Poodles, der neuste Trend? 

And there’s food again ;D.

Wie gestern bereits angekündigt, habe ich mich an Süßkartoffelspaghetti gewagt. Auf die Idee gekommen bin ich durch das folgende Rezept. Ich habe das für mich ein wenig abgewandelt, da ich einfach nicht alles zu Hause hatte. Außerdem hatte ich noch andere Dinge, die aufgebraucht werden mussten. Um der Sache ein bisschen mehr bunte Farbe zu verleihen, habe ich zudem noch normale Kartoffeln zugefügt. Das Ergebnis war ganz ganz ausgezeichnet lecker!

Was brauchen wir?

Für die Süßkartoffelspaghetti

1 große Süßkartoffel

2 kleine Kartoffeln

2 EL Öl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/2 Chili

Für die Sauce

150-200 ml ungesüßten Sojajoghurt

2 EL Kräutermischung

Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer

Wie machen wir Süßkartoffelspaghetti?

Süßkartoffelspaghetti in the making

Zuerst einmal müssen die Kartoffeln durch den Lurch… oder dem Gerät eurer Wahl, welches Gemüse in Spaghetti verwandelt. Ich muss hierzu sagen, dass die Süßkartoffel doch recht schwer durch gegangen ist… bei den normalen Kartoffen ging es wesentlich leichter.

Süßkartoffelspaghetti roh

Heraus kommt so ein hübsches Kartoffelgehirn,

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Bevor wir die Spaghetti hinzu fügen, braten wir die klein gehackten Zwiebel, Chili und Knoblauch in dem Öl an. Es bietet sich hier aus Platzgründen eine große Pfanne oder ein Wok an. Ich habe eine Art Wok genommen.

Süßkartoffelspaghetti braten

Kartoffeln hinzu, Deckel drauf und brutzeln. Ich hatte sie ca. 10-15 Minuten drin, da ich sie gerne recht gar haben wollte.

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In der Zwischenzeit schütten wir für die Sauce den Joghurt mit den Kräutern und Gewürzen in ein Schälchen und rühren alles um. Schon fertig. Das war einfach!

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Wenn alles fertig ist: Süßkartoffelpommes, oder wie ich sie liebevoll nenne: Poodles servieren (Zucchini-Noodles = Zooales, also Potato Noodles = Poodles?).

Probiert es, es lohnt sich wirklich! Ich bin wohl derzeit ein wenig im Ausprobierwahn. Es wird also noch mehr geben. Unter anderem einen veganen Flaumkuchen. Der war auch sehr toll und noch einfacher als diese süßen Poodles 🙂

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und einen schönen Freitag Abend 🙂

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Zyklustraining update : 2 Monate

Vor fast 2 Monaten (eine Woche fehlt noch), habe ich angefangen nach dem Zyklus zu trainieren. In der Zwischenzeit hat sich so einiges geändert. So komplett durchgängig zwei Wochen Muskelaufbau, zwei Wochen Fettabbau, wie es beim Zyklustraining eigentlich sein sollte, hatte ich bisher noch nicht.

Kurzfassung Zyklustraining

In der Theorie ist der Östrogengehalt vom Tag der Periode bis zum Eisprung höher. Östrogen wirkt Anatol und unterstützt so den Muskelaufbau. Progesteron hemmt die Wirkung von Östrogen. In Woche 3+4 steigt dessen Spiegel und man arbeitet besser am Fettabbau. Mit Pille physiologisch wenig sinnvoll, da der Progesteronspiegel durchgehend höher ist. Mental macht es Sinn, wenn man wenig Durchhaltevermögen hat. Abwechslung hilft dabei ganz gut!

Zyklustraining Muskelaufbau Kniebeugen

Was habe ich gemacht?

Mein Zyklustraining begann erstmal mit Fettabbau. Damals wurde uns gesagt, wir sollten von Tag 1-14 der Pille an Muskelaufbau arbeiten und die restlichen Wochen am Muskelaufbau. Hat wenig Sinn gemacht aber wir haben das mal so gemacht. Im ersten Monat ist bei mir wenig passiert. Abgenommen habe ich super, als es dann aber an Muskelaufbau ging, habe ich eigentlich nur ein bisschen Fett wieder zugenommen. Zu Beginn des zweiten Zyklus habe ich die Trainerin nochmal angetroffen und gefragt, ob man beim Zyklustraining nicht eigentlich Woche 2+3 der Pille am Fettabbau und Woche 4+1 am Muskelaufbau arbeiten sollte. Ja, sollte man, sie hatte sich wohl verschrieben. Also hopp nach einer Woche fettabbau zurück zum Muskelaufbau. Der geht bei mir offiziell bis Freitag. Da ich aber merke, wie es „Überhand nimmt“ habe ich schon heute wieder auf Fettabbau gewechselt.

Zyklustraining Beinpresse

Wie lief’s?

Wie bereits erwähnt, lief das Abnehmen am Anfang super. Der Muskelaufbau eher nicht so. Nach dem ersten Zyklus habe ich beschlossen die Pille ab zu setzen. Gründe dafür gab’s mehrere (die Hormone haben mich z.B. dezent gestresst, was zu häufiger Migräne geführt hat). Seit der zweiten Runde Muskelaufbau (jetzt 1. Tag Periode bis errechneter Eisprung) läuft es mit dem Muskelwachstum gut! Ich habe nicht zwangsläufig viel Muskelmasse aufgebaut aber Kraft. Da ich das Buch mit den Daten verloren habe, kann ich leider gerade nicht vergleichen :(. Immerhin bin ich bei der Beinpresse von Anfangs 60 zu mittlerweile 90 kg gekommen und auch bei allen anderen Geräten konnte ich ein wenig erhöhen. Seit 2 Wochen trainiere ich außerdem im Split: Tag 1 Beine und Brust, Tag 2 Schultern, Rücken, Bauch. Seitdem habe ich viel mehr Kraft für die einzelnen Dinge und bin jeweils nur 45-50 Minuten im Studio. Ideal.

Beim Fettabbau bleibe ich jedoch beim Ganzkörperplan. Dafür gehe ich nur 2 mal die Woche und mache mehr Zumba :).

Ich merke wohl, dass die zwei Wochen schon die Grenze sind. Mein Essverhalten beginnt sich inzwischen in ein „ich bin im Muskelaufbau also kann ich reinhauen“ um zu wandeln und statt gesunden und Eiweißreichen Sachen esse ich Müll. Darf auch mal sein, aber es sollte nicht die Gewohnheit sein. Daher nun erstmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen und dann geht es in knapp zwei Wochen wieder weiter 🙂

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Ich habe definitiv immer mehr Spaß beim Training, wie man ja unschwer erkennen kann 😛

Habt einen schönen Feierabend! Ich werd jetzt Süßkartoffelspaghetti ausprobieren. Ob’s geklappt hat oder nicht, werdet ihr erfahren 😀

PS: Manchmal denke ich mir ja, dass ich hier vielleicht zu Offenherzig bin, was Pille, Zyklus oder die Verdauung angeht, aber im Grunde ist’s mein Job, viele Dinge lassen sich nicht gut ohne Details erklären und die ganzen Dinge gehören zum Leben dazu, also darf man weiter fröhlich dran teilhaben 😛

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Veganer und Fruktosefreier Kürbiskuchen

Ich habe in letzter Zeit ziemlich oft diverse Persönlichkeitstests ausgefüllt und eine immer wiederkehrende Frage war: Gleicht Ihre Arbeitsweise eher einem gut geplanten Schema oder einem willkürlichem Energieschwall?

Drei Mal dürft ihr raten, was da meine Antwort ist. Und ja, von 1 (gut geplantem Schema) bis 5 (willkürlicher Energieschwall) liege ich bei mindestens 6. Ich arbeite dran, aber in meiner Natur liegt das geplante was auch immer nicht. Es gibt mir Sicherheit und Ruhe, aber dran halten, kann ich mich selten ;).

Daher gab es auch länger keinen Blogpost. Ich kann nicht genau sagen warum, in anderen Dingen war ich sehr motiviert. Zum Beispiel was den Sport angeht. Meine Muskeln sind brav gewachsen. Jetzt melde ich mich aber wieder zurück, zwar nicht mit einem What I Ate Wednesday, aber trotzdem mit Essen, nämlich einem Kürbiskuchen.

Kürbiskuchen ohne Milch, Ei & Fruktose

 

Ich weiß nicht genau, wie ich darauf gekommen bin, aber gestern auf der Arbeit dachte ich, ich muss Kürbiskuchen machen. Also nach einem Rezept gegoogelt, nach der Arbeit Kokosmilch und Kürbis gekauft und hopp hopp gebacken. Insgesamt total einfach. Alles was man benötigt ist:

*einen Pie-Boden**

*einen Kürbis (Hokkaido) (300ml)

*Kokosmilch (ca. 80-90 ml Kokosmilch)

*4 EL Vanillepuddingpulver

*1-2 TL Zimt

*1/4 TL Ingwer

*1/4 TL Muskat

*100 ml Reissirup (für die nicht Fruktosiefreie Variante Agavendicksaft)

*100 ml Traubenzucker (oder eben Haushaltszucker)

**Der Pie Boden für den Kürbiskuchen bestand in meinem Fall aus ca. 300 ml Mehl, 125g Alsan Margarine, 1 TL Traubenzucker, 1 TL Salz und etwas Haferdrink. Einfach zusammengeknetet zu einem weichen homogenen Teig.

Die Füllung ist super einfach, das einzig lästige ist der Kürbis. Dieser muss nämlich erst halbiert und entweder in der Mikrowelle oder im Ofen erwärmt und aufgeweicht werden, sodass man ihn auslöffeln kann. In der Mikrowelle hat es ca. 10 Minuten gedauert. Ofen wird länger dauern.

Anschließen alles zusammen in den Mixer und in die Kuchenform gießen (in der der Teig bereits ausgerollt ist, selbstverständlich 😉 ). Bei 180° für ca. 60 Minuten in den Ofen geben und feeeeertig ist der Kuchen. Jetzt rate ich zu dringendem abkühlen lassen, es sei denn ihr möchtet euch, genau wie ich, die Zunge verbrennen. Kann ich nicht empfehlen. Auch wenn es toll schmeckt.

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Leider ist der Kuchen bereits auf, da ich aber noch etwas Kürbis über habe, wird gleich noch ein wenig gebacken. Diesmal wohl eher kleine Törtchen :).

PS: Heute kam mir die grandiose Idee einen Blogtober zu machen. Wie das mit meinen willkürlichen Energieschwallen funktioniert, weiß ich nicht aber ich schaue mal. Ich habe da gerade Lust zu! 😉

Bis dahin euch einen schönen Herbst-Mittwoch <3

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