Einfach mal Freiraum schaffen…

Und hiermit sind wir bei Teil 2 von Busy angekommen. In dem oben benannten Freiraum geht es jedoch nicht um den wortwörtlichen Freiraum sondern den gedanklichen Freiraum. 

Im Buch Busy wurde eine Studie beschrieben, bei der es darum ging, wie gut Menschen in bestimmten Umgebungen abschalten konnten, also nicht abgelenkt wurden. Diejenigen, die in der Stadt unterwegs waren konnten nicht besonders gut abschalten. Überall waren Dinge auf die man potentiell reagieren musste. Diejenigen, die durch einen Wald oder die Natur gegangen sind konnten, wie man sich schon denken kann, am besten abschalten. Genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit Ordnung und Minimalismus. Ich bin weit davon entfernt Minimalist zu sein, aber wenn ich mir Zimmer ansehe, in denen sich nur das Nötigste und ein wenig Deko befindet, fühle ich mich am wohlsten und werde am wenigsten abgelenkt. Es ist einfach weniger externer Impuls auf den man reagieren könnte. 

Man kennt das ja auch von Studenten in der Klausurphase. Nie ist es sauberer, weil sie immer putzen und aufräumen um etwas anderes zu tun. Ich bkn der festen Überzeugung, dass es unterbewusst auch daran liegt, dass sie sich mehr Ordnung schaffen um besser lernen zu können. 

Immer mal wieder nehme ich mir eine Mülltonne und schmeiße einfach alles weg, was ich nicht brauche. Und oh Wunder, danach sind meine Schränke immer noch hast genau so voll. Aber es wird langsam weniger, ich mag mein Zimmer lieber und fühle mich dort eher in der Lage zu entspannen. 

Vornehmen 2: Ich werde ein Mal im Monat alles, was ich nicht mehr brauche entsorgen oder verschenken. 
Und jetzt wünsche ich einen wunderbaren Start in die neue Woche! 🙂 

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Einfach mal nicht beschäftigt sein 

Ihr kennt das bestimmt auch, man ist ein wenig gestresst, von überall kommen Eindrücke und irgendwie ist man müde, gestresst oder abgelenkt.

Vor kurzem habe ich das Hörbuch ‚Busy‘ angehört. Wie sehr es einfach zum guten Ton gehört beschäftigt zu sein oder keine Zeit zu haben. Tut man einfach nichts oder nimmt sich Zeit zum Entspannen wird man oft schon komisch angeguckt, insbesondere, wenn man viel mit Vielbeschäftigten zusammen ist. Man wirkt faul. 

Mal ehrlich, wie oft habt ihr irgend ein Treffen abgesagt bzw. garnicht erst zugesagt mit der Ausrede, ihr hättet keine Zeit, obwohl ihr eigentlich einfach nur keine Lust habt? 

Ich jedenfalls mache es sooooo oft. Einfach zu sagen, dass man nicht zusagen möchte, weil man Zeit für sich alleine braucht oder möchte ist schwer. Man möchte ja auch Interesse an dem zeigen, was die andere Person vorschlägt. Ein Problem kann aber sein, dass die Person denkt: ok dann frag ich einfach ein anderes Mal nochmal, vielleicht hat sie ja dann Zeit. 

Vornehmen Nr. 1: mehr Ehrlichkeit, wenn es um Absagen geht und dazu stehen, dass ich manchmal einfach mal nichts tue (bzw. oft einfach mal zu Hause für mich Zeit verbringen möchte). 
Das war Teil 1 zu Busy. Der nächste Teil zur Priorisierung folgt 🙂 

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Rückblick April

April, April, macht was er will.

Das kann man definitiv so stehen lassen. Dass ich ein wenig gestresst war, hat man ja bereits im Post von letzter Woche ein wenig mitlesen können. 😉


Die letzten 1-2 Wochen des Monats standen daher für mich im Zeichen „zur Ruhe kommen“. Momentan kann ich sagen, es geht mir gut, ich bin wesentlich entspannter, was auch meiner Fitness sehr zugute kommt. Ich plane mir für alles, was ich mache mehr Zeit ein, als ich intuitiv einplanen würde (ein Tipp aus dem Buch Busy – How to thrive in a world of too much) und ganz wichtig: ich plane! Mein Zimmer ist abends aufgeräumt, meine Kleidung für den nächsten Tag rausgelegt, und meine To Do Liste für den Tag hängt an der Pinnwand. Jeden Abend beende ich um spätestens 21 Uhr mit einer Serie auf Netflix. Mein Handy wird viel öfter weg gelegt und wenn ich zu etwas keine Lust habe oder es mir zu viel ist, sage ich ab.

Stress war aber nicht alles, was im letzten Monat so passiert ist 😉

Ziele für April


In meinem Happiness Planner  reflektiere ich zu jedem Monatsende und setze Ziele und Vorausblicke für den folgenden Monat.

Meine persönlichen Ziele für April waren:

  • Meinen Trainingsplan ggf. an zu passen und zu verbessern
  • 2-3 Blogposts die Woche zu verfassen
  • mich an meinen Trainingsplan halten
  • meine Ernährung gesund zu gestalten
  • an meiner Äußeren Erscheinung zu arbeiten (ordentlicher Aussehen)

Meine beruflichen Ziele waren:

  • Einen Verbesserungsvorschlag auf der Arbeit anzusprechen
  • wöchentlich auf Facebook zu posten
  • mich fort zu bilden
  • einen neuen Kunden zu haben

Bei den persönlichen Zielen, war ich recht erfolgreich. Ich weiß leider nicht mehr, was ich mit dem ersten Punkt gemeint habe und 2-3 Posts die Woche wurden es nicht, aber mindestens einer. Mein Training und meine Ernährung laufen momentan so gut wie schon lange nicht mehr. Das letzte Mal, dass es so gut lief, war zu Anfang des Studiums und das ist nun auch schon ein paar Jahre her. Darüber bin ich darum wirklich extrem glücklich! Daran, dass mein Erscheinen nicht unter dem Motto „My personal style could be described as didn’t expect to get out of the car“ abgestempelt werden kann, habe ich gearbeitet. Ordentlich kleiden liegt nicht in meiner Natur und erfordert tatsächlich Arbeit für mich. Ich sehe sofort, wenn etwas nicht passt, weiß aber nicht, wie ich es ändern kann…

Bei den persönlichen Zielen war ich eeeetwas weniger erfolgreich. Den Verbesserungsvorschlag anzusprechen, habe ich mich nicht getraut. Die Sache mit Facebook auch nicht, bzw. ich habe mich für keinen Content entscheiden können, der meine potentiellen Kunden interessiert, aber ein Plan für Mai ist gefasst. Ich habe mich indirekt fortgebildet, indem ich über Krankheitsbilder im Bezug auf meinen neuen Kunden lernen musste. Also ja und nein 😉

Highlights des Montags

Ein dickes Highlight war definitiv der Poetry Slam. Wir gehen ja zu fast jedem und die letzten Male war es einfach nicht so toll. Dieses Mal aber war die Stimmung so super, die Poeten so toll, dass sie mich dazu inspiriert haben auch einfach mal wieder was zu schreiben, dabei ist das hier raus gekommen.

Außerdem habe ich mehr oder weniger kurzfristig meine Haare noch ein Stückchen abschneiden lassen. Sie sind jetzt ca. zwischen Kinnlänge und Schulterlänge. Die Reaktionen sind gemischt. Einige sagen einfach nichts, da merkt man, dass es ihnen nicht gefällt, andere sagen, dass sie es super finden. Ich für meinen Teil finde es super!

Mein absolutes Highlight, ist wie sich mein Körper den letzten Monat über verändert hat und wie gut ich mich mit meiner guten Ernährung momentan fühle. So kann es weiter gehen 😉

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