Veganer Pizzastern

Vor kurzem hatte ich mal wieder unglaubliche Lust auf Pizza, also bin ich zum Supermarkt meines Vertrauens gewatschelt (und habe nebenbei Kilometer für meine Pokemoneier gesammelt) und habe mir Mehl, Tomatenmark und Tiefkühlspinat gekauft. Vor kurzem habe ich herausgefunden, dass es Blattspinat auch bereits klein geschnitten ohne Rahm gibt. Mein Himmel! Ich bin mit dem ganzen Blattspinat einfach nie klar gekommen… Auf dem Nachhauseweg dachte ich mir, Pizza ist doch langweilig. Pizzaschnecken/brötchen wären doch so viel toller. Und dann kam mir die Idee einen Pizzastern zu machen. Ich glaube den letzten gab es zu Halloween und das ist ja nun doch ein Weilchen her. Wurde also dringend wieder Zeit!

Auch bei diesem Rezept sind die Zutaten eher „ungenau“ da ich, wie so oft, nach Gefühl gebacken habe.

Der erste Teil bestand daraus einen Hefeteig aus Mehl (ca. 200g), Trockenhefe (1 TL), Olivenöl – ich habe Balsamikoolivenöl genommen (2EL) und etwas Wasser. Sodass man den Teig ganz gut kneten kann, er aber nicht klebrig wird. Das wichtigste am zubereiten eines Pizzateiges ist ja meiner Meinung nach das Kneten. Im Normalfall knete ich tatsächlich fast 5 Minuten durch (meistens steht im Rezept ja 10… aber mal ehrlich, wer knetet denn 10 Minuten???). Anschließend das bekannte gehen lassen (ca. 1 Stunde), mit Handtuch drüber.

Hat bei mir diesmal leider nicht funktioniert, der liebe Teig ist klein geblieben…

Nichts desto trotz sollte der Teig anschließend in 2 Teile geteilt werden und beide rund und gleich groß ausgerollt werden.

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Die erste Lage wird mit einer Tomatensauce bestrichen. Ich habe hierfür 1/2 Charlotte gewürfelt, ein paar Kräuter klein geschnitten, 2 EL Olivenöl und 4 EL Tomatenmark mit ein klein wenig Wasser zu einer cremigen Sauce verrührt. Diese habe ich mit Salz, Paprikapulver und Knoblauchpulver gewürzt. Leider habe ich auch ein paar Jalapeno (2 Scheiben) mit rein geschnitten, was ich jetzt nicht unbedingt empfehlen würde, aber das hängt eben davon ab, ob man es scharf mag.

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Meine zweite Schicht besteht schlicht und einfach aus dem aufgetauten Spinat und ein wenig Salz.

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Die zweite Teilgplatte kam oben drauf, ich habe 16 gleich große Schnitte rein gemacht, ohne die Mitte durch zu schneiden und jeweils 2 Stücke 3 mal zueinander gedreht und das äußere Ende zusammengedrückt. Und schon hat man ganz viel matschige Sauerei und einen schönen Stern. Diesen habe ich noch einmal mit etwas Öl bestrichen und mit Salz bestreut.

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Nachdem der liebe Stern bei ca. 200°C 20 Minuten im Ofen verbracht hatte, sah er so aus. War auch lecker, nur ich hätte die Jalapenos doch eher gegen etwas mehr Salz tauschen sollen. Dann wäre er perfekt gewesen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass er auch mit einem tomatigem Dip ganz gut schmecken würde. Die einzelnen Stränge kann man ja gut tunken. Oder Humus wäre bestimmt auch sehr sehr lecker!

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und sagt mir doch bitte ob ihr die Fotos lieber in dieser Größe oder in der vorigen kleinen Größe bevorzugt?

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What I Ate Wednesday – Pasta Pasta Pasta

Ich glaube nicht, dass ich es jemals geschafft habe, meine Mahlzeiten am Tag vor Mittwoch, also Dienstag, so vollständig zu fotografieren, wie diese Woche. Ich habe mich einfach die letzten Tage so viel mit Bloggen (und meinem eigentlichen ‚Business‘) beschäftigt, dass ich einfach unglaublich viel Spaß an Social Media habe. Macht euch auf was gefasst. 😛

Mein Dienstag jedenfalls ist sehr nach Plan verlaufen. Ich schiebe zwar noch mehrere Telefonate vor mir her (der Spruch: ‚before calling me, ask yourself, is this textable?‘ könnte von mir kommen), aber zwei habe ich heute schon hinter mich gebracht und ich hoffe, dass es morgen hoch motiviert weiter geht. Hätte der Augenarzt nicht heute Nachmittag zu gehabt, hätte ich da heute auch noch angerufen…

Nun zum Futter und zum Tag.

Pünktlich um 6 Uhr bin ich aufgestanden, habe mich fertig gemacht und bin um 6:35 mit dem Fahrrad los Richtung Bahnhof für den Zug um 6:51.

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Um 7:20 bin ich auf der Arbeit angekommen und in der Zeit in der der PC gestartet ist und alle Programme geladen sind, habe ich meine herzallerliebsten Haferflocken gegessen. Mit Soja-Reis Drink, Kakao und Traubenzucker.

Und da fällt mir dann doch etwas ein, das ich nicht fotografiert habe… ich hatte noch ein Laugenbrötchen, die schmecken hier auf der Arbeit nämlich echt lecker!!! (Und sind vegan und fruktosefrei :D)

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Zur Frühstückspause  (9:30) hatte ich eine Scheibe Eiweißbrot und ein paar Gürkchen. Aufschnitt langweilt mich derzeit ein wenig und da ich das Brot nicht pur essen wollte, habe ich etwas Gurke drauf gelegt. Natürlich nicht alles, dafür ist das Brot dann doch zu klein, den Rest gab es als Snack!

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Gegen 12:30 gab es Nudeln. Ganz simpel mit etwas Tomatenmark, Kräutern. Pfeffer und Salz. Ich fand es so lecker, dass es heute nochmal exakt das gleiche gab ;).

Ich habe eine halbe Stunde länger gearbeitet und war um 14:45ca. zu Hause.

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Für 15:30 war ich zum Sport verabredet, also gab es eine kleine Schüssel Haferflocken mit Kakao als kleinen Energielieferant und Magenfüller.

Derzeit befinde ich mich beim Zyklustraining ja in der Fettabbau – Phase, was für mich heißt, dass ich nicht bis zum Muskelversagen trainiere sondern ‚mach es nicht zu anstrengend, aber schon so, dass du was merkst‘. Ich merke so einiges, habe aber nach dem Training nicht das Gefühl, was getan zu haben. Dafür darf ich im Gegensatz zu meiner Freundin Cardio machen, was ich dann danach auch getan habe (sowas tue ich normalerweise nie freiwillig 😉 ).

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Nach dem Training, ich glaube ich war ca. 2 Stunden da, habe ich mich mit meinem Eiweißshake & Laptop auf die Dachterasse gelegt. Leider war die Sonne schon hinter den Bäumen verschwunden und ich bin relativ schnell wieder rein. War mir zu kalt…

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Meine Vorspeise vom Abendessen (ich konnte nicht warten, bis der Rest fertig war) bestand aus einem Veggie Grillsteak von Aldi. Sogar noch fast kalt. Ja ich hatte Hunger!

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Anschließend gab es leeeeckere Nudeln mit Spinat und Basilikum. Ich glaube zwar nicht, dass die Nudeln wirklich anders schmecken, aber dadurch, dass sie so toll aussehen, macht es gleich viel mehr Spaß. Das Auge isst ja mit ;).

Gerne hätte ich noch mehr gegessen, aber die zwei Wochen befinde ich mich ja leider in der Fettabbauphase :P. Mit füllendem Gemüse bin ich derzeit auch eher vorsichtig, ich habe doch gemerkt, dass mein Bauch mit weniger Ballaststoffe wesentlich glücklicher ist und ich komme auch so täglich locker auf 35g. Meine Vitamine/ Mineralstoffe nehme ich daher vorläufig weiter in Form eines Supplements zu mir.

Bevor die Sonne uns für heute verlässt, mache ich mir jetzt schnell mein Abendessen fertig.  Es gibt herbstliche Pfifferlinge zu Nudeln. 😛 Passend zum sonnigen Augustwetter!

Ich wünsch euch einen ganz tollen & sonnigen Abend!

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Zyklustraining = Frauenpower

Happy Monday liebe Menschen!

Da wir heute alle sicherlich hochmotiviert in die neue Woche starten, dachte ich wir machen heute mal eine kleine Exkursion in Richtung Trainingspläne. Ich meine es schon einmal erwähnt zu haben, dass ich einen neuen Trainingsplan bekomme. Zunächst einmal zu den Hintergründen. Ich bin ein furchtbar ungeduldiger Mensch und schaffe es selten meine Trainingspläne durch zu ziehen und mich nur auf ein Ziel zu fokussieren. Ich dachte daher, ich rede mal mit dem Trainer und frage, was ich am sinnvollsten machen kann. Denn wenn mir jemand kompetentes sagt, was ich tun soll, höre ich schonmal eher drauf. Besagter Mensch machte mich auf ein Zyklustraining aufmerksam, welches sich am weiblichen Zyklus orientiert. Fand ich sehr interessant und habe sofort einen Termin mit der Trainerin ausgemacht, die die Trainingspläne dazu schreibt.

Hintergrundgedanke ist es, dass Frau während bestimmter Zyklusphasen besser Muskeln aufbauen kann und sich diese Phasen daher für den Muskelaufbau eignen und die andere für den Fettabbau.

Für diejenigen, die es interessant finden, hier ein kleiner Ausflug in den Hormonhaushalt und was die so tun. Augenmerk liegt auf Östrogen und Progesteron.

Östrogen hat zwei tolle Wirkungen: 1. es sorgt für mehr Insulin, welches eine anabole Wirkung hat (sprich, fördert Muskelaufbau) 2. es stimuliert das Wachstumshormon IGF

Progesteron hat ebenfalls zwei Wirkungen, allerdings für unser Ziel eher weniger tolle: 1. es wirkt katabol 2. es behindert die Anatolen Wirkungen von Östrogen.

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Zur Verdeutlichung habe ich euch ein schönes Bildchen gemalt :P. Hier der Fall ohne hormonelle Verhütung. Vor und während dem Eisprung ist der Östrogenhaushalt höher als der Progesteronhaushalt. Diese (rund 14) Tage sollten also recht effizient für den Muskelaufbau sein. Nach dem Eisprung steigt der Progesteron Wert stark an und hindert somit die anabole Wirkung. Hier wäre dann entweder eine Trainingspause oder aber Fettabbau gut möglich.

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Nimmt man allerdings die Pille, in diesem Falle eine Kombipille mit Progesteron und Östrogen, sieht das Ganze schon ehr viel anders aus. Hier hätten wir also durchgehend einen sich auf den Muskelaufbau negativ auswirkenden Hormonspiegel.

Voraussetzung hierfür ist, dass man der Seite, auf der ich diese Spiegel gefunden habe, glauben kann. Macht aber Sinn für mich, auf jeden Fall der Teil während der Pille. Ich könnte mir vorstellen, dass Progesteron während der Pause vielleicht dann doch wieder unters Östrogen sinkt.

Wie sieht mein Trainingsplan aus? 

Die ersten zwei Wochen der Pille Muskelaufbau, die anderen beiden Wochen Fettabbau.

Ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen. Was ich auch nicht nachvollziehen konnte war, dass wir in den einzelnen Phasen nichts an den Kalorien ändern sollten (z.B. Muskelaufbau = hyperkalorisch, Muskelabbau = hypokalorisch). Diese Meinung setzt natürlich voraus, dass der Hormonspiegel so stimmt.

Was ich bei meinen Recherchen noch interessantes gefunden habe, ist dass wohl mal jemand eine Studie gemacht hat bei der herausgekommen ist, dass Frauen, die die Pille nehmen 60% weniger Muskeln aufbauen, als Frauen, die sie nicht nehmen.

Was jedoch für den Plan spricht: Ich habe meine Trainingspläne immer nur jeweils zwei Wochen am Stück. Ich kann alle zwei Wochen vom Kaloriendefizit ins Kalorienplus wechseln (ja, auch wenn man mir sagt, dass ich nicht drauf achten muss, das werd ich wohl doch tun). Ich denke, dass diese Art des Trainings sehr vielen helfen könnte, gerade da es uns doch sehr viel an Durchhaltevermögen mangelt. Der Plan macht für mich für diejenigen, die mit der Pille verhüten also nur  auf psychologische Sicht Sinn. Für Frauen, die nicht hormonell verhüten finde ich den auf jeden Fall unglaublich interessant. Auch auf physiologische Sicht.

Was haltet ihr von der Sache? Macht sie für euch Sinn? Habt ihr schonmal davon gehört? 

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