Foodfacts: Rote Bete Saft / Nitrat

Zwar handelt es sich hier eher weniger um einen Blog für Leistungssportler, trotzdem finde ich das Thema sehr interessant und vielleicht der ein oder andere auch ;).

Während meinem Studium habe ich, wie einige wahrscheinlich wissen, ein Semester Sporternährung als Spezialisierung gemacht. Eine meiner Dozentinnen war zu der Zeit an einem Forschungsprojekt zu Nitrat bzw. Rote Bete Saft beteiligt. Leider waren die Studienergebnisse noch nicht fertig, als ich mein Studium beendet habe. Da es aber vorher bereits theoretische als auch durch Forschung belegte Hinweise auf einen positiven Effekt von Nitrat und Rote Bete Saft gab, haben wir da schon einiges interessantes gelernt.

Hintergrund

Nitrat wird durch Bakterien im Mund zu Nitrit und dieses wiederum im Körper zu Stickstoffmonoxid (NO) umgewandelt. Letzteres soll gewisse Effekte im Körper haben, welche einen positiven Effekt auf die Leistung des Sportlers haben. Eine erhöhte Konzentration von NO sorgt so dafür, dass die Blutgefäße erweitert werden, was die Durchblutung und so die Sauerstoffzufuhr der Muskeln verbessert. Ein weiterer Effekt soll sein, dass die Mitochondrien in den Muskeln effizienter arbeiten (in Mitochondrien wird ATP (=Energie) hergestellt). Zusammengefasst ist der bisher erkannte Effekt, dass eine erhöhte NO Konzentration dafür sorgt, dass weniger Sauerstoff nötig ist = mehr Leistung.

Für wen?

Bisher sind positive Effekt nur bei „weniger gut“ trainierten Sportlern bei maximaler Leistung festgestellt worden. Das sind also die, die keine Leistungssportler sind. Treibt man regelmäßig und mit gutem Trainingseffekt Sport, so sollte sich die Effizienz des Sauerstoffgebrauchs verbessern. Es kann sein, dass sich durch die bereits durch Training erzielten Verbesserungen nicht weiter verbessern lassen. Außerdem wurde hier, genau wie bei Koffein, bisher festgestellt, dass es Personen gibt, die darauf anspringen und Personen, die nicht darauf anspringen. Man muss also selbst herausfinden, ob es wirkt oder nicht. Trinkt man es in Form von Rote Bete Saft, ist auch auszuprobieren, ob der Saft generell gut vertragen wird vorm Sport. Eigentlich auch hier wieder genauso, wie bei Koffein ;).

Ich habe in Erinnerung, dass es hauptsächlich für Ausdauersportler galt, aber dazu habe ich nichts finden können.

Dosis und Quelle

Nitrat gibt es meines Wissens auch künstlich zu kaufen, in den Studien, die ich kenne, wurde bisher immer Rote Bete Saft gebraucht. Wer also mal ein wirklich natürliches Produkt probieren möchte, da wäre das das Richtige, würde ich sagen. Besteht aus konzentriertem Rote Bete Saft und ein klein wenig Zitronensaft. That’s it. Die in solchen Flaschen enthaltenen 400 mg Nitrat sind ausreichend (260 mg  sollten bereits ausreichen). Diese müssten ein paar Stunden (ca. 2-3) vor dem Training/ Wettkampf eingenommen werden.

Fazit

Nach aktueller Studienlage gibt es keinen definitiven Beweis für die Wirkung von Nitrat auf die Leistung. Es gibt sowohl Studien mit Effekt, als auch Studien ohne Effekt. Bisher keine Studien mit negativem Effekt und auch langfristig negative Effekte sind bei Gebrauch natürlichen Nitrats nicht zu erwarten.

Was ich mich frage ist, ob man Rote Bete nicht auch einfach so essen könnte, statt sie zu trinken. Ich habe leider nicht viele gute Quellen zum Nitratgehalt in Roter Bete gefunden. Eine Quelle gab zwischen 31 und 370 mg/100g frischer Roter Bete an. Wie viel genau drin ist, hängt natürlich von vielen Faktoren, wie z.B. der Bodenbeschaffenheit ab.

Ich vermute, dass ich das mit Sicherheit irgendwann mal probieren werde, da es auch nicht teurer ist, als andere Supplements und es mich doch sehr interessiert. Ich bin doch recht neugierig und muss alles mal probieren ;).

 

So, jetzt haben wir an einem faulen Sonntag auch wieder etwas gelernt ;). Habt einen guten Tag und einen noch bessern Start in die neue Woche!

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What I ate Wednesday #7

Schweppes, gerade war es noch Sonntag, schon ist es wieder Mittwoch. Wie die Zeit fliegt. Gott sei Dank, habe ich am Sonntag schon für den Mittwoch fotografiert, denn es ist Dienstag Abend 21:30 und mir fällt gerade ein, dass ein Blogpost ansteht ;).

In dem Sinne kurz und knapp mein Sonntag:

Frühstück:

Da es nicht unbedingt ein schnelles Frühstück sein musste, hatte ich ausreichend Zeit um Milchreis zu machen. Warmer Milchreis ist einfach das Beste, das es gibt, finde ich ;). Während der vor sich hin geköchelt hat, habe ich die Zeit genutzt um mal wieder ein paar Blogs zu lesen.

Mittag

Zu Mittag habe ich mir ein paar leine Pizzaschnecken, gefüllt mit Spinat und dazu ein wenig Humus gemacht. Interessant fand ich, dass die Menge Teig als Pizzaschnecken viel mehr wirkte, als wenn ich daraus eine Pizza gemacht hätte. Habe nämlich insgesamt nur 100g benutzt, normalerweise nehme ich so um die 150-200 für eine Pizza.

Nachmittag

Ich war am Sonntag doch recht süß unterwegs und so gab es am Nachmittag eine Waffel. Auch hier wieder total schnell und einfach. 50g Mehl zusammen mit etwas Vanille, Stevia, Backpulver und Wasser vermischt. Rein ins Waffeleisen und fertig. Darauf hatte ich etwas Reissirup und Zimt.

Abend

Ich hatte tatsächlich am Abend noch einiges an Kalorien über, wodurch ich noch zwei Brötchen (übrig geblieben vom Besuch einer Freundin) mit Humus gegessen habe, während mein richtiges Essen im Ofen war. Eigentlich esse ich fast nie Brötchen, aber so gelegentlich finde ich sie ganz lecker.

Der eigentliche Hauptgang bestand aus leckeren fettfreien Rosmarinpommes und etwas Restspinat. Der Humus war bis dahin leider leer 🙁

Nacht

Nacht ist zwar jetzt nicht ganz der richtige Ausdruck, aber bevor ich schlafen gegangen bin, habe ich noch einen leckeren Kakao getrunken. Die Wärme macht doch schön müde.

 

Habt einen tollen Mittwoch! 🙂

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Meine liebsten Küchengegenstände

Einen wundervollen Sonntag wünsche ich euch, trotz des eher weniger schönen Wetters… Bei uns zumindest ist es grau grau grau und nieselt leicht. Da ich aber heute sowieso nicht vor hatte raus zu gehen, sondern mich einfach mal in meinen 4 Wänden (und den 4 Wänden der Küche) mit mir selbst zu beschäftigen, also einfach mal ein wenig zu entspannen und vielleicht etwas Kreatives zu machen, finde ich das garnicht so schlimm.

Bloggen wollte ich heute sowieso, da ich Lust darauf hatte, etwas zu schreiben, was genau, wusste ich noch nicht. Die Idee kam mir beim Spülen, als ich darüber nachdachte, wie schön ich mein Geschirr teilweise fand und als ich mich dann noch an den Post von Tabea bezüglich der Messe erinnert habe, habe ich beschlossen einfach mal Fotos meiner Lieblingsgegenstände aus der Küche zu machen.

Tassen

Ich weiß garnicht mehr, wo ich diese süße Tasse her habe. Vermutlich hat Mama sie mir irgendwann mal geschenkt. In grün habe ich sie auch noch. Früher habe ich hier immer Tee und Kaffe draus getrunken, da ich ungern große Mengen auf einmal hatte. Inzwischen nehme ich am liebsten Tassen, die so groß wie möglich sind, damit sich der Teebeutel überhaupt lohnt.

Wenn ich dann aber eine schöne Tasse den großen Tassen gegenüber bevorzuge, nehme ich am liebsten eine dieser beiden. Ich finde Goldaktzente einfach so schön! Und Herzen sowieso. Die rechte ist von Xenos, die linke von Tedi.

Gläser

Da Fotos mit einfachen Gläsern häufig irgendwie langweilig aussehen, habe ich irgendwann angefangen, Gläser mit Schnick Schnack drauf zu kaufen. Bisher sind diese beiden dabei rum gekommen. Das vordere rechte ist von Tedi oder Kik, das hintere von der Weihnachtskollektion von Ikea.

 

Ich kann zwar nicht genau sagen, warum das Motiv hierauf Weihnachtlich ist, aber schön fand ich es 😉

Und meine allerliebsten Gläser, insbesondere für den Sommer auf dem Balkon mit ein paar Scheiben Zitronen, Pfefferminze und Eiswürfeln! Also Food Blogger muss man solche Gläser doch einfach haben 😉

Aufbewahrung

Die Teebox habe ich vor ich glaube zwei Jahren mal von Freunden geschenkt bekommen uuuund immer noch kein individuelles Bild ins Herz gemacht. Vielleicht kümmere ich mich später mal drum.

Die Box sieht finde ich nicht nur schön aus, sondern ist auch recht praktisch. Schade finde ich nur, dass sie nicht hoch genug ist. Wenn in Papier eingepackte Teebeutel darin stehen, kann ich sie nicht zu machen und hinlegen mag ich die Beutel irgendwie nicht, da das dann wieder nicht zu den nicht eingepackten past 😉

Die Gläser haben wir bei den letzten Ikea Besuchen mitgenommen. Ich fand das schon immer so toll, insbesondere in Amerikanischen Küchen, wo einfach so viel in Mason Jars verpackt ist. Ich glaube nach und nach werde ich einfach immer mehr davon kaufen. Derzeit befinden sich nur Nudeln, Mehl, Haferflocken und Stevia in den Gläsern.

Diese Box habe ich zum Geburtstag bekommen, mit vielen Kleinigkeiten drin. Heute habe ich sie als Aufbewahrungsbox für die Küche umfunktioniert.

Ich habe einfach so viel Kleinkram, der lose im Regal einfach nicht schön aussieht. Die Box hingegen ist sehr dekorativ!

Besteck

Den Kasten habe ich bereits vor ein paar Jahren von meiner Oma bekommen und liebe ihn einfach. Benutzt habe ich das Besteck bisher noch nicht, einfach weil es immer sicher verpackt auf dem Dachboden gelegen hat. Jetzt habe ich mich aber entschieden, es doch einmal mit zu nehmen. Vielleicht kommt es ja mal zum Einsatz. So tolles Altes Geschirr und Besteck finde ich einfach so schön!

Hier mal ein Foto von den Messern, die ich wegen der riesig langen Klinge so interessant finde.

Schalen

Meine lieben Schalen, die einfach nicht enden Fokus meiner iPhone Kamera rücken wollten ;). Eigentlich ist die weiße auch nicht meine, denn meine ist rosa (von Xenos), nur scheint eine meiner Mitbewohnerinnen diese in ihrem Zimmer zu haben, jedenfalls war sie nicht in der Küche, daher habe ich mir für’s Foto die meiner Mitbewohnerin geborgt.

Eine Holzschale wollte ich schon immer haben. Momentan liegt zwar nichts drin, ich lager dort aber gerne Avocados. Das Grün passt finde ich sehr schön zu dem braun der Schale, welche ich auf dem Mittelaltermarkt gefunden habe.

Küchenwaage

Ich mag alles, was irgendwie alt oder retro aussieht. So auch diese Waage. Erst ein Jahr alt und von Aldi. Sie ist eher unpraktisch, wenn man kleine Mengen messen muss. Aber ich finde sie einfach total toll und bisher ist auch, was die Mengen angeht, eigentlich nie was schief gelaufen 😉

 

Wie sieht es bei euch aus? Wählt ihr eure Küchenutensilien nach Aussehen oder eher nach Funktionalität aus? 

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