Rezept : zuckerfreie und vegane Zitronen-Cookies

Hast du es schon gemerkt? Der Frühling naht! Nach dem super sonnigen Ende der letzten Woche hat das Wetter zwar aktuell wieder Stimmungsschwankungen, aber man merkt doch so langsam, dass es Frühling wird. Zeit also mal wieder für ein nicht ganz so winterliches Gebäck.

Im Bereich fruktosefreies Backen komme ich inzwischen ganz gut mit Kuchen oder Muffins klar. Kekse waren bisher noch immer recht schwer, da Traubenzucker von der Konsistenz her einfach schlecht passt. Nun hatte ich aber einmal Erythrit da und mich daran erinnert, dass meine Mama mir mal Kekse, die mit Erythrit gesüßt waren mitgebracht hatte. Ich bin jetzt geschmacklich eigentlich kein Fan von der Süße, aber in den Zitronenkeksen hat es tatsächlich sehr gut gepasst und die Konsistenz war auch perfekt! Es lohnt sich also, die Kekse einmal nachzumachen.

Was brauchst du?

  • 110 g Alsan (oder andere vollfette Margarine)
  • 110 g Erythrit
  • 2 EL Zitronensaft
  • Abrieb einer Zitrone
  • 2 EL Pflanzendrink
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver

Zunächst schlägst du die Margarine mit Erythrit, Zitronensaft, Zitronenschale und Pflanzendrink schaumig. Dann fügst du das Mehl mit Backpulver und Salz hinzu. Der Teig wird sehr krümelig wirken und du hast wahrscheinlich das Gefühl es müsste noch Flüssigkeit hinzu. Muss es nicht, umso länger du knetest, umso besser wird die Teigkugel.

Diese teilst du nun in 20 kleine Kekse (ca. 2cm hoch) und legst sie auf ein Backblech, welches du wiederum in den auf 180°C vorgeheizten Backofen gibst und ca. 13 Minuten dort drinnen lässt. Dann sind die Cookies auch schon fertig. Meist mag ich ja frisches, warmes Gebäck lieber, ich finde aber diese Cookies schmecken abgekühlt am nächsten Tag am besten.

Was ist eigentlich Erythrit?

Erythrit ist ein Zuckeralkohol, welches eine Süßkraft von ungefähr 70% im Vergleich zu Zucker hat, jedoch fast kalorienfrei ist. Beim Backen kann man daher auch bei benötigten 100 g Zucker auf 70 g Erythrit umrechnen. Man sagt, dass Erythrit besser verträglich ist, als viele andere Zuckeraustauschstoffe, kann jedoch bei übermäßigem Verzehr zu Durchfall führen, was bei Mengen über 10% im Produkt angegeben werden muss. In diesen Keksen werden die 10% locker überschritten, was heißt, dass du sie nicht in übermäßigen Mengen verzehren solltest 😉 Aber das sollte man ja sowieso nicht. Ich hatte jedenfalls mit meinen 6 Cookies am Tag absolut keine Probleme.

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Coach, Berater oder Trainer?

Oder auch, warum ein Berater coachen kann, ein Coach aber nicht berät.

Aktuell scheint die Unterscheidung in der Praxis nach dem Motto zu laufen, wer eng mit jemandem zusammenarbeitet und ihn eng begleitet und zum erreichen der Ziele pusht, nennt sich Coach. Aber auch viele Berater und Trainer nennen sich Coach, einfach weil es moderner klingt.

Der Coach/ Trainer im Sportbereich

Im Sportbereich versteht man unter Coach und Trainer quasi das Gleiche. Sie arbeiten eng mit den Athleten zusammen und geben ihnen Tipps und Übungen, wie sie ihre sportlichen Ziele erreichen. Es wird gemeinsam geübt, es wird beraten und es wird mental gecoacht. Ein guter Sporttrainer/ coach bedient sich heutzutage daher aller Methoden.

Coach, Trainer und Berater außerhalb der Sportwelt

Berater: Der Berater hat die Aufgabe die Probleme des Klienten zu lösen, indem er Informationen vermitteln und den besten Weg aufweist. Der Berater liefert somit Hilfe zur Selbsthilfe. Es werden Optionen aufgezeigt, die Entscheidung trifft jedoch der Klient selbst. Du könntest Beispielweise zu einer Ernährungsberatung gehen. Der Berater wird dir sagen, was an deiner aktuellen Ernährung verbessert werden könnte und zeigt dir Optionen an, die seiner Meinung nach gut für dich wären. Du entscheidest dann, was am besten zu dir passt.

Trainer: Der Trainer unterstützt dich dabei, bestimmte Verhaltensweisen zu entwickeln. Du könntest zum Beispiel zu einem Ernährungstrainer gehen, welcher mit dir übt gesündere Wahlen zu treffen oder aber gesund zu kochen. Häufig geht man auch mit den Klienten zusammen einkaufen, um zu üben dort Verlockungen zu wiederstehen.

Coach: Der Coach sieht sich als weißes Blatt Papier, welches dir die Werkzeuge an die Hand gibt, durch Selbstreflexion die Antworten in dir selbst zu finden. Hast du zum Beispiel ein Motivationsproblem, kann dir ein guter Coach durch die richtigen Fragen helfen, herauszufinden, woran es wirklich liegt und wie du die Motivation in dir findest oder aber, ob das gesteckte Ziel überhaupt das Richtige für dich ist.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Eine Sache haben sie auf jeden Fall alle drei gemeinsam. Keiner von Ihnen darf psychische Erkrankungen therapieren. Sollte im Verlauf der Arbeit die Vermutung auftreten, dass eine Erkrankung im Spiel ist, muss die gemeinsame Arbeit abgebrochen werden und dem Klienten geraten werden, Kontakt zu einem zugelassenen Therapeuten aufzunehmen.

Unterscheiden tun sich die drei Professionen in der Praxis häufig nicht so sehr. So werden viele Trainer Beratungs- und Coachingmethoden, sowie Berater Trainings- und Coachingmethoden für ihre Arbeit verwenden. Ein guter Coach jedoch wird keine Beratung verwenden. Trainingsmethoden wie zum Beispiel das Üben von Entspannungsmethoden können auch im Coaching Anwendung finden.

Was würdest du wählen?

Denke einmal über ein Thema nach, bei dem du dir Unterstützung wünschen würdest. Was würde dir am ehesten helfen? Die Beratung, ein Training oder aber ein Coaching?

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Du kannst sein, wer du sein willst

oder zumindest kannst du dich zunächst einmal so fühlen.

Mit der Kleidung, die du wählst, beeinflusst du nicht nur, wie andere Menschen dich wahrnehmen, sondern auch, wie du dich selbst wahrnimmst. Kennst du das Gefühl, wenn du bestimmte Kleidung trägst und du dich so richtig gut fühlst? Und ich meine jetzt nicht das „ein gemütlicher Tag auf der Couch“-gut, sondern selbstbewusst, gutaussehend, eher so Topmodel-gut?

Ein kleiner Selbsttest

Versuche einmal auf der Arbeit oder beim Lernen einen Unterschied in deiner Produktivität zu spüren, indem zu zwei unterschiedliche Outfits wählst. Wenn du zu Hause bist, kann das ganz einfach sein (außer Haus musst du dich gegebenenfalls etwas angepasster kleiden): Einen Tag im Schlafanzug und den anderen im Büro-Outfit mit zurechtgemachten Haaren und Make-up (oder zumindest gewaschenem Gesicht und geputzten Zähnen 😉 ). Höchstwahrscheinlich wirst du am einen Tag ein anderes Gefühl bei der Arbeit haben, als beim Anderen.

Oder aber beim Sport: kennst du das Gefühl dich richtig sportlich zu fühlen, wenn du tolle neue Sportkleidung hast und du möchtest sie unbedingt endlich ausprobieren und bist hochmotiviert?

Dress for the occasion – aber mit Einschränkung

Nicht nur bei der Arbeit kann dir die richtige Kleidung helfen. Auch bei jeglichem Anlass. Ziehe dich also so an, dass du dich selbst für den Anlass passend fühlst. Wichtig ist aber: Niemals verkleiden! Ein Outfit, in dem du dich nicht mehr wie du selbst fühlst, ist kontraproduktiver als ein dem Anlass nicht ganz passendes Outfit.

Du hast die Möglichkeit zu sein, wer du sein willst

aber immer mit deiner persönlichen Note. Mach was draus! 🙂

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