What I Ate Wednesday #34

Oder auch what I Ate in Leipzig. Naja zumindest zum Teil. Vieles habe ich einfach nicht fotografiert, weil ich das im Restaurant, je nachdem mit wem man unterwegs ist, doch noch irgendwie komisch finde ;). Lecker war einiges davon, man hat es mal wieder geschafft mir ein vegetarisches Gericht vor zu schlagen, dass man vegan reichen könnte und im Endeffekt hatte ich einen Haufen Sahne mit Gemüse drin… ich weiß echt nicht, was daran so schwer ist… insbesondere in der Preisklasse, die wir da hatten… aber hey, es gab auch sehr gute Momente!

Als ich noch zu Hause war gab es Austernpilze im Angebot, also warum nicht? Ich finde die sehen total aus wie Hühnchen…

Leckere Pancakes mit Schoki drin müssten zur Abwechslung auch nochmal sein. Es hat sich mehr als gelohnt!

Am Abend vor Abfahrt nach Leipzig gab es mal wieder Tomatenrisotto, dazu Hummus. Beides alleine ist ja schon toll, aber zusammen noch viel besser!

Am ersten Abend waren wir Thai Food essen. Sehr sehr lecker und sehr viel Veganes zur Auswahl. Ich hatte veganes Rindfleisch zu Reis und Gemüse. War wirklich sehr lecker!

Den Quinoa Snack habe ich beim Shoppen am Samstag Nachmittag entdeckt . Fand ich auch recht interessant.

Das Highlight gab es Montag Abend als wir es endlich in eine Sushibar geschafft haben (Shiki Sushibar). Alles sah extrem toll aus und hat sich soooo gut geschmeckt. Zur Vorspeise hatte ich einen leckeren Algensalat…

Und im Anschluss einen veganen Sushiteller mit Acocado und grünem Spargel. Sehr lecker! Aber leider sehr wenig. Die anderen haben sich zu zweit einen 3-4 mal so großen Teller für nur den doppelten Preis geteilt. Aber der Geschmack und die Atmosphäre waren den Preis auf jeden Fall wert!

Als ich endlich wieder zu Hause war (9 Uhr losgefahren, 17 Uhr endlich zu Hause), gab es Nudeln mit Hefekäsesauce und Quorn Filet. Ich bin ja total begeistert, dass es von Quorn nun auch vegane Produkte gibt!

Jetzt gibt es allerdings erst einmal wieder Fruktoseverzicht… das Restaurantessen war doch etwas viel. Den Mittwoch habe ich Gott sei Dank frei und kann mich wieder etwas einpendeln 🙂

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Fitness Friday: Fitness Tests – Wie fit bin ich?

Bevor man beginnt sich sportlich zu betätigen sollte man seinen aktuellen Zustand kennen bzw. beurteilen lassen. Hierzu gibt es etliche Möglichkeiten. Welche gewählt wird, ist unter anderem davon abhängig, wo man Sport treiben möchte und was die Ziele sind.

Es gibt Testverfahren zum Messen der Ausdauer, der Kraft und der Beweglichkeit. Für jedes dieser Felder gibt es diverse Testmöglichkeiten. Heute möchte ich einmal die Testmöglichkeiten vorstellen, die man zu Hause durchführen kann.

Ausdauer

Zum Messen der Ausdauer gibt es z.B. den PWC-Test, den Walking Test und den Harvard Step Test. Da für den PWC-Test ein Ergometer und für den Walking Test das Verlassen der Wohnung und diverse weitere Vorkehrungen nötig sind, ist es der Harvard Step Test geworden. Diesen kannte ich sogar noch aus Schulzeiten. Im Kurs Fitness und Gesundheitssport mussten wir diesen damals auch machen.

Man benötigt: Eine Erhöhung von 45 cm, auf die man steigen kann, ein Youtube Video, das den Takt vorgibt, eine Uhr und die Möglichkeit seinen Puls zu messen (entweder per Herzfrequenzmesser oder aber per Fühlen).

Durchführung:  3 Minuten lang steigt man insgesamt 90 Mal auf den Kasten, mit beiden Beinen. Diese werden oben einmal durchgedrückt. Man geht also im Takt des Youtube Videos rauf und runter. Vor Beginn wird der Ruhepuls gemessen. Direkt nach dem Test wird der Belastungspuls gemessen und eine Minute später der Erholungspuls. Die Werte addiert man, zieht 200 ab und teilt das Ergebnis durch 10 und sucht in folgender Tabelle nach seinem Wert.

Mein Ergebnis: 12,5 = gut

Kraft

Im Vergleich zu den anderen beiden Gebieten, müsste man hier höchstwahrscheinlich doch ins Fitnessstudio gehen, es sei denn man hat Gewichte zu Hause. Zum Messen der Kraft gibt es den Maximalkrafttest, den Umfangstest und manuelle Muskeltests. Da der Maximalkrafttest insbesondere für Unerfahrene Sportler mit Verletzungsrisiken verbunden ist und nicht alleine ausgeführt werden sollte, fällt er weg. Beim Umfangstest wird eine bestimmte Wiederholungszahl mit einem prozentualen Anteil der Maximalkraft assoziiert, wodurch man durch das höchste Gewicht in dieser Wiederholungszahl die Maximalkraft ermitteln kann. Manuelle Muskeltests gehen auf subjektive Bewertungen zurück und sind eher für den gesundheitsorientierten professionellen Bereich vorgesehen. Es geht also zur Umfangsmethode. Eine Bewertung gibt es hier nicht, nur einen Ausgangspunkt für die Trainingsplanung.

Mein Ergebnis: Als Beispiel nehme ich einmal schräges Bankdrücken (Brust), hier schaffe ich mit einer 20kg Stange max. 13 Wiederholungen (70% der Maximalkraft), sprich meine Maximalkraft mit der ich eine Wiederholung und nicht mehr schaffen könnte, wäre 28,75 kg.

Beweglichkeit

Zur Beweglichkeit gibt es verschiedene Testverfahren für verschiedene Muskeln. Für alle Tests wird eine zweite Person benötigt, die jeweils die Beine/ Arme etc. in die jeweilige Position bringt. Einen Test, den wir in der Schule ebenfalls hatten, ist der für die Rückenmuskulatur. Hierfür stellt man sich auf einen erhöhten, flachen Gegenstand (mind. 15 cm hoch). Die Beine sind geschlossen, der Oberkörper beugt sich nach vorn und die Arme ziehen so weit wie möglich in Richtung Boden. Gemessen werden soll, wie tief die Finger über die Kante hinaus nach unten gehen. Das kann man z.B. durch das befestigen eines Post it’s an der jeweiligen Stelle machen und anschließend nachmessen. Oder aber ein Lineal gleich mit an die Hand nehmen. Genauer ist es natürlich, wenn jemand anderes misst. Bei mehr als 15 cm ist es sehr gut, 8-15 sind gut, 7 bis 7 oberhalb sind okay, 8-15 oberhalb sind eingeschränkt und wenn die Fingerspitzen mehr als 15 cm Abstand zur Kante aufweisen ungenügend.

Mein Ergebnis:  Beim Test der Rückenmuskulatur bin ich auf 16 cm gekommen, sprich sehr gut. Wie bei allen weiteren Tests (Brust, hinterer und vorderer Oberschenkel, Wadenmuskulatur). Lediglich mein Hüftbeuger bewegt sich zwischen okay und ungenügend.

Ich hätte meine Fitness tatsächlich schlechter eingeschätzt. Allerdings frage ich mich auch sehr, wie viel Aussagekraft z.B. der Harvard Step Test hat. Bei jedem Lauf Test hätte ich mit Sicherheit schlechter abgeschnitten. Genau wie bei dem PWC Test, da mir Laufen und Radfahren einfach nicht liegt. Zumindest nicht länger als ein paar Minuten ;).

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