Zwei Vegane Halloween Snacks 

Happy Halloweeeeeen! 🙂

Feiert ihr heute Abend? Falls ja, gibt es Kostüme?

Halloween ist einer der Gründe, weswegen ich den Herbst liebe! Schon als Kinder haben wir uns an Halloween verkleidet, Kürbisse geschnitzt und Halloween Parties veranstaltet. Seitdem ich in der Grundschule bin kann ich mich nur an wenige Jahre erinnern an denen ich keine Party geplant habe. Denn schon damals haben wir mit meiner Cousine und Cousin Parties gemacht und ich habe die Snacks mit ausgesucht und Kürbisse geschnitzt.

Da mittlerweile die meisten zu Halloween auf irgendwelche coolen Parties in Clubs gehen haben wir angefangen die Halloween Party einfach vor zu ziehen. Dieses Jahr gab es dementsprechend schon am Freitag eine Art Halloween Party. Bei der Youtuberin Zoella bin ich auf die Idee gekommen statt einer Party einen Halloween Film Abend zu machen. Im ganz kleinen Kreis, denn es mussten ja alle auf mein Bett passen. Gott sei Dank hatte noch eine Person abgesagt, es hätte sonst jemand auf dem Boden sitzen müssen.

Ich hatte vorher eine Auswahl an Filmen heraus gesucht:

Nightmare on Elm street

Paranormal Activity: Ghost Dimension

Unfriend

Disturbia

 

Gesehen haben wir, nachdem sich einige damit abgefunden haben, dass wir keine ungruseligen Kinder-Halloween Filme gucken Unfriend und Nightmare on Elm street. Und zuletzt noch Magic Mike XXL um besser schlafen zu können 😛

Halloween Snacks

Zu einem solchen Abend gehören natürlich auch leckere Snacks. Um es nicht ganz so kompliziert zu machen habe ich mich für Tortilla Chips mit Dips und einem Kürbiskuchen im Halloween Style entschieden.

Halloween Snacks

Für den Kuchen habe ich einfach die doppelte Menge von meinem Rezept genommen und mit geschmolzener Frusano Schokolade Spinnweben drauf gemacht. Leider sind die nicht so schön dünn geworden, da die Schokolade nicht sehr flüssig geschmolzen ist. Lecker war’s aber!

Halloween Snacks Dips

Als Dips für die Chips habe ich Guacamole (Avocado, Limette, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Chilisalz, Pfeffer) und Salsa (Tomaten, Tomatenmark, Zwiebeln, Knoblauch, Jalapenos, Salz, Pfeffer) gemacht. Hier gibt es leider keine Rezepte zu, die habe ich mehr oder weniger improvisiert. Als Schalen habe ich zwei kleine Hokkaido ausgefüllt und mit Frischhaltefolie gefüllt. Leider nicht sehr umweltbewusst, aber auf die schnelle ist mir nichts besseres eingefallen. Sie so in den rohen Kürbis zu füllen habe ich mich nicht getraut. Ein Tip, damit die Guacamole schön grün bleibt: Kern rein legen! 🙂

Hier noch ein paar Eindrücke von unserem Halloween Abend, Kürbisse gab es natürlich auch!

Kürbisse

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PS: nein, ich habe nicht beide Pizzen gegessen 😛

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Sie hat am Abend wirklich alle erschreckt. Wenn man mein Fenster öffnet (wir haben diese tollen Fenster, die bis zum Boden gehen), guckt man direkt auf den nicht beleuchteten Parkplatz neben unserem Haus. Es kam gerade einer der Studenten nach Haus und sie hat aus dem Fenster gesehen. Der Arme Kerl hat wohl den Schock für’s Leben bekommen :D.

 

Heute Abend geht es voraussichtlich noch zu mit einer Freundin in die Stadt auf eine Halloween Party. Ich freeeeeue mich 🙂 Habt einen gruseligen Abend!

 

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Omega-3 : wieso, weshalb, warum und woher?

Mein heutiger Einkaufsbummel hat mir mal wieder ein allseits bekanntes Supplement beschert: Omega-3 Fettsäuren. Ich nehme an, dass da bereits jeder mal von gehört hat, auch Fischöl, ALA, EPA und DHA sind vermutlich Begriffe, die man schon einmal irgendwie gesehen oder gehört hat. Die Fragen, die man sich stellen könnte wären, braucht man die überhaupt? Und falls ja, wo findet man sie?

Zur Info vorab, der Post ist aus ernährungsphysiologischer Sicht, ungeachtet meiner Bevorzugung der veganen Lebensweise geschrieben. 

Was ist Omega-3?

Omega-3 ist eine Fettsäure. Genauer gesagt eine mehrfach ungesättigte Fettsäure. Eine Fettsäure besteht aus C-Atomen mit Einfachbindungen und Doppelbindungen. Gesättigte Fettsäuren bestehen ausschließlich aus Einfachbindungen. Ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus einer bzw. mehreren Doppelbindungen. Die 3 aus Omega-3 bezeichnet die erste Doppelbindung. Bei Omega-6 wäre es Position 6, bei 9 die 9.

ALA, EPA und DHA sind alles Omega-3 Fettsäuren. DHA und EPA sind essentielle Fettsäuren, die der menschliche Körper benötigt. ALA ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure und DHA und EPA findet man hauptsächlich in Fisch und Algen.

 

Wofür brauchen wir Omega-3?

Vor der Geburt

Schon bevor wir auf die Welt kommen benötigen wir Omega-3, denn dieses trägt zu der Entwicklung unseres Gehirns und unseres Sehvermögens bei. Schwangere sollten daher auf ausreichend Omega-3 achten.

Denkvermögen

Omega-3 ist, wie man so schön sagt, Nervennahrung. Es wirkt sich neben vielen anderen Effekten positiv auf das Gehirn aus. Zumindest lassen das einige Studien erschließen. Derzeit gibt es noch keine klaren Ergebnisse, aber Omega-3 scheint bei Depressivität, Lernschwäche und vorbeugen von Demenz zu helfen. Des Weiteren gibt es Case Studies (Berichte von Einzelfällen), in denen hochdosiertes DHA und EPA (Fischöl) bei Komapatienten geholfen haben soll.

Herz- und Gefäßkrankheiten & Blutdruck

Es gibt verschiedene Studien, die eine Verbindung zwischen DHA und EPA und einem geringeren Risiko auf frühzeitigen Tod durch Herz- und Gefäßkrankheiten darstellen. Eine Wirkung durch pflanzliches ALA konnte bisher nicht aufgezeigt werden. Der Blutdruck kann durch die Aufnahme von DHA und EPA bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck verringert werden.

Entzündungshemmend

Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren sollten ein gutes Verhältnis haben. Ein hohes Verhältnis von 6:3 wie z.B. in Sonnenblumenöl (120:1) wird mit Entzündungen in Verbindung gebracht. Leinöl z.B. hat ein Verhältnis von 1:3. Die DGE empfiehlt das Verhältnis 5:1. Die Aufnahme von Omega-3 könnte also entzündungshemmend wirken durch die Verbesserung des Omega-6:Omega-3 Verhältnisses.

 

Wie nehme ich Omega-3 zu mir?

Fischöl

Wie bereits erwähnt, sind DHA und EPA die Omega-3 Fettsäuren, um die es meistens geht. Diese kann man am einfachsten über Fisch aufnehmen. Meist werden 2 Portionen Fisch in der Woche, davon eine Portion Seefisch. Mag man keinen Fisch, kann man auch Fischölkapseln gebrauchen.

Pflanzliches Omega-3

Pflanzliche Omega-3 Quellen sind z.B. Rapsöl, Leinöl und Walnussöl. Hier handelt es sich allerdings um ALA, woraus der Körper in geringen Mengen EPA und DHA bilden kann. Um den Bedarf zu decken, müsste relativ viel Öl verbraucht werden, was wiederum nicht unbedingt gut ist. Eine bessere Quelle wären Algenkapseln.

 

Vegetarier können außerdem durch den Verzehr von Eiern für eine gute Versorgen sorgen.

 

 Meine Meinung

Auf Grund der Dinge, die ich im Studium gelernt habe und Erfahrungsberichten habe ich zu nicht-veganer Zeit Fischölkapseln zu mir genommen und bilde mir ein, dass diese viel für meine Konzentrationsfähigkeit getan haben. In meinem Kopf bildet sich dazu dieses Bild, dass Omega-3 irgendwie den Körper schmiert. Klingt irgendwie komisch, aber es gibt mir ein gutes Gefühl.

Nachdem ich lange Zeit kein Omega-3 zu mir genommen habe, die letzte Zeit aber einige Probleme mit der Konzentration habe, habe ich mir nun einmal Algenkapseln gekauft. Ich werde probieren und berichten!

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What I Ate Wednesday : gesündere Teilchen

Happy Wednesday 🙂

Da ich bei meinen Eltern mal hier, mal da was esse, fand ich es nicht besonders sinnvoll mein Essen zu fotografieren. Stattdessen teile ich nochmal eine Art Rezept, bzw. Rezeptidee. Da meine Oma es so furchtbar fand, dass ich ja nichts von den Teilchen, die sie holen wollte essen würde, habe ich mir kurzerhand einfach selbst Puddingteilchen gemacht. Natürlich schmecken die nicht wie normale Teilchen, aber es ist trotzdem ganz nett, so etwas in der Art zu haben. Für meine Eltern habe ich noch ein paar mit Zuckerguss überzogen, da Stevia ja nicht jedermanns Sache ist, wenn man es nicht gewöhnt ist.

Was braucht ihr für die Teilchen?

Für die Brezel (ohne Mengenangaben):

Mehl, Hefe, Milch oder Wasser, Stevia, eine Prise Salz (Man kann auch gut etwas Fett in den Hefeteig geben, wenn die Kalorien nicht ganz so wichtig sind, für den Geschmack ist es positiv)

 

Für den Pudding:

Ein Tütchen Puddingpulver, 400 ml Milchersatz oder Milch (wenn man es nicht vegan möchte), Stevia nach Geschmack.

 

Nun einfach den Hefeteig zubereiten. Bitte einen sehr weichen, wir wollen keine Knochenbrezel! Kurz bevor der Hefeteig genug aufgegangen ist (ca. 1 Stunde), kann man den Pudding nach Anweisung kochen, nur halt mit weniger Milch (400 statt 500).

Aus dem Hefeteig kann man nun entweder Brezeln formen, Kreise oder wie ich Kugeln, die man in der Mitte platt drückt. Ich hatte also auch noch ein wenig Hefeboden. Man kann auch zwei Löcher/ Kuhlen hinein machen und schon hat man eine Art Brezel oder aber man formt ein Herz mit zwei Hälften daraus. Da kann man ganz kreativ sein 😉 Der Pudding sollte nun in die Kuhlen oder Löcher gefüllt werden und das Ganze geht dann für 15 Minuten bei 180°C in den Ofen (Umluft).

Fertig sind die Teilchen! Enjoy 🙂

Mein Bruder hat erstaunlicherweise sogar gesagt, dass die Teilchen wie echte Puddingteilchen schmecken. Da ich nicht sagen kann, wie sie mit Zuckerguss schmecken, muss ich ihm das wohl so glauben. Ich war ja schon erstaunt genug, dass er nicht wieder gemeckert hat über’s gesunde und dann auch noch vegane Essen 😉

Habt einen schönen Abend! <3

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