Was ist gesund?

Gesundheit und gesunde Ernährung sind Begriffe unter denen sich jeder etwas vorstellen kann und zu denen auch jeder eine Meinung hat. Mal darf man nur „clean“ Essen, mal darf man kein Getreide essen, mal darf man keine „sauren“ Lebensmittel essen, mal darf man keinen Zucker essen, mal darf man keine tierischen Produkte essen. Was ist denn jetzt wirklich gesund?

Was sagt die Wissenschaft?

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist es tatsächlich garnicht so kompliziert. Zwar werden mir die Vertreter alle widersprechen, denn es gibt ja Beweise (meine Meinung zur Beweislast wäre hier  nach zu lesen). Eigentlich nicht. Gesunde Ernährung bedeutet simpel gesagt, alle notwendigen Mikronährstoffe und ausreichend Eiweiße und essentielle Fettsäuren und Ballaststoffe auf zu nehmen ohne den Kalorienbedarf zu unter- oder überschreiten (es sei denn das Ziel ist es zu oder ab zu nehmen). Hier hilft es auch nichts, wenn man den Bedarf überschreitet. 200% des Vitamin C Bedarfs zum Beispiel hat keinen extra Effekt, genau so wenig baut man durch einen Überschuss an Eiweiß mehr Muskeln auf und mehr Ballaststoffe als nötig können je nach Flüssigkeitsaufnahme zu Durchfall oder Verstopfungen führen.

Eine ungesunde Ernährung ist etwas schwieriger. Hier möchte ich zwischen tatsächlich ungesund (gesundheitsschädlich) und nicht-gesund (nicht bedarfsdeckend) unterscheiden. Ungesund wäre zum Beispiel der Konsum von verbrannten Lebensmitteln oder giftigen Stoffen, sowie die Überschreitung der Obergrenzen für bestimmte Stoffe, wie gesättigte Fettsäuren oder Transfettsäuren oder den Energiewert, wenn dieser dafür sorgt, dass man dadurch Übergewicht bekommt. Nicht-gesund wäre hingegen eine Ernährung, die zum Beispiel den Vitaminbedarf nicht deckt, oder zu wenig Ballaststoffe oder Eiweiße enthält.

Wie setzt man das jetzt um?

Hat man keine Einschränkungen in der Ernährung auf Grund von Allergien und Unverträglichkeiten oder selbst gewählten Ernährungsformen, kann man sich ganz einfach an die Empfehlungen der DGE halten. Hat man Einschränkungen, zum Beispiel aus gesundheitlicher Sicht, kann es hilfreich sein professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, die man sich vom Arzt verschreiben lassen kann.

Auch muss man sich nicht täglich an alle Richtlinien halten. Wichtig ist die Bilanz auf längere Sicht, zum Beispiel die Woche. Hat man alle Felder abgedeckt und noch Kalorien über, kann man hier ruhig auch mal mit einer Pizza beim Italiener, Chips oder Schokolade auffüllen. Schaden tut es der Gesundheit nicht! Mal abgesehen davon ist gesunde Ernährung mehr als nur der körperliche Aspekt, auch der Kopf spielt mit und was der eigenen mentalen Gesundheit gut tut, muss jeder für sich selbst (oder mit Hilfe eines qualifizierten Therapeuten) heraus finden!

Und damit: guten Appetit! 

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Scharfe Kürbissuppe

Mitten im August eine herbstliche Suppe. Ja warum denn nicht?

Ich muss zugeben, zu Anfang habe ich garnicht geplant, die Suppe scharf zu machen. Aber ich hatte noch Chili da, von denen eine Freundin meinte: „Die sind überhaupt nicht scharf“. War wohl nichts. Die Suppe war recht scharf, passte aber super und war sehr lecker! Wer es nicht mag, lässt die Chili einfach raus 😉

Gebraucht werden:

1 Hokkaido Kürbis

5-6 Kartoffeln

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Chili

2 TL Gemüsebrühe

Salz

Schritt 1. Kürbis

Ich entferne beim Kürbis immer zuerst die beiden Enden (Stiel und Boden) und halbiere ihn anschließend. Beim Kerne entfernen habe ich mir diesmal etwas Zeit gelassen, da ich diese noch verwenden wollte.

Nachdem der Kürbis leer war, habe ich ihn in Würfel geschnitten und in den Topf geworfen.

 

Schritt 2: Kartoffeln

Die Kartoffeln schälen, würfeln, und zu dem Kürbis geben.

Schritt 3: Der Rest

Zwiebel grob würfeln, den Knoblauch und Chili hätte man eigentlich auch grob würfeln können, da später doch alles püriert wird. Ich habe da aber nicht drüber nachgedacht und schön fein geschnitten. Jetzt nur noch die Gemüsebrühe und so viel Wasser, dass alles leicht abgedeckt ist hinzu und 20 Minuten köcheln.

Schritt 4: Ab in den Mixer

Oder für alle die, die nicht feststellen müssen, dass sie keinen Pürierstab haben den Pürierstab raus. Ich jedoch habe Portionsweise im Mixer püriert.

Jetzt nur noch schauen, ob noch etwas nachgewürzt werden muss und fertig ist die Kürbissuppe! 🙂

 

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Perfekte Cupcakes – fruktosefrei, vegan

Vorab möchte ich sagen, dass diese Cupcakes nicht gesund sind. Zwar enthalten sie wenig Zucker, sie enthalten sogar etwas Eiweiß, sind allerdings auch mit recht viel Chemie und noch mehr Fett gesegnet. Wenn man dann aber alle paar Jahre, als fruktoseintoleranter Veganer, mal einen wirklich leckeren Cupcake essen möchte, sind diese Dinger perfekt!

Mit genauen Mengenangaben kann ich, wie so oft, nicht dienen, aber ist hier auch nicht so wichtig ;).

Was wird gebraucht?

Mehl

Stevia

Backpulver

Tasty Drops

Traubenzucker

Eiweißpulver

ggf. Frusano Zartbitter Schokolade

ggf. Kakaopulver

Margarine (z.B.Alsan)

Und was wird gemacht?

Muffins:Das Mehl zusammen mit Stevia und Backpulver unter der Zugabe von Wasser und 2-3 EL Rapsöl zu einem Teig verrühren, dessen Konsistenz euch für Muffins gut erscheint ;). Wer mag, kann jetzt noch Eiweißpulver (und etwas Wasser) hinzufügen, wenn nicht, auch gut. Jetzt kommen die Tasty Drops der Wahl zum Einsatz. Ich habe zwei Sorten gemacht, einmal mit Nougat und einmal mit Cheesecake. Bei denen mit Nougat hatte ich noch Rockanutrition The Vegan Cappuccino und Kakaopulver mit im Teig, bei denen mit Cheesecake das Vegan Protein von Gymqueen (hat nicht so geschmeckt).

Alles schön in Fröschen füllen und bei 175°C für ca. 15-20 Minuten in den Ofen (Ober-/Unterhitze).

Frosting:In der Zwischenzeit die Margarine schmelzen und mit je 1 EL Traubenzucker (pro Cupcake) vermischen. Für die Nougatcupcakes habe ich 3 Stückchen Schokolade und 1 EL Kakaopulver für die Farbe mit rein gegeben. Anschließend noch mit den Tasty Drops auf Geschmack bringen und in den Kühlschrank zum Abkühlen.

Wenn alles bereit ist, das Frosting noch einmal rühren und auf den Muffins verteilen. Eventuell noch dekorieren und fertig. Die Drops, machen die Cupcakes einfach wirklich super lecker (vorausgesetzt man steht auf solchen Geschmack).

Es war super lecker, reicht jetzt aber auch erstmal wieder für eine Zeit. Jetzt bleiben wir erstmal wieder bei gesünderen Dingen 🙂

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