Rezept: schnelle Pilzsuppe

Guten Morgen liebe Menschen und einen wunderbaren 1. Advent!

Kennt ihr das, wenn ihr einen Beitrag verfasst habt, speichert und das Handy sagt, dass beim Speichern was schief gelaufen ist, also alles weg ist? Ich ja… Da die meisten Fotos auf meinem Handy sind und ich zu faul bin diese erst auf den Computer zu übertragen und von dort zu WordPress zu laden, schreibe ich meine Posts derzeit auf dem Handy. Wie man merkt, geht da schonmal was schief. Den feinschliff mache ich dann aber noch am PC. 

Nunja… was ihr bestimmt kennt, ist dass, gestern quasi noch Halloween war und heute schon die Weihnachtszeit anfängt. Sie kam schneller, als ich gucken konnte. Und Weihnachtsgeschenke habe ich keine. Dafür aber Weihnachtliches Essen. Die Pilzsuppe ist zwar jetzt nicht so furchtbar Weihnachtlich, da die Temperaturen draußen aber zu sinken beginnen, ist sie ganz praktisch, denn es geht schnell, man braucht nicht viel und lecker ist es auch noch!

 

Was wird gebraucht?

4-5 kleine (eher mittelgroße) Champignons (ohne Stiel)

1/2 kleine Zwiebel

2 EL Rapsöl

2 EL Mehl

1-2 TL Gemüsebrühenpulver

200-300 ml Wasser

Pfeffer, Muskat

 

Was ist zu tun?

Zu allererst habe ich das Wasser zum Kochen auf den Herd gesetzt. Währenddessen habe ich die Champignons recht klein gewürfelt und die Zwiebeln gehackt. Als das Wasser soweit war, habe ich die Champignons für ca. 1-2 Minuten kurz mitkochen lassen und anschließend wieder abgeschüttet. Das Kochwasser habe ich aufgefangen für später.

Im jetzt leeren Topf habe ich das Öl erhitzt und die Zwiebeln kurz angeschwitzt, bevor ich das Mehl eingerührt habe. Letzteres ohne Hitze. Anschließend habe ich das Wasser langsam eingerührt, bis es flüssig genug war um wieder zurück auf die Kochstelle zu gehen. Dort kamen das Brühepulver, die Champignons, Muskat und Pfeffer hinzu und nach ca. 1 Minute köcheln war die Suppe auch schon fertig.

Und leeeeeeeeeeeeecker. So so lecker!

Für die Optik gab es noch ein wenig TK Petersilie oben drauf. Sieht einfach schöner aus mit etwas Farbe 😉

 

Champignonsuppe

Ich hoffe ihr habt einen ganz tollen Sonntag und gesunden und motivierten Start in die Woche! Meine Woche wird sehr sehr toll, am Mittwoch geht es zur Lesung von Michael Nast und am Freitag findet in der Stadt ein veganes Running Dinner statt. Da freue ich mich schon seeeeehr drauf. 🙂

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Veganes und fruktosearmes Thanksgiving

Was bisher geschah

Yes, ich lebe noch. Inzwischen wissen wir ja schon alle, dass ich nicht sehr methodisch und regelmäßig arbeite. Es gibt Zeiten, in denen ich am liebsten jeden Tag mehrfach einen Blogpost verfassen würde und dann gibt es Zeiten, zu denen mir nicht nach bloggen ist. Die letzte Zeit war eine solche Zeit. Seitdem ich mein Studium beendet habe und mich zur Arbeitergesellschaft zählen darf, bin ich wesentlich weniger Stressresistent. Hinzu kommt, dass ich innerhalb von 2 Monaten, zwei Mal Probleme mit meiner Magenschleimhaut hatte, jeweils begonnen an einem Tag mit bestimmten emotional unschönen Ereignis. Die Assoziation hat super geklappt, ich bekomme nun schon Magenprobleme, wenn Freundinnen mit gleichem Ereignis zu tun haben. Läuft. Mitte November hatte ich ein Event mit berechtigter Befürchtung, dass unschönes Emotionales Ereignis eintreffen könnte. Eine Woche vorher würde ich leicht krank, am Tag selber ist natürlich alles gut gegangen, Sorgen macht man sich ja grundsätzlich umsonst, mein Magen und meine Emotionen waren aber durch meine Tendenz zum ‚Overthinking‘ schon so geschädigt, dass ich noch ne Woche länger emotional und magentechnisch ein bisschen fertig war. Bloggen oder generell irgendwas produzieren war da nicht so drin 😜.

Es ist schon manchmal interessant, was unser Kopf und Körper manchmal für nen Müll fabrizieren.

Was mir ganz gut getan hat, ist, das klingt jetzt komisch: die Grippe. Zu Hause liegen und Körper und Brain zu entspannen wirkt Wunder. Auch wenn ich freue Atemwege bevorzugen würde!

Thanksgiving 2016

Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Heute ist Thanksgiving. Nach Halloween mein liebster Tag im Jahr! Mein erstes Thanksgiving hatte ich 2009 in Amerika. Mit meiner Host Family war es leider nicht sehr besonders, nur ein kurzes Dinner und kurz sagen wofür man dankbar ist. Anschließend bin ich aber noch mit ein paar anderen Au Pairs zu einer Familie gefahren. Dort gab es wirklich typisches Thanksgiving Essen und die ganze Familie war da, es war quasi so, wie man es aus Filmen kennt. Inzwischen gibt es bei mir natürlich nicht mehr das typische Thanksgiving Food, aber die Tradition des gemeinsamen Abendessens und das aktive Nachdenken darüber wofür man alles dankbar ist, finde ich ziemlich toll.

Natürlich gibt es nun Menschen, die meinen, man sollte das ganze Jahr über dankbar sein, genauso wie niemand Valentinstag feiern möchte, da man das ja jeden Tag im Jahr feiern sollte, aber ich finde Traditionen toll. In der Realität tun es die meisten ja doch nicht. Und besondere Tage im Jahr finde ich persönlich ziemlich toll 😬

The Dinner


Ich habe wieder zusammen mit meinen WG Mädels gefeiert. Es gab Kürbiskernölnudeln, Nachos und Guacamole und zum Nachtisch Cranberry Streuselkuchen. Leider habe ich Letzteren nicht genug gesüßt, war leider etwas sauer… insgesamt ein schönes und leckeres Abendessen!

Dankbar sein

Ja wofür bin ich denn jetzt dankbar?

Ich bin dankbar dafür, dass ich lebe. Dafür, dass ich all die Sachen erleben darf, die ich erlebe. Ich meine nicht die großen besonderen Dinge, sondern die Kleinen. Die alltäglichen. Ich bin dankbar dafür, dass ich gesund bin und die Möglichkeit habe meine Hobbies aus zu üben. Dafür, dass ich das interessanteste Studium, dass ich mir vorstellen kann, absolvieren durfte. Dafür, dass ich die Menschen kenne, die ich kenne. Sind alle ziemlich toll!!! Und last but not least, dafür, dass ich so bin wie ich bin. Auch wenn ich doch manchmal ein bisschen genervt von meinem etwas zu fantasievollen und durchaus zu besorgtem Gehirn bin, bin ich doch eigentlich sehr glücklich mit mir und würde definitiv niemand anders sein wollen!

Wofür seid ihr denn so dankbar?:) 

PS: meine Steuernummer ist nun endlich da und es ist alles geregelt (bis auf das offizielle Informieren des Arbeitgebers) jetzt muss ich mich nur noch trauen alles online zu stellen. Ausreden hab ich nämlich leider keine mehr…. lange kann es nicht mehr dauern.

Ich wünsche euch allen einen schönen Freitag und ein tolles Wochenende! Bleibt gesund!

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Vitamin D – das Sonnenvitamin im Winter

Happy Mittwoch, liebe Menschen.

Auf Grund akuter Erkrankung des Verdauungsystems gibt es heute keinen What I Ate Wednesday, der wäre eher unspannend ausgefallen. Stattdessen füttere ich euch heute wieder mit ein bisschen Wissen. Denn: Wissen ist Macht! 😉 Sagt man ja so.

Ein beliebtes Thema in der Ernährungsberatung ist Vitamin D in den Wintermonaten. Das Sonnenvitamin macht sich ja gleichzeitig mit der Sonne rar. Insbesondere unter der Population, die wenig oder keinen Fisch isst. Da die EFSA (European Food Safety Authority) einen neuen Vorschlag für die Vitamin D Aufnahme veröffentlicht hat, habe ich das Thema mal aufgegriffen.

Vitamin D wo kommt’s her?

Vitamin D wird zum einen in Form von UV-B Strahlen über unsere Haut aufgenommen und synthetisiert. Hierfür werden einem 15 Minuten am Tag in der Sonne geraten. In dem Buch Hautnah wird außerdem angeraten nach Möglichkeit 15 Minuten mit Körperregionen zu sonnen, die sonst nicht der Sonne ausgesetzt sind, z.B. der Bauch, da die Aufnahme dort besser ist.

Über die Nahrung ist Vitamin D vor allem in Fisch enthalten, aber auch über Fleisch und Eier (je nach Diät der Henne und Zugang zu Sonnenlicht) lässt es sich aufnehmen. Über pflanzliche Nahrung wird es, bis auf einige Pilze, wieder schwerer. Man müsste hier auf angereicherte Nahrungsmittel zurückgreifen. Häufig wird Margarine angereichert… hier ist jedoch auf die Quelle zu achten, kann durchaus tierisch sein. Vitamin D wird mit Hilfe von Fett aufgenommen. Die oben genannten Quellen sind alle recht fetthaltig, was daher kein Problem darstellt. Nimmt man es jedoch aus pflanzlichen Quellen, sollte man Fett zufügen, da diese zudem noch weniger enthalten. Die Aufnahmekapazität des Darms ist übrigens zwischen 55-99%, von Person zu Person unterschiedlich.

Was macht’s im Körper?

Nachdem Vitamin D über den Darm aufgenommen oder über die Haut in die Blutbahn gelangt, wird es in Muskeln, Leber und ganz besonders gerne im Fett gespeichert.

Ein wie ich finde wichtiger Punkt ist, dass Vitamine mit anderen Nährstoffen zusammenarbeiten. So beeinflusst auch Vitamin D die Arbeit einiger andere Stoffe oder wird von ihnen beeinflusst. Dazu gehören: Calcium, Vitamin A, Phosphat und Potassium.

Vitamin D trägt zur Knochen und Zahngesundheit bei, es sorgt für die Aufnahme von Calcium und Phosphat in die Knochen und beeinflusst die Zellteilung und unser Immunsystem. Wir sollten es also wiiiiirklich nicht unterschätzen, es sei denn wir mögen ein schwaches Immunsystem und Osteoporose.

Ein Vitamin D Mangel bei Kindern kann zu Rachitis führen. Bei Erwachsenen zu Osteoporose oder Muskelschwäche.

Zu viel Vitamin D über einen langen Zeitraum, durch (zu viel!) Supplemente, kann zu Kalkablagerung im Körper führen. Hierzu muss man allerdings über einen langen Zeitraum Supplemente nehmen, die die Höchstdosis überschreiten. Was eben passieren kann, wenn man mehrere Supplemente gleichzeitig nimmt und nicht darauf achtet, ob mehrere Vitamin D beinhalten.

Wie viel Vitamin D brauchen wir?

Die Ratschläge gehen hier pro Land auseinander.

Die Werte die ich für Deutschland finden konnte, schließen das Sonnenlicht aus und sind daher gerade schwer vergleichbar, daher wende ich mich an die Werte der Niederlande. Hier wird geschätzt, dass ca. 6-7 mcg durch die Sonne aufgenommen wird, insgesamt 10 brauchen wir, mit 2 mal Fisch in der Woche könnte man das decken.

Für einige Gruppen werden Supplemente angeraten, dazu gehören unter anderem Erwachsene, die weniger als 15-30 Minuten Sonne pro Tag abbekommen und Menschen mit einer dunkleren Haut (10mcg am Tag). Menschen über 70 sollten mit 20 mcg supplementieren. Die Obergrenze beträgt 100 mc / Tag.

Die EFSA erhöht das Ganze noch einmal und spricht statt 10mc pro Tag nun von 15mc pro Tag. Was durch die Nahrung wirklich schwer zu erreichen ist. Solche Referenzwerte entstehen übrigens dadurch, dass Studien ausgewertet werden und so die niedrigste Menge gesucht wird, mit der die Gesundheit ziemlich sicher erhalten werden kann.

Supplement Ja oder Nein?

Ich bin immer der Meinung, dass man, wenn möglich alle Nährstoffe auf natürlichem Wege über die Nahrung aufnehmen sollte. Es ist jedoch nicht immer möglich. Insbesondere für einige Gruppen, z.B. Vegetarier, Veganer und ältere Menschen oder Personen mit einem Bürojob im Winter ist es schwer bis zu unmöglich.

Ein sicherer Weg ist es z.B. die Nahrungsaufnahme von einem qualifizierten Ernährungsberater auswerten zu lassen. Ein noch sichererer Weg wäre es, das Blut untersuchen zu lassen. Dementsprechend testen, ob da vielleicht supplementiert werden sollte.

Wir haben es im Studium so gelernt und ich bin auch der Überzeugung, dass es sinnvoll ist: in den Wintermonaten sollte supplementiert werden. Ebenso, wenn man über 70 ist. Natürlich unter Beachtung anderer Nährstoffe, Medikamente und was man sonst noch so zu sich nimmt :).

 

 

 

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