Fitness Friday : Warum Cardio vielleicht doch eine gute Idee ist

Wer mich kennt weiß, ich liebe Ausdauertraining… nicht! Schon bei meinem lieben Krafttraining finde ich eine Wiederholungszahl von 20 (also knapp 1 -2 Minuten) hart. Da Ausdauertraining in Form von Laufen/ Radfahren/ Schwimmen etc. auch eigentlich nichts anderes ist als die Wiederholung einer Bewegung, habe ich da ähnlich viel Spaß bei. Das einzige, was mir tatsächlich liegt ist Nordic Walking :P. Gehen tu ich gern.

Die Abneigung gegen Ausdauertraining war eine Zeit lang auf unter den Fitness Accounts auf Social Media  weit verbreitet. Nachdem der Mythos „Fettverbrennungsmodus“ im Ausdauertraining ein wenig geplatzt ist und man auf Krafttraining umstieg, war Cardio out. Alle waren stolz viel härteres Krafttraining zu machen.

Welche Formen gibt es?

Nun gibt es aber verschiedene Formen von Ausdauertraining, zwei davon sind die:

  • Dauermethode mit gleicher/ ähnlicher Belastung über langen Zeitraum
  • Intervallmethode mit Wechsel von Belastungs- und Erholungsphasen, aufgeteilt in zwei Methoden, die eine trainiert die aerobe Ausdauer, die andere die anaerobe Ausdauer

Es gibt noch weiter Formen des Ausdauertrainings, welche sich eher auf Wettkampfsportler beziehen, daher für diesen Post nicht weiter interessant.

Die Dauermethode

Die Dauermethode ist wohl die Art des Ausdauertrainings, an die man zuerst denkt, wenn man Cardio/ Ausdauer hört. Bei dieser geht es, wie der Name schon sagt um eine Belastung, die dauerhaft, also ohne Unterbrechungen durchgeführt wird. Die Herzfrequenz liegt hierbei zwischen 110 und 160. Da durch das gesamte Training durch aerob, also mit Sauerstoff, gearbeitet werden kann, ist durchgehend Fettverbrennung mit im Spiel. Durch diese Art des Trainings verbessert sich die Arbeit des Herz-Kreislauf-Systems, die Durchblutung der Muskeln & das Sauerstoffaufnahmevermögen wird größer. Die Grundausdauer, sowie die Kraftausdauer verbessern sich, der Körper lernt besser Fett zu verbrennen, die Regenerationszeit wird verringert. 

Klingt gut oder?

Ich werde definitiv Ausdauertraining auf irgend eine Weise in mein Training integrieren. Wie genau, das weiß ich noch nicht, aber ich werde berichten! 🙂

 

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Fitness Friday : Läuft nicht so

Oh hello…. it’s friday again! Nach dieser doch eher durchwachsenen Woche, bin ich ganz froh, dass das Wochenende da ist. Nachdem am Montag noch alles super war, lag ich Dienstag und Mittwoch krank im Bett. Der Magen wollte mal wieder nicht. So langsam bin ich es ein wenig satt. Wie man sich denken kann, gab es dementsprechend auch keinen Sport. Gestern ging es soweit wieder gut, da ich aber noch etwas schlapp war und eine Freundin mich gefragt hat, ob ich zum Kochen vorbei kommen möchte, habe ich das auf heute verschoben.

Mein aktueller Trainingsplan ist darauf ausgelegt, meine Stabilisation zu trainieren, da ich ständig Gelenkprobleme bekomme, wenn ich mit schweren, freien Gewichten trainiere. Es war mein Wunsch das zu machen und ich bin auch der Ansicht, dass es wichtig und sinnvoll ist. Mein Problem ist da eher der Kopf, da ich kein wirklich messbares Ziel mit diesem Plan habe. Ich weiß, dass dieser Plan und dieses Training gut für mich ist, aber mir fehlt das Ziel, auf das ich hin arbeite. Dadurch bin ich derzeit sehr unmotiviert zum Training zu gehen. Auch, weil ich für den ganzen Plan meist 1 1/2 – 2 Stunden benötige. Dabei macht mir das Training wirklich Spaß und ich fühle mich gut danach.

Die Tatsache, dass ich in den Ferien kein Cheerleading hatte und diese und vorige Woche auch kein Zumba, aber gegessen habe, als hätte ich für meine Verhältnisse normal Sport gemacht, ist auch nicht unbedingt motivierend. Alles in Allem bin ich diese Ferien körperlich wirklich nicht in top Form.

 

Das alles klingt jetzt erst einmal eher negativ, tatsächlich geht es mir dafür mental ausgesprochen gut. Ich bin derzeit alleine in der WG und habe weniger Stress durch keine festen Trainingszeiten. Ich war wirklich lange nicht so entspannt und ausgeglichen. Kreativer bin ich ebenfalls wieder und ich hoffe, dass mir durch diese Zeit erholte Entspannung noch ein wenig erhalten bleibt.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass fast alle negativen Aspekte auf irgendeine Art und Weise auch etwas Positives mit sich bringen. Das ist für mich Karma. Nicht, dass Menschen, die etwas schlechtes tun, auch schlechtes widerfährt. Viel mehr, dass Menschen, denen etwas „schlechtes“ widerfährt, mindestens ebenso viel Gutes geschieht. Was vielen fehlt ist einfach nur das Vermögen das zu erkennen.

Aufgeben, was den Sport angeht, tue ich aber natürlich nicht! 😉 Heute zum Beispiel war ein super Training und ich freue mich schon auf Sonntag! Habt ein schönes Wochenende!!


 

 

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Fitness Friday: Muskelkater

Da es letzte Woche noch nichts zu berichten gab, hab ich heute dann doch mal wieder was womit vermutlich jeder was anfangen kann 😉 Zumindest jeder, der mal Sport gemacht hat oder Sport macht.

Muskelkaterschmerzen entstehen durch kleine sogenannte Mikrorisse im Sarkomer, dem Teil, in dem die Bewegung im Muskel entsteht. Meist entsteht Muskelkater durch ungewohnte oder zu hohe Belastung.
Der Muskel reagiert dann meist schmerzhaft bei Bewegung und Druck, ist weniger dehnbar und hat weniger Kraft. Die Schmerzen treten in der Regel 8-24 Stunden nach der entsprechenden Belastung auf und können mehrere Tage bis zu einer Woche andauern.

To Do
Durchblutung anregen durch
– Leichte Bewegung
– Wärmebehandlung
– Leichtes Dehnen

Not To Do
– Normal weiter trainieren
– Massagen

Beides kann die Risse verschlimmern und so zu stärkeren Beschädigungen des Muskels führen.

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