Fastenzeit 2016

Wie ihr sicherlich alle wisst, die Fastenzeit beginnt. Und somit wieder einmal die Möglichkeit „befristet“ und bewusst auf irgendeine Sache zu verzichten, die eigentlich nicht so gut für uns (oder aber auch andere) ist. Dieses Jahr kam sie, genau wie der Karneval, jedoch irgendwie sehr unerwartet. Ist ja auch noch recht früh, Anfang Februar. Und somit blieb mir nicht sehr viel Zeit darüber nach zu denken, worauf ich denn verzichten möchte. Dass ich es tun möchte, also irgendwas, da war ich mir die letzten Tage schon sicher drüber. Es tut doch irgendwie jedes Mal wieder gut und motiviert auch.

Der Gewinner in diesem Jahr ist: Zucker. Besser gesagt Haushaltszucker/ Rohrzucker/ Invertzucker. Das weiße oder manchmal auch braune Zeugs, das so lecker süß schmeckt und in dem ganzen ungesunden Zeugs zu finden ist.

Auf so Sachen wie Agavendicksaft, Süßstoffe oder Stevia werde ich allerdings nicht verzichten. Wenn man bedenkt, wo alles Zucker enthalten ist, ist das auch nicht nötig. Da fallen schon genug Dinge weg.

Dementsprechend: Auf in die zuckerfreie Zeit! 🙂

Fastet ihr auch? Falls ja, was?

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What I ate Wednesday #1 – one day in my life

Guten Abend liebe Internet Menschen. Gerade sitze/ liege ich im Gästezimmer aka Büro bei meinem Vater und friere mir den Allerwertesten ab. Beziehungsweise momentan hauptsächlich meine Finger, die tippen müssen, denn der Po ist ja unter der halbwegs warmen Decke versteckt. Das Haus ist leider so gut isoliert, dass nichtmal die Heizung was bringt und wenn man von unten, dem mit Ofen geheiztem Wohnzimmer hoch geht, wird man vom Temperaturunterschied erschlagen.

Zum gestrigen Tag kann man insgesamt sagen: es hätte besser laufen können. Aber wir nehmen es einfach mal mit Humor. Schlussendlich hat sich doch wieder alles, oder zumindest fast alles, zum Guten gewendet.

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Wie jeden Tag, habe ich, nachdem ich Dank sleepcycle gegen 05:45 Uhr mehr oder weniger sanft aufgewacht bin,  zuerst mein Essen aus dem Kühlschrank geholt, in die Tasche gepackt und mir einen Instant Kaffee mit Soja-Reis Drink zusammen gerührt.Ich trinke meinen Kaffee am liebsten bevor ich mich fertig mache, denn auch dafür brauche ich Energie ;).

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Da ich eine totale Frostbeule bin, geht es für mich an diesem, so wie den meisten anderen Tagen nur in dickem warmen Pulli und schön warmen Schuhen (und einem Paar der von Oma gestrickten Wollsocken) zur Arbeit. Unser Büro liegt überm Kühllager, die Heizung ist schlecht und die Kolleginnen leiden unter Hitzewallungen. Zusammengefasst: mir ist kalt. Auch bei 12°C.

Nachdem ich  um 06:45 Uhr mit dem Fahrrad am Bahnhof angekommen war, waren Haare und Make-Up dank den süßen kleinen Windböen eigentlich wieder komplett ruiniert. Aber kann man eben nichts machen. Wenn das Auto streikt, muss man sich anders weiter helfen.

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Mein Frühstück gab es gegen 7:30 Uhr im Büro. Es gab Haferflocken mit Chia Samen, Schuko-Reisprotein und Soja-Reis Drink.

Da ich mir vorgenommen hatte im Büro meinem Handy etwas weniger Beachtung zu schenken, habe ich natürlich vergessen mein wundervolles Eiweißbrot mit Toscana Aufstrich um 9:30 Uhr und meine Vollkornnudeln mit Paprika um 12:00 Uhr zu fotografieren. Hinzu kamen ein paar für mich doch recht enttäuschende Absagen (wenn man sich ewig auf etwas freut und einem dann auf Grund Karnevals-Besäufnissen abgesagt wird…), wodurch ich mit den Gedanken woanders war.

Um 13:30 Uhr hieß es für mich Feierabend und auf durch Sturm und Regen zum Bahnhof. Ein Knirps (kleiner Regenschirm -ich habe festgestellt viele kennen den Begriff nicht) bringt da leider nicht sehr viel. Vor allem nicht an den Beinen.

Am Bahnhof angekommen durfte ich feststellen, dass mein vor einer Woche repariertes Fahrrad nun schon wieder einen Platten hatte, also schieben.

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Weil die unerwartete Bewegung hungrig gemacht hat, gab es zunächst eine halbe Avocado (leider noch nicht wirklich reif und lecker).

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Kurze Zeit später eine Banane mit Mandelmus und einen Kaffee.

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Und zum Schluss noch einen Eiweißshake (Schuko von Sunwarrior). Gelesen hab ich währenddessen „How to be Parisian“. Ganz interessant. Es ist lustig geschrieben und ich weiß, ich bin nichtmal im Entferntesten „Parisian“. 😉

Um 17:00 Uhr habe ich meine Trainingssachen gepackt und bin mit dem Bus in die Stadt gefahren um noch erfolglos nach einem Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder zu suchen, der morgen Geburtstag hat. Habe immer noch nichts.

Das Training um 18:00 – 20:00 Uhr lief hingegen sehr gut. Ich freue mich schon auf die Meisterschaft. Mit nach Hause genommen wurde ich anschließend auch. Wie gesagt, es wendet sich alles dem guten zu.

Zu Hause konnte ich telefonisch auch noch eine andere Sache klären und letztendlich mein Abendessen doch noch ein wenig genießen.

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Gott sei Dank musste ich da nicht mehr viel vorbereiten. Es gab Gemüsesuppe vom Vortag mit Like Meat Filet Streifen, die man hier leider nicht erkennen kann.

Da ich es am Nachmittag vergessen hatte vor zu kochen für den nächsten Tag musste das im Anschluss noch erledigt werden.

Gegen 21:30 Uhr war mein Tag dann auch zu Ende und ich bin ab ins Kettchen mit Vorfreude darauf am nächsten Tag wieder um 5:30 Uhr auf zu stehen ;).

Jetzt aber habe ich bis einschließlich Dienstag Urlaub und kann endlich mal wieder schööööön ausschlafen. Bis auf morgen, da muss ich früh raus um den Kuchen für meinen Bruder zu backen. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht, viel Spaß beim Karneval/ Fasching feiern, sofern ihr es denn tut und eine schöne Restwoche!

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Was war und was kommt …

Wer den vorigen Beitrag gelesen hat, möge wohl meinen, mein Dezember war ziemlich ungesund und die Vermutung, dass ich etwas zugenommen habe, liegt nahe.

Dem ist Gott sei Dank nur teils so. Ja, ich hatte Zugenommen, aber nur ein ganz klein wenig und das ist Gott sei Dank bereits wieder Geschichte. Auf den Fotos meine aktuelle „Form“ die finde ich, bis auf die Beine (im nicht-angezogenen Zustand) in Ordnung ist. 🙂

Im neuen Jahr möchte ich mich weiter entwickeln und da gehört für mich auch der neue Blog auf der neuen Platform dazu. Bisher habe ich es noch nicht geschafft den komplett fertig zu stellen. Es fehlen noch „Folgemöglichkeiten“ und einige andere Details, aber ich wollte schon einmal mit dem Bloggen beginnen, statt es einfach noch weiter heraus zu zögern. Für Feedback was Design etc. angeht, wäre ich dankbar 😉

Erst einmal zum derzeitigen sportlichen Stand: 

Im November hatte ich ja davon berichtet, dass ich wieder einmal mit einem Trainingsplan begonnen habe. Diesen habe ich auch tatsächlich durch gezogen (mal abgesehen von einer Woche, in der ich krank war). Ende Dezember, quasi direkt im Anschluss nach Weihnachten, habe ich meinen neuen Plan bekommen und der hat es wirklich in sich. Ich bin quasi schon nach dem Aufwärmen ziemlich fertig.

Ich beginne den Plan mit 15 Minuten Walken und anschließend 15 Minuten Stairmaster. Es ist eine Hassliebe. Ich liebe es, weil ich weiß, dass es mir gut tut und ich danach auch wirklich bereit für das Training bin, andererseits ist es so anstrengend… mein Puls ist durchgehend auf 170 … Aber hey, auch ich faule Socke muss mich mal anstrengen… Der Trainer kennt leider auch keine Gnade. Wenn ich sage, ich mache normalerweise 50kg, dann müssen’s nun 70 sein. Ich fange immer mit 3 Übungen für die Beine an, anschließend unterer Rücken, oberer Rücken und Schultern, Brust, dann noch 3 mal Bauch und 15 Minuten Cooldown auf dem Rad. Ich kann euch sagen, nach den 2 Stunden bin ich meist ziemlich fertig und schlecht gelaunt.

Ich hänge regelmäßig an den Übungen und möchte heulen und/ oder aufgeben, aber zu meinem eigenen Erstaunen habe ich es bisher trotzdem immer durch gezogen. Man muss halt nur mal lernen den Schweinehund zu überwinden. Sieht nicht schön aus, was ich da oft mache und ich stöhne wie so’n Mann, aber wenn es am Ende den gewünschten Effekt hat, ist es das wert ;).

Seit heute gibt es auch wieder Zumba und morgen fängt das Training auch wieder an. Mal sehen wie ich das so packe.

Und wie sieht die Ernährung aus?

Im Dezember war meine Ernährung eher suboptimal. Nicht schlecht, hätte aber besser sein können. Am 31.12. war ich dann aber hochentschlossen und habe mich (mal wieder) bei Weight Watchers Online angemeldet. Und es tut mir mal wieder wirklich gut. Mein Bauch, der im Dezember die ganze Zeit ziemlich aufgebläht und „voll“ war, fühlt sich besser an und mental fühl ich mich auch besser. Ich muss die Kontrolle über mein Essen einfach irgendwie an andere abgeben, denen ich aber vertraue. Wenn ich Makronährstoffe und Kalorien nach irgendeinem Prinzip zählen sollte, würde ich immer anfangen dran rum zu basteln. Das kann ich hier nicht. Und was mir am besten hilft ist einfach, dass ich so viel Obst und Gemüse essen kann, wie ich will. Das macht die Sache einfacher. Für 3 Monate bin ich jetzt angemeldet, das sollte genug Zeit sein.

Derzeitiger Stand: 70.5 kg -> Ziel: unter 67kg also -3.5. In 3 Monaten sollllllte das funktionieren. Und dann geht’s intensiver ans Muskeln aufbauen.

Abgesehen von den körperlichen Zielen, habe ich mir aber auch noch andere Ziele gesetzt:

  1. . Ich möchte innerhalb der 1. hälfte von 2016 mein Unternehmen gegründet haben. Der Name steht, wird aber noch nicht verraten 😉
  2. . Ich habe vor einiger Zeit einen Online Französisch Kurs begonnen. Diesen möchte ich ausnutzen (geht nur bis Ende April) und so viel wie möglich lernen.
  3. . Ich möchte dieses Jahr in einem anderen Land Urlaub machen, das habe ich zuletzt wirklich 2009 gemacht (den Besuch bei der Freundin in England nicht mitgezählt).
  4. . Ich möchte mit meiner besten Freundin in der Großstadt feiern gehen. Derzeit war ich immer zu faul (weil halt längere Fahrt, keine Möglichkeit Nachts nach Hause zu kommen, etc.), dabei hätte ich mit Sicherheit viel Spaß dran.

Insgesamt möchte ich einfach an mir selbst arbeiten. Sachen machen, von denen ich weiß, dass sie mir gut tun. Weiter daran arbeiten mit mir zufrieden zu sein und dazu gehört meiner Meinung nach auch, die Ziele, die ich mir beruflich und privat gesetzt habe, zu erreichen. Unter anderem auch dieser Blog.

So, das war jetzt ein bisschen viel Text. Verzeiht mir. Demnächst gibt es auch wieder viele (hoffentlich) tolle Fotos! 🙂

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