Leseurlaub : 2 Wochen, 3 Bücher

Die einen fahren in den Urlaub andere fliegen an exotische Orte, ich fahre ins Oberbergische.

Die einen machen tolle Ausflüge, ich entspanne und lese.

Da mir die Bücher, die ich im Urlaub gelesen habe wirklich sehr gut gefallen haben fand ich es nur richtig, sie mit euch zu teilen. So wirklich zusammenpassen tun sie nicht. Sie sind aber alle auf ihre eigene Art und Weise ganz wunderbar.

Buch No. 1 – Romancing Mr Bridgerton

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Gekauft hatte ich das Buch wegen dem Zitat: „Deep inside, she knew who she was, and that person was smart and kind and often even funny, but somehow her personality always got lost somewhere between her heart and her mouth, and she found herself saying the wrong thing or, more often, nothing at all.“ Und es seitdem nicht bereut. Ich hatte vor ein paar Wochen schon einmal angefangen und es dann hier in einer Nacht ausgelesen 😀 Das Buch spielt, wie der Titel schon vermuten lässt zur gleichen Zeit wie all meine geliebten Jane Austen Bücher. Penelope, die Hauptperson, ist eine der Damen, die nicht so schnell von Männern wahrgenommen wird und somit mit 28 schon fast die Hoffnung aufgegeben hat. Insbesondere da sie eigentlich schon immer in den Bruder ihrer besten Freundin, Mr. Bridgerton verliebt ist. Er allerdings nicht so sehr in sie. Natürlich wendet sich das Blatt und das Buch enttäuscht eigentlich nicht. Zumindest nicht, wenn man einfach mal ein bisschen „Hoffnung“ haben möchte und eine unrealistische Liebesgeschichte mit einem Hauch Drama und einem unglaublich perfekten Mann. 😉

Meine Liebe zum Lesen hat das Buch jedenfalls wieder geweckt und ich bin gleich am nächsten Tag zum lokalen Buchhandel gegangen (in dem zufällig meine beste Freundin arbeitet).

Buch No. 2 – Ist das Liebe oder kann das weg?

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Im Mai glaube ich, hatte ich bereits „Generation Beziehungsunfähig“ gelesen. Zwar fand ich das Buch nach einer Zeit langweilig, den Schreibstil aber sehr gut. Der Titel klang ansprechend. Also her damit. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Buch gibt es viele kleine Erzählungen aus dem Leben des Autors und dessen Freunde. Beobachtungen aus dem Leben, Geschichten über das Verhalten der Menschen auf der Suche nach Liebe oder in Beziehungen. Es war zum Einen sehr interessant, zum Anderen ist mir der Autor durch seine Meinung zu einigen Themen einfach soooo sympathisch geworden. Ich würd den quasi auf der Stelle heiraten :’D. Gut, dass wir Ende November auf eine Lesung von ihm gehen. Haha 😀

Auch dieses Buch ging relativ schnell zu Ende, es ging also wieder zurück in besagte Bücherei. Nachdem ich auf Grund Entscheidungsschwierigkeiten schon fast aufgegeben hatte, habe ich aber doch noch was gefunden.

Buch No. 3 – Hautnah

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Last but not least. Ein Buch über unsere Haut. Darm mit Charme habe ich ja schon geliebt. Dieses hier auch. Zwar habe ich als Ernährungsberater mit der Haut eher weniger zu tun, aber ich finde eigentlich alles, was mit dem Menschen zu tun hat, sehr interessant. Und wer macht sich nicht Gedanken über die Haut? Zunächst einmal werden die einzelnen Hautschichten, ihre Funktion und ihre Entstehung erklärt. Dabei habe ich zum Beispiel gelernt, wie wichtig eine natürliche Geburt für die Hautbarriere ist. Vermutlich genauso wichtig, wie das Stillen für den Darm. Unsere Mutter kann unser Immunsystem wirklich in Topform bringen! Später werden noch Themen wie diverse Hautkrankheiten, Schutz vor der Sonne, Hautunreinheiten und das Thema Duschen, Düfte etc. besprochen. Was wir doch alles falsch machen mit der Haut. Ich sag nur: Peelings. Porentiefe Reinigung… Zum Schluss noch etwas besonders tolles: Die Dame scheint auch noch Ernährungsmedizinerin zu sein, weswegen es gleich noch ein Kapitel zum Thema Ernährung gab.

Drei Bücher, die auch drei meiner Interessen befriedigen: Romantik, Psyche/ Verhalten & Körper. Leider muss ich das Lesen nun erstmal wieder etwas zurückschrauben. Zum einen kostet es lieder Geld, zum anderen muss ich mich ab heute wieder der Arbeit, dem Sport und dem selbstständig machen widmen.

 

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Before the Flood und Saisonal Regional

Der Titel mag jetzt ein wenig verwirrend klingen, aber ihr werdet das gleich verstehen…:

Before the Flood

Vielleicht habt ihr es schon gehört, vielleicht habt ihr es auch schon gesehen… „Before the Flood“ war bzw. ist für eine Woche online an zu sehen. Ich finde es im Grunde einen guten Film. Es gibt viele, die etwas gegen den Film haben, da man sich immer noch zu wenig auf die Problematik Nutzviehhaltung fokussiert. Wenn man mal genauer drüber nachdenkt, hätte ein Film, der sagt, alle sollen vegan werden deutlich weniger Zuschauer, als ein Film, der allgemein über die Auswirkungen der Erderwärmung informiert und die Zuschauer zumindest darauf hinweist, dass dringend etwas unternommen werden muss. Dank Leonardo DiCaprio hat der Film hoffentlich ein paar mehr Zuschauer als sonstige Dokumentationen. Dementsprechend finde ich es schon eine gute Sache.

Mich jedenfalls hat der Film mal wieder dazu gebracht ein wenig über mein Verhalten nach zu denken. Den Rest meiner Arbeitstage für den November werde ich jedenfalls wieder auf die Bahn umsteigen und nach Möglichkeit mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren… oder eben mit dem Bus.

Gemüse Regional Saisonal

Auch was das Gemüse angeht (Obst braucht mich ja derzeit weniger interessieren), versuche ich wieder etwas regionaler und vor allem auch saisonaler ein zu kaufen. Mal abgesehen davon, dass es (hoffentlich) ein wenig die lokaleren Bauern unterstützt…

Daher habe ich mich im Netz auf die Suche nach einem Saisonkalender gemacht. Zu Hause habe ich noch das Buch Vegan, Regional, Saisonal da ist auch ein Saisonkalender drin, aber da ich erst Samstag wieder da bin, muss jetzt erstmal das Netz herhalten.

Regional Saisonal im November:

Butterrüben, Champignons, Fenchel, Grünkohl, Kürbis, Lauch, Pastinaken, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Schwarzwurzeln, Spinat, Steckrüben, Topinambur, Weißkohl, Wirsing

Zusätzliche Lagerware: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln

 

Bei mir gab es diese Woche jedenfalls schonmal Kürbissuppe mit Kartoffeln an einem anderen Tag Möhren und die nächsten Tage gibt es Wirsing – Kartoffelauflauf.

Bei vielen nicht-Gemüse Produkten fällt es mir jedoch noch was schwer. Tofu und Haferdrink sind noch recht schwer regional oder saisonal zu erhalten. Genauso der Kaffee, Kakaopulver, Traubenzucker, Medikamente… Es gibt so viele Kleinigkeiten auf die man achten könnte/ sollte… einer alleine richtet zwar wenig aus, was aber nicht heißt, dass man es nicht wenigstens versuchen kann 🙂

 

Habt ihr noch Ideen, was man so mit dem Gemüse der Saison machen könnte?

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What I Ate Wednesday – Lizza 

Ich habe mich endlich getraut. 

Vor ein paar Tagen habe ich im Supermarkt Lizza entdeckt. Meine Kollegin hatte mir diesen Pizzaboden vor einiger Zeit gezeigt, da sie sowohl vegan als auch glutenfrei sind (sie hat Zöliakie). Da der Teig nicht aus den herkömmlichen glutunfreien Mehlen besteht, fand ich das natürlich sehr interessant.

Pizza wird als low carb umworben, was für diejenigen, die meinen Low Carb wäre super toll, natürlich anziehend wirkt. Ein Lizza Pizzaboden wiegt 180 g und besteht aus : Wasser, Mehl aus Goldleinsamen teilentölt (49%), Chia gemahlen (4,2%), Kokosmehl, Meersalz, Flohsamenschalen.

Die Nährwerte sehen folgendermaßen aus (pro 100g):

Energie (119 kcal)

Fett (5.5g), davon ges. Fettsäuren (0,5g)

Kohlenhydrate (2,9g) davon Zucker (2,2g)

Eiweiß (12,2g)

Salz (1,2g)

Ballaststoffe (17g) 

Wie ihr seht, sehr wenig Kohlenhydrate und seeeeeeeehr viel Ballaststoffe, was bei den Zutaten nicht wunderlich ist. Eine ganze Pizza hätte demnach 30,6g Ballaststoffe. Das ist ungefähr weniger als der Tagesbedarf. Gerade, wenn der Körper Ballaststoffe nicht gewöhnt ist, bzw. viele Ballaststoffe dieser Art (Gemüse und Obst hat grob gesagt andere Ballaststoffe als Getreide oder Hülsenfrüchte) nicht gewöhnt ist, sollte man definitiv keine ganze Pizza essen, auch wenn die Dinger nicht so groß sind.

Schlau wie ich bin, habe ich gedacht, eine halbe Pizza ist ok. Naja eigentlich war mir klar, dass es nicht okay für meinen Bauch sein wird und ich es bereuen werde, habe es aber trotzdem getan.

Lizza

Ich habe die Lizza mit Tomatenmark, Champignons und Bedda Reiberei belegt (falls mir jemand erklären kann, warum der in letzter Zeit nie schmilzt, biiiiitte sagt’s mir). Den Teig muss man erstmal kurz vormachen, dabei hat sich ein Riesen Luftkissen gebildet, was man (wie die Packung sagt) einstechen musste, anschließend belegt man die Lizza  und gibt sie nochmal eine Zeit lang in den Ofen. Meine ist sehr dunkel geworden, aber das kann am Ofen liegen, da der manchmal heißer wird, als er sollte…

Geschmacklich fand ich die Lizza sehr interessant. Einerseits sehr lecker, ich fand gut, dass sie schön kross war, aber der Nachgeschmack war irgendwie komisch. Nicht so meins, aber ich denke, dass es viele nicht stören wird, da er ähnlich Vollkornmehlen ist.

Das Gefühl im Bauch ist seither ähnlich dem Gefühl nach zu viel Hülsenfrüchten :D. Eher unangenehm. Vor mehr als 24 Stunden habe ich sie gegessen und mein Bauch ist noch immer aufgeblasen, dazu leichte Übelkeit. Man sollte den Konsum also der Menge Ballaststoffe, die man gewöhnt ist, anpassen 😉

 

Habt ihr schon einmal Lizza probiert, oder habt ihr es vor?

 

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