4 unerwartete Lebensmittel, die mehr Vitamin C liefern, als Zitronen

Mit der Erkältungszeit höre ich von allein Leuten, sie müssten mehr Vitamin C zu sich nehmen. Es werden Mandarinen, Orangen und Zitronen gekauft, die häufig aus fernen Ländern importiert werden. Manch anderer greift auch gerne zum Nahrungsergänzungsmittel. Meistens dann, wenn die Erkältung schon im Anmarsch ist, die Notwendigkeit also akut ist. Prävention ist ja so ne Sache. Wir Menschen neigen ja tendenziell eher dazu, schnelle Ergebnisse zu bekommen. Davon, dass wir nicht (!) krank werden, merken wir weniger bewusst etwas, wie davon, dass wir nach einer Krankheit wieder gesund werden.

Die schlechte Nachricht ist nun aber, dass die Aufnahme von Vitamin C wohl keinen kurativen, also heilenden Effekt hat, wenn man schon krank ist (es sei denn man hat einen Mangel, das ist dann aber nochmal eine andere Sache). Ist man erstmal krank, muss der Körper damit klarkommen und die Erkältung verarbeiten. Wobei Vitamin C aber doch helfen könnte, wäre die Krankheitsdauer zu verkürzen, wenn man zuvor einen guten Vitamin C Gehalt im Körper hat (sprich nicht zu wenig, mehr hilft nicht mehr).

Weiterhin hilft das Glas Zitronenwasser eher weniger. Ganz klar kann man sagen, dass die Zitrone unter den Obstsorten zu denen, mit dem höchsten Vitamin C – Gehalt gehört. Die Mengen, die wir in ein Zitronenwasser geben, sind selbst bei einer ganzen Zitrone meist so gering, dass der Gehalt leider nicht mehr so hoch, wie vielleicht erwartet, ist. Gemüse ist etwas, von dem man durchaus mehr konsumiert, und welches je nach Sorte, auch in gekochtem Zustand (Vitamin C ist empfindlich gegenüber Licht, Luft, Wasser und Hitze) noch mehr Vitamin C pro 100g besitzt, als eine Zitrone mit 40 mg pro 100g.

Die top Vitamin C Lieferanten unter dem Gemüse sind:

Grünkohl, gekocht (40 mg) – (roh, 100 mg)

Kohlrabi, gekocht (50 mg) – roh (60 mg)

Rote Paprika, gekocht (119 mg) – (roh, 150 mg)

Rosenkohl, gekocht (123 mg) – (roh, 150 mg)

 

Und als hätte die Natur es so gewollt, haben alle diese Sorten gerade (noch) Saison und sind regional erhältlich. Also, ran an den Rosenkohl 😀

 

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Black Bean Brownies – vegan, glutenfrei, zuckerfrei

Vor kurzem habe ich in einem Video gesehen, in dem jemand Black Bean Brownies gebacken hat. Ich bin bei sowas immer sehr skeptisch, insbesondere nachdem ich Avocado-Schoko-Pudding oder grüne Smoothies probiert habe. Gemüse schmeckt einfach nicht süß. Die Dame im Video hat jedoch gesagt, dass man die Bohnen überhaupt nicht schmeckt. Warum also nicht einfach mal probieren? Nachdem ich im DM endlich schwarze Bohnen habe finden können, konnte es losgehen!

Ich bin von dem Ergebnis wirklich sehr überrascht. Wenn man es nicht weiß, kommt man nie auf die Idee, dass Bohnen drin sein könnten. Von der Konsistenz her sind sie, wie man saftige Brownies mit Mehl und Ei kennt. Mein einziges Problem war die Süße. Ich habe etwas zu wenig Stevia rein getan, durch etwas Traubenzucker als Dekoration fürs Foto, war es dann aber doch sehr lecker! Wahrscheinlich ginge es auch super mit Reissirup oder anderen Süßungen. Hier muss man dann gegebenenfalls die Konsistenz durch weniger oder mehr Flüssigkeit etwas anpassen, sodass ein recht fest-cremiger Teig entsteht.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Zutaten (für 8 Black Bean Brownies): 

120 g schwarze Bohnen (abgetropft)

30 g pflanzliche Margarine (z.B. Alsan)

2 EL pflanzlicher Joghurt (z.B. Alpro ungesüßt)

2 EL pflanzlicher Milchersatz (z.B. Alpro Mandelmilch ungesüßt)

5 EL ungesüßtes Kakaopulver

1/2 Päckchen Backpulver

Süße nach Wahl (z.B. Stevia – bei kalorienhaltiger Süße ändern sich natürlich die Werte )

evtl. 10g Proteinpulver mit 2 EL Flüssigkeit

 

Zubereitung

Den Ofen stellt ihr zu allererst auf 175°C. Dann könnt ihr alle Zutaten zusammen in den Mixer geben, bis eine cremige Masse entsteht. Diese müsst ihr dann nur noch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen (ca. 2-3 cm dick) und für 30 Minuten in den fertig vorgeheizten Ofen geben.

 

Die Nährwerte für einen Brownie (mit Proteinpulver):

60kcal – 4,7 g Fett – 3,2 g Eiweiß – 5,3g Kohlenhydrate (0,1 g Zucker) – 3,2 g Ballaststoffe

Sie sind außerdem reich an: Calcium und Eisen

 

 

 

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