What I Ate Wednesday #33

Happy Wednesday! Ich hoffe ihr habt die letzten Sonnentage genauso genossen wie ich. Es ist tatsächlich noch mein erster Freibad/ Baggerloch Tag für mich in diesem Jahr raus gesprungen. Toll war’s.

Meine Ernährung am Wochenende war nicht ganz so klug, ich hatte einfach viel zu große Lust auf die Lidl Pizza mit sehr viel Zucker… aber mein Bauch beruhigt sich langsam wieder!

Es gab Crêpe und er war ziemlich lecker! Bisher hatte ich immer den Reissirup von Frusano, nun habe ich aber entdeckt, dass DM einen eigenen hat, der 1€ weniger kostet und wesentlich flüssiger ist. Mag ich viel lieber!

Die Pizza von Donnerstag war ein absolutes Highlight. Ich habe die Tomatensauce einmal etwas flüssiger gemacht als sonst und noch etwas mehr Gemüse drauf getan. Soooo lecker!

Lecker geht es auch weiter mit meiner Herzchenlasagne. Ich hab so süße Herzchenaustecher, in denen ich die Tomaten Spinat Lasagne gebacken habe. 3 Stück gab es.

In der Regel esse ich ja immer süß zum Frühstück. Nun hatte ich aber mal irgendwie Lust auf herzhaft, da ich der Sache nicht so getraut habe, gab es zusätzlich einen süßen Pfannkuchen.

Endlich sind mir die Quinoa Burger noch einmal gelungen. Statt Mehl habe ich diesmal gekochte Kartoffeln zum Binden genommen. War sehr gut. Als Sauce gab es eine kleine Champignonrahmsauce mit Hefeflocken.

Eigentlich hatte ich vor Spaghetti Bolognese zu machen, da ich aber von der Spinatlasagne noch Spinat über hatte, müsste es Spinatspaghetti werden. Sojaschnetzel sind trotzdem mit drin gewesen.

Last but not least: die Ausbeute von Dienstag hat es zu einem kleinen mediterranen Abendessen geschafft. Ich muss zugeben den Mandel- Nuss- Tofu fand ich nicht so super, kann aber auch dran liegen, dass er im Ofen recht trocken geworden ist.

Ich hoffe eure Woche war ebenfalls lecker 🙂

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Meine Meinung zu ‚What the Health‘

Wenn man über Social Media Veganern folgt, kommt man um ‚What the Health‘ kaum drumrum. An jeder Ecke wird diese tolle Dokumentation empfohlen, die aufzeigt, wie unglaublich schlecht tierische Produkte sind und wie gesund eine vegane Ernährung ist.

Natürlich habe ich mich auch auf den Weg zu Netflix gemacht, um sie zu gucken. Die meisten Dokumentationen zu Gesundheit oder aber der pflanzenbasierte(re)n Lebensweise, sorgen dafür, dass ich in dem was ich tue wieder bestärkter und „euphorischer“ bin.

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich etwas zu dieser Doku schreiben soll oder nicht. Eine Ernährungsberaterin aus den Niederlanden, die sich ebenfalls pflanzenbasiert ernährt, hat meine Meinung sehr sehr angemessen wiedergegeben und ich wünschte, es gäbe ihre Posts und Podcasts auf englisch, um sie zu teilen. Gibt es aber nicht. Da ich das, was sie sagt, wichtig finde, möchte dann doch meine eigene, ähnliche Meinung doch einmal verfassen.

Here we go

Kurz nachdem die Doku heraus kam, habe ich sie sofort gestartet. Und nach nur 20 Minuten wieder aus gemacht. Von Anfang an einseitige Berichterstattung. Eine Dokumentation ist für mich etwas neutrales, das Situationen aus mehreren Sichtweisen zeigt. Alle, die interviewt wurden, sofern sich das mitbekommen habe, waren starke Befürworter der veganen Ernährung/ Lebensweise. Alles andere wurde „belächelt“, weil ja eindeutig falsch und die Frage ist nur, warum sie Unwahrheiten verbreiten.

Mein größtes Problem mit dieser Doku und anderen Vertretern, die die eindeutige und bewiesene einzig gesunde Ernährung an den Mann bringen (und das gilt nicht nur für die vegane Fraktion, sondern jede, sei es nur Gluten, Paleo, Fruktose, Weizen) ist die isolierte Betrachtung und voreingenommene Interpretation von Studien.

Es gibt Studien, die das beweisen

Noch viel schlimmer: „es gibt eine Studie, die herausgefunden hat, dass…“. Etwas wissenschaftlich zu beweisen ist ein sehr komplexes und langes Verfahren. Es müssen alle auffindbaren Studien zu dem Thema gesucht werden. Sprich es werden nicht nur die Studien mit einbezogen, die die Hypothese unterstützen, sondern auch diejenigen, die die Hypothese widerlegen oder in eine andere Richtung weisen. Sie müssen darauf untersucht werden, ob sie die gestellte Hypothese wirklich beantworten. Sie müssen auf ihre Aussagekraft geprüft werden (Methodik, Störfaktoren, Studiengröße, Studiendauer etc.). Es muss geguckt werden, ob es andere Faktoren gibt, die das Studienergebnis beeinflusst haben könnten. Dann erst kann man alle Ergebnisse zusammen beurteilen und ein (derzeitiges) Endergebnis erstellen.

Was ich oft sehe, ist jedoch sehr sehr selektiv herausgepickte Studien. Kein Vergleich von Studien, keine ausgiebige Recherche. Man hat gesucht, was man hören wollte und man findet immer die Antwort, die man haben möchte, wenn man lange genug sucht.

Sponsoren aus der Fleisch- und Milchindustrie machen die Empfehlungen

Ja, das Sponsoring der Fleisch und Milchindustrie ist kritisch zu betrachten. Viele Studien und Empfehlungen werden von dieser Sparte bezahlt. Hier gibt es gerade auch mit den kanadischen Empfehlungen, die sich mehr in Richtung pflanzenbasiert orientieren ein paar Probleme. Da sprechen  diverse Fleischproduzenten ihre Befürchtungen im Bezug auf die Gesundheit der Kanadier mit weniger Fleisch aus.

Was jedoch auch so ist: Irgendwer muss es bezahlen. Studien und die Arbeit an Empfehlungen sind sehr sehr teuer und finanzieren sich nunmal nicht von Luft und Liebe. Die Menschen, die daran arbeiten, müssen von irgendwas leben. In der Doku werden konkret die Empfehlungen der Ernährungspyramide der American Nutrition Association kritisiert. Diese enthalten Fleisch, Milch und werden von vielen Fleisch, Fast Food und Süßigkeitenherstellern gesponsert. Guckt man sich diese Empfehlungen bzw. Lebensmittelpyramiden an, sieht man zwar Fleisch und Milchprodukte, aber in ihrer natürlichen Form. Nicht verarbeitet und als Fast Food angeboten. Fast Food und Süßigkeiten stehen nicht umsonst in den kleinsten Eckchen und sollten minimal verzehrt werden. Jetzt erkläre mir mal jemand welchen Vorteil z.B. Mars oder McDonalds davon haben, wenn empfohlen wird möglichst wenig Fast Food und Süßigkeiten zu verzehren? Aber sie sind dafür verantwortlich, dass Milch und Fleisch in gewissen Mengen empfohlen wird? Ja genau…

Es ist bewiesen, dass Fleisch und Milch bestimmte Krankheiten verursacht

Es ist bewiesen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Menschen, die Fleisch und Milchprodukte verzehren und bestimmten Wohlstandskrankheiten. Es ist nicht bewiesen, dass Fleisch und Milch die alleinigen Verursacher sind. Wichtiger Punkt, den viele leider nicht verstehen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen zwei Dingen heißt nicht, dass es auch eine Ursache ist.

Die vegane Ernährung kann zur Genesung vieler Krankheiten eingesetzt werden

Stimmt. Das ist tatsächlich Praxis. Auch in vielen (Ernährungs-)Fachzeitschriften gibt es derzeit immer wieder Berichte darüber, dass eine pflanzenbasierte Ernährung bei vielen Wohlstandskrankheiten als positiver Faktor gilt. Das einzig fragliche ist für mich jedoch noch, ob es durch die vielen neuen Ballaststoffe und Mikronährstoffe und sekundären Stoffe oder das weglassen der tierischen Produkte kommt. Das ist nämlich sehr sehr schwer zu untersuchen.

Noch was positives?

Ja. So viel ich an dieser Doku und anderen Vertretern der veganen Ernährung auch kritisiere. Fakt ist, sie machen Menschen darauf aufmerksam, dass die pflanzliche Ernährung nicht schlecht für uns ist und viele positive Effekte haben kann. Aus ethischer Sicht ist es mir wichtig, dass möglichst wenig tierische Produkte konsumiert werden und zwar wäre es mir lieber, die Menschen würden solche Entscheidungen auf gut informierter Basis treffen, Hauptsache ist doch, sie werden überhaupt offener für diese Ernährung.

 

Für alle die, die sich für die Verbreitung von Fehlinformationen im www interessieren, hier ein nettes Video: Klick

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Fitness Friday : Warum Cardio vielleicht doch eine gute Idee ist

Wer mich kennt weiß, ich liebe Ausdauertraining… nicht! Schon bei meinem lieben Krafttraining finde ich eine Wiederholungszahl von 20 (also knapp 1 -2 Minuten) hart. Da Ausdauertraining in Form von Laufen/ Radfahren/ Schwimmen etc. auch eigentlich nichts anderes ist als die Wiederholung einer Bewegung, habe ich da ähnlich viel Spaß bei. Das einzige, was mir tatsächlich liegt ist Nordic Walking :P. Gehen tu ich gern.

Die Abneigung gegen Ausdauertraining war eine Zeit lang auf unter den Fitness Accounts auf Social Media  weit verbreitet. Nachdem der Mythos „Fettverbrennungsmodus“ im Ausdauertraining ein wenig geplatzt ist und man auf Krafttraining umstieg, war Cardio out. Alle waren stolz viel härteres Krafttraining zu machen.

Welche Formen gibt es?

Nun gibt es aber verschiedene Formen von Ausdauertraining, zwei davon sind die:

  • Dauermethode mit gleicher/ ähnlicher Belastung über langen Zeitraum
  • Intervallmethode mit Wechsel von Belastungs- und Erholungsphasen, aufgeteilt in zwei Methoden, die eine trainiert die aerobe Ausdauer, die andere die anaerobe Ausdauer

Es gibt noch weiter Formen des Ausdauertrainings, welche sich eher auf Wettkampfsportler beziehen, daher für diesen Post nicht weiter interessant.

Die Dauermethode

Die Dauermethode ist wohl die Art des Ausdauertrainings, an die man zuerst denkt, wenn man Cardio/ Ausdauer hört. Bei dieser geht es, wie der Name schon sagt um eine Belastung, die dauerhaft, also ohne Unterbrechungen durchgeführt wird. Die Herzfrequenz liegt hierbei zwischen 110 und 160. Da durch das gesamte Training durch aerob, also mit Sauerstoff, gearbeitet werden kann, ist durchgehend Fettverbrennung mit im Spiel. Durch diese Art des Trainings verbessert sich die Arbeit des Herz-Kreislauf-Systems, die Durchblutung der Muskeln & das Sauerstoffaufnahmevermögen wird größer. Die Grundausdauer, sowie die Kraftausdauer verbessern sich, der Körper lernt besser Fett zu verbrennen, die Regenerationszeit wird verringert. 

Klingt gut oder?

Ich werde definitiv Ausdauertraining auf irgend eine Weise in mein Training integrieren. Wie genau, das weiß ich noch nicht, aber ich werde berichten! 🙂

 

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