Rezept: Frühlingsrollen

Guten Morgen da draußen!

Irgendwie ist es ein wenig seltsam, so früh am Morgen über Mittag-/ Abendessen zu schreiben. Es erinnert mich ein wenig an den Kochunterricht in der Schule, der gelegentlich auch schon einmal um 9 Uhr stattgefunden hat, wo es dann hieß, verschiedene warme Mahlzeiten zu kochen und zu probieren. Aber vielleicht gibt es ja noch jemanden, der gleich noch Einkaufen geht und Lust auf Frühlingsrollen hat.

Nachdem ich festgestellt habe, dass wohl in allen Frühlingsrollen Zucker enthalten ist, habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht, denn Frühlingsrollen mag ich ziemlich gerne. Die Lösung fand sich erstaunlich schnell bei Chefkoch. Hauptsächlich wollte ich ein Rezept für die Zubereitung der Teigrollen. Die Füllung kann man ja, wie ich finde, ganz individuell gestalten.

Folgendes ist Donnerstag Abend dabei raus gekommen:

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Angefangen habe ich mit dem Teig, der eigentlich ausschließlich aus Wasser und Mehl (ich hatte ca. 200g) besteht. Hier sollte man eine relativ dünnflüssige Konsistenz erhalten. Vergleichbar mit einem Crepe-Teig. Eigentlich gehört auch noch Salz hinein, aber das habe ich vergessen und hatte somit noch die Möglichkeit 2 Scheiben tatsächlich als Crepe zu verspeisen ;). Sie werden nämlich auch weiterhin genau wie Crepes zubereitet. In einer leicht geölten Pfanne jeweils eine Scheibe (nach Möglichkeit Rechteckig kurz anbraten, sobald sie trocken ist, schnell raus holen. Am Ende sollte noch ein wenig Teig als Kleber übrig bleiben.

Meine Gemüsefüllung bestand aus einer Aldi-Tiefkühlmischung mediterranes Gemüse. Ich hatte bei der Hitze keine Lust noch in ein anderes Geschäft zu fahren und irgendetwas asiatisches zu besorgen.

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Wenn die Teilplatten fertig sind, sollten diese am Rand mit etwas Teigtest bestrichen werden. Das Gemüse wird in die Mitte gelegt, eine Seite darüber geklappt, dann die beiden angrenzenden Enden und zum Schluss die gegenüberliegende Seite.

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Eigentlich soll man die Rollen frittieren, ich habe sie einfach in einer großzügigen Menge Öl angebraten. Hat  auch geklappt. Das Öl sollte vorher so heiß sein, dass es, wenn man einen Holzlöffel hinein steckt, sich an diesem sofort kleine Blubberbläschen bilden.

Die Rollen nun nach Gefühl ein wenig knusprig werden lassen.

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Und mit etwas Sojasauce garnieren. (Bei Aldi habe ich Sojasauce ohne Zucker entdeckt :D).

Die Dinger schmeckten tatsächlich unglaublich gut, was wohl an dem hohen Fettanteil liegt. Und dem Mehl. Alles Geschmacksträger. Nach zwei Röllchen war ich jedoch pappsatt, was wohl auch an den 2 kleinen Crepes vorher gelegen haben könnte.

Ich werde sie auf jeden Fall noch ganz oft wieder machen. Aber nicht zu oft, sonst klappt das mit der Fettreduzierung nicht so besonders 😉

Ich wünsche euch einen schönen Samstag! Genießt das warme Wetter, solange es noch da ist!

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Veganer Pizzastern

Vor kurzem hatte ich mal wieder unglaubliche Lust auf Pizza, also bin ich zum Supermarkt meines Vertrauens gewatschelt (und habe nebenbei Kilometer für meine Pokemoneier gesammelt) und habe mir Mehl, Tomatenmark und Tiefkühlspinat gekauft. Vor kurzem habe ich herausgefunden, dass es Blattspinat auch bereits klein geschnitten ohne Rahm gibt. Mein Himmel! Ich bin mit dem ganzen Blattspinat einfach nie klar gekommen… Auf dem Nachhauseweg dachte ich mir, Pizza ist doch langweilig. Pizzaschnecken/brötchen wären doch so viel toller. Und dann kam mir die Idee einen Pizzastern zu machen. Ich glaube den letzten gab es zu Halloween und das ist ja nun doch ein Weilchen her. Wurde also dringend wieder Zeit!

Auch bei diesem Rezept sind die Zutaten eher „ungenau“ da ich, wie so oft, nach Gefühl gebacken habe.

Der erste Teil bestand daraus einen Hefeteig aus Mehl (ca. 200g), Trockenhefe (1 TL), Olivenöl – ich habe Balsamikoolivenöl genommen (2EL) und etwas Wasser. Sodass man den Teig ganz gut kneten kann, er aber nicht klebrig wird. Das wichtigste am zubereiten eines Pizzateiges ist ja meiner Meinung nach das Kneten. Im Normalfall knete ich tatsächlich fast 5 Minuten durch (meistens steht im Rezept ja 10… aber mal ehrlich, wer knetet denn 10 Minuten???). Anschließend das bekannte gehen lassen (ca. 1 Stunde), mit Handtuch drüber.

Hat bei mir diesmal leider nicht funktioniert, der liebe Teig ist klein geblieben…

Nichts desto trotz sollte der Teig anschließend in 2 Teile geteilt werden und beide rund und gleich groß ausgerollt werden.

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Die erste Lage wird mit einer Tomatensauce bestrichen. Ich habe hierfür 1/2 Charlotte gewürfelt, ein paar Kräuter klein geschnitten, 2 EL Olivenöl und 4 EL Tomatenmark mit ein klein wenig Wasser zu einer cremigen Sauce verrührt. Diese habe ich mit Salz, Paprikapulver und Knoblauchpulver gewürzt. Leider habe ich auch ein paar Jalapeno (2 Scheiben) mit rein geschnitten, was ich jetzt nicht unbedingt empfehlen würde, aber das hängt eben davon ab, ob man es scharf mag.

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Meine zweite Schicht besteht schlicht und einfach aus dem aufgetauten Spinat und ein wenig Salz.

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Die zweite Teilgplatte kam oben drauf, ich habe 16 gleich große Schnitte rein gemacht, ohne die Mitte durch zu schneiden und jeweils 2 Stücke 3 mal zueinander gedreht und das äußere Ende zusammengedrückt. Und schon hat man ganz viel matschige Sauerei und einen schönen Stern. Diesen habe ich noch einmal mit etwas Öl bestrichen und mit Salz bestreut.

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Nachdem der liebe Stern bei ca. 200°C 20 Minuten im Ofen verbracht hatte, sah er so aus. War auch lecker, nur ich hätte die Jalapenos doch eher gegen etwas mehr Salz tauschen sollen. Dann wäre er perfekt gewesen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass er auch mit einem tomatigem Dip ganz gut schmecken würde. Die einzelnen Stränge kann man ja gut tunken. Oder Humus wäre bestimmt auch sehr sehr lecker!

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und sagt mir doch bitte ob ihr die Fotos lieber in dieser Größe oder in der vorigen kleinen Größe bevorzugt?

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Kürbis – Curry – Kokos Lasagne

Happy Friday, liebste Menschen.

Ich war ja der festen Überzeugung, dass ich das Rezept schon gepostet habe, aber wie es scheint, ist das nicht der Fall. Vor ein paar Wochen war ich bei einer Freundin zum essen und wir haben Lasagne gemacht. Eine Spinatlasagne, die wirklich seeeeehr lecker war. Jedenfalls hat mich das dazu gebracht die nächsten Tage einfach immer mal wieder Lasagne zu machen eben mit dem, was ich gerade da hatte. Und eines Tages hatte ich einen Kürbis (Hokkaido) und Kokosmilch da. Zuerst dachte ich, ich mache eine Suppe daraus aber dann kam mir die Idee das Ganze in eine Lasagne zu verfrachten. Gesagt getan. Noch ein paar gelbe Zucchini unten drunter, etwas Mandelmus-Hefeflocken-Creme oben drauf und lecker lecker Lasagne!

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Während der Ofen fröhlich vorheizt, hat der Kürbis Zeit in der Mikrowelle zu garen. Man kann ihn natürlich auch in den Ofen packen oder schälen und kochen oder so, aber ich finde halbieren und für ca. 10 Minuten in die Mikrowelle legen irgendwie am einfachsten. Anschließend auslöffeln, pürieren und mit der Kokosmilch verrühren (ich hatte ca. eine 3/4 Dose drin). Dazu habe ich 1-2 TL Curry, etwas Salz und ein paar Kräuter getan (alles, was ich im Haus finden konnte). Die erste Schicht in der Auflaufform (die kleine Runde da oben) haben die Zucchini gebildet. Darauf kam eine Schicht Lasagneplatten. Anschließend etwas von der „Suppe“ und wieder Platten. Suppe und nochmal Platten. Zum Schluss eine Creme aus Mandelmus (ca. 1-2 EL), Hefeflocken (ca. 1EL), Wasser und Salz & Paprikapulver. Alles für ca. 30 Minuten (oder was auch immer auf der Packung der Lasagneblätter steht) und fertig.

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Es sieht nicht besonders hübsch aus…

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Insbesondere nicht angerichtet auf dem Teller…

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Aber es schmeckt wirklich seehehr sehr sehr toll!

Erstaunlich finde ich allerdings, dass es Mitte August schon so viele Kürbisse in den Märkten gibt. Ich habe die irgendwie später in Erinnerung. Aber das Wetter ist ja gerade auch sehr herbstlich und die Kokosmilch macht das Gericht wieder etwas sommerlicher. Passt also perfekt zum dem derzeitigen Aprilwetter.

Habt einen schönen Abend und ein tolles Wochenende mit was auch immer ihr tut!

Esst ihr eure Lasagne am liebsten klassisch oder seid ihr da auch experimentierfreudig? 

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