What I ate Wednesday #1 – one day in my life

Guten Abend liebe Internet Menschen. Gerade sitze/ liege ich im Gästezimmer aka Büro bei meinem Vater und friere mir den Allerwertesten ab. Beziehungsweise momentan hauptsächlich meine Finger, die tippen müssen, denn der Po ist ja unter der halbwegs warmen Decke versteckt. Das Haus ist leider so gut isoliert, dass nichtmal die Heizung was bringt und wenn man von unten, dem mit Ofen geheiztem Wohnzimmer hoch geht, wird man vom Temperaturunterschied erschlagen.

Zum gestrigen Tag kann man insgesamt sagen: es hätte besser laufen können. Aber wir nehmen es einfach mal mit Humor. Schlussendlich hat sich doch wieder alles, oder zumindest fast alles, zum Guten gewendet.

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Wie jeden Tag, habe ich, nachdem ich Dank sleepcycle gegen 05:45 Uhr mehr oder weniger sanft aufgewacht bin,  zuerst mein Essen aus dem Kühlschrank geholt, in die Tasche gepackt und mir einen Instant Kaffee mit Soja-Reis Drink zusammen gerührt.Ich trinke meinen Kaffee am liebsten bevor ich mich fertig mache, denn auch dafür brauche ich Energie ;).

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Da ich eine totale Frostbeule bin, geht es für mich an diesem, so wie den meisten anderen Tagen nur in dickem warmen Pulli und schön warmen Schuhen (und einem Paar der von Oma gestrickten Wollsocken) zur Arbeit. Unser Büro liegt überm Kühllager, die Heizung ist schlecht und die Kolleginnen leiden unter Hitzewallungen. Zusammengefasst: mir ist kalt. Auch bei 12°C.

Nachdem ich  um 06:45 Uhr mit dem Fahrrad am Bahnhof angekommen war, waren Haare und Make-Up dank den süßen kleinen Windböen eigentlich wieder komplett ruiniert. Aber kann man eben nichts machen. Wenn das Auto streikt, muss man sich anders weiter helfen.

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Mein Frühstück gab es gegen 7:30 Uhr im Büro. Es gab Haferflocken mit Chia Samen, Schuko-Reisprotein und Soja-Reis Drink.

Da ich mir vorgenommen hatte im Büro meinem Handy etwas weniger Beachtung zu schenken, habe ich natürlich vergessen mein wundervolles Eiweißbrot mit Toscana Aufstrich um 9:30 Uhr und meine Vollkornnudeln mit Paprika um 12:00 Uhr zu fotografieren. Hinzu kamen ein paar für mich doch recht enttäuschende Absagen (wenn man sich ewig auf etwas freut und einem dann auf Grund Karnevals-Besäufnissen abgesagt wird…), wodurch ich mit den Gedanken woanders war.

Um 13:30 Uhr hieß es für mich Feierabend und auf durch Sturm und Regen zum Bahnhof. Ein Knirps (kleiner Regenschirm -ich habe festgestellt viele kennen den Begriff nicht) bringt da leider nicht sehr viel. Vor allem nicht an den Beinen.

Am Bahnhof angekommen durfte ich feststellen, dass mein vor einer Woche repariertes Fahrrad nun schon wieder einen Platten hatte, also schieben.

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Weil die unerwartete Bewegung hungrig gemacht hat, gab es zunächst eine halbe Avocado (leider noch nicht wirklich reif und lecker).

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Kurze Zeit später eine Banane mit Mandelmus und einen Kaffee.

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Und zum Schluss noch einen Eiweißshake (Schuko von Sunwarrior). Gelesen hab ich währenddessen „How to be Parisian“. Ganz interessant. Es ist lustig geschrieben und ich weiß, ich bin nichtmal im Entferntesten „Parisian“. 😉

Um 17:00 Uhr habe ich meine Trainingssachen gepackt und bin mit dem Bus in die Stadt gefahren um noch erfolglos nach einem Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder zu suchen, der morgen Geburtstag hat. Habe immer noch nichts.

Das Training um 18:00 – 20:00 Uhr lief hingegen sehr gut. Ich freue mich schon auf die Meisterschaft. Mit nach Hause genommen wurde ich anschließend auch. Wie gesagt, es wendet sich alles dem guten zu.

Zu Hause konnte ich telefonisch auch noch eine andere Sache klären und letztendlich mein Abendessen doch noch ein wenig genießen.

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Gott sei Dank musste ich da nicht mehr viel vorbereiten. Es gab Gemüsesuppe vom Vortag mit Like Meat Filet Streifen, die man hier leider nicht erkennen kann.

Da ich es am Nachmittag vergessen hatte vor zu kochen für den nächsten Tag musste das im Anschluss noch erledigt werden.

Gegen 21:30 Uhr war mein Tag dann auch zu Ende und ich bin ab ins Kettchen mit Vorfreude darauf am nächsten Tag wieder um 5:30 Uhr auf zu stehen ;).

Jetzt aber habe ich bis einschließlich Dienstag Urlaub und kann endlich mal wieder schööööön ausschlafen. Bis auf morgen, da muss ich früh raus um den Kuchen für meinen Bruder zu backen. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht, viel Spaß beim Karneval/ Fasching feiern, sofern ihr es denn tut und eine schöne Restwoche!

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January Favourits & hello February

Und der Januar ist schon wieder vorbei. Das ging schneller als ich gucken konnte und verlief ganz nach dem Motto „Probemonat“. Insbesondere, was gewisse Vornehmen angeht. Mehr dazu, und wie es im Februar weiter gehen soll, aber später. Zuerst einmal ein kleiner Rückblick auf die schönsten Dinge im Januar.

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Beginnen wir einmal mit etwas essbarem. Gebackene Bananen esse ich ja schon ewig liebend gerne, meine neuste Entdeckung ist aber die Kombination aus gebackener Banane zusammen mit Mandelmus. Einfach göttlich. Kann ich nur empfehlen! 🙂

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Anschließend meine neue Frisur, von der ich leider nur ein schwarz-weiß Foto habe. Eines Abends dachte ich mir, die Haare müssen dringend ab, die sind einfach zu trocken. Also habe ich kurzerhand ein Youtube Tutorial ausgekramt, zur Haar-Schere gegriffen und schnipp, schnapp, Haare ab. Rund 15 cm sind sie jetzt kürzer, viel gesünder sehen sie aus und um ehrlich zu sein, finde ich das Kürzere auch noch schöner. Spontane Entscheidungen sind doch manchmal gute Entscheidungen!

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Tulpen. Meine Lieblingsblumen. Die letzten Jahre wollte ich immer mal wieder welche holen, habe aber jedes Mal die Zeit verpasst, da mir nicht klar war, dass scheinbar im Januar Tulpenzeit ist. Hätte ich mir aber denken können, da ich  mein Leben lang immer Tulpen zum Geburtstag bekommen habe. Jetzt weiß ich es auf jeden Fall und somit gibt es immer mal wieder schöne Tulpen, bevorzugt in Pastellfarben.

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Mein letzter Liebling des Monats ist ein Buch, das ich zum Geburtstag bekommen habe. Bücher dieser Art finde ich ja immer total toll. Es ist interessant zu lesen, was aus welchem Grund in unserem Kopf abgeht und wie wir das beeinflussen können. Wie wir unsere Leben zum „Besseren“ verändern können. In diesem Buch geht es sehr viel darum, wie fremdbestimmt wir unser Leben führen, wie sehr wir uns durch andere beeinflussen lassen und wie andere unser Leben lenken. In vielen Aspekten dachte ich eigentlich, dass ich sehr gut auf mich selbst höre, aber im Nachhinein ist mir doch in vielen Fällen bewusst geworden, dass ich doch sehr fremdbestimmt bin.

Um somit einen fast fließenden Übergang zum Februar hin zu biegen, fange ich mal damit an, dass das Buch mich in dem Hinblick ein wenig beeinflusst hat (soviel zu fremdbestimmt 😉 ).

Fangen wir mal mit dem Sport an. Im Januar habe ich es nur jeweils 1 x die Woche ins Fitnessstudio, 1x die Woche zum Zumba und dazu die 2 x Training geschafft. Geplant war eigentlich mindestens 2 x zum Fitnessstudio zu gehen, damit der Plan auch irgendwas bringt. Ich hatte allerdings oft keine Lust und war zu Energielos um nach der Arbeit direkt zu gehen. Vor allem mit der Voraussicht, dass ich dann ganze 2 Stunden dort verbringen werde und anschließend komplett k.O. bin, meine Motivation doch hin zu gehen wäre eigentlich nur, um nicht aus „faul“ zu gelten, da ich alle vorigen Trainingspläne schon habe sausen lassen. Versteht mich nicht falsch, ich möchte gehen, ich möchte mich Kraftmäßig weiter entwickeln und mir macht das Training Spaß, aber im letzten Monat war mehr als eine Woche einfach nicht drin.

Für den Februar nehme ich mir vor  beim Zumba etwas zurück zu schrauben, also nur noch Freitags gehen und es mir zu verzeihen, wenn ich es (aus gesundheitlichen Gründen) nicht zum Sport schaffe. Allerdings möchte ich an Trainingsfreien Tagen eine kleine Einheit Yoga machen.

Der zweite Punk, die Ernährung und das Abnehmen. Natürlich ist mir bewusst, dass die Kombination aus Abnehmen und Muskelaufbau ziemlich bescheuert ist. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht trotzdem versuchen wollen würde. Die ersten 3 Wochen im Januar gingen gut, danach kamen Kuchen, Muffins und diverse andere Süßigkeiten und bisher bin ich nicht wieder davon weg gekommen. Der Februar, also heute, wird es noch einmal probiert. Essen nach Plan und vor allem gesund (und frisch/ natürlich). Mein Bauch war alles andere als begeistert von den letzten zwei Wochen und auch mein Kopf hatte nicht besonders viel Spaß, so viel Migräne hatte ich schon lange nicht mehr… Struktur und Regelmäßigkeit und möglichst wenig Stress sollten halt meine Hauptziele sein, denn damit geht es mir einfach am besten.

Des weiteren werde ich diesen Monat mit der Bahn zur Arbeit fahren. Heißt für mich jeden Morgen auf’s Rad und ab zum Bahnhof. Ich wollte das ja eigentlich schon, seitdem ich hier her gezogen bin vor inzwischen 11 Monaten, die Bequemlichkeit hat mir aber bisher immer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als ich nun aber die letzten beiden Januar-Tage dank kaputtem Auto gezwungenermaßen die Bahn nehmen musste, ist mir aufgefallen, wie gut mir das wieder tut. Erstmal die frische Luft am Morgen, dann noch entspannt in der Bahn sitzen und 20 Minuten lesen. Daher habe ich letzte Woche mein Rad repariert und heute morgen in ein Monatsticket investiert. Umweltschonender ist es ja dazu auch noch.

Ich denke, das sind vorerst durchaus genug Vornehmen. Ob ich in der Fastenzeit etwas machen werde und falls ja, was das sein wird, werdet ihr sicher noch lesen ;). Generell finde ich, dass ich genug vor habe, allerdings hilft die Fastenzeit ja Dank ihrer begrenzten Zeit doch bei Einhalten. Mal sehen.

Vorerst euch allen einen guten Start in die Woche und in den Februar 🙂

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Birthday Week

Die letzte Woche war alles andere als Fitness-Blog-würdig aber doch recht aufregend. Es gab viele Süße Dinge, es gab Sport, es gab Herzschmerz, es gab intensive Gespräche und zu guter Letzt einen ganz ganz ausgezeichnet tollen Geburtstag.

Süße Sachen kann ich derzeit allerdings nicht mehr sehen, weswegen ich den Rest des Tages mit den Chips-Überersten von gestern Abend und einer Wasserflasche im Bett verbringen werde. Das Wetter da draußen lädt auch nicht zu irgendetwas anderem ein.

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Von Grey’s Anatomy habe ich vor einiger Zeit zwei Dinge gelernt, die bei emotionalem Diskomfort helfen. Selbsttherapie quasi. Nummer 1 ist: Freitanzen, wie Meredith und Christina es regelmäßig taten. Hilft immer! No 2 ist bei mir auch immer sehr hoch im Kurs: Ich weiß nicht mehr warum, aber als es Izzy schlecht ging, fing sie obsessiv an Muffins zu backen. Irgendwelche Schuko-Kokos Muffins. Das war bei mir der Beginn allen Übels. Meine große Liebe zu Muffins backen war geboren. Und lebt auch heute noch.

Da meine liebsten Mitbewohnerinnen derzeit in Klausurvorbereitung stecken, konnte Süßes ja auch nicht schaden. Daher gab es zu Beginn schon einmal ein paar Cupcakes. Schnell warn sie wieder weg.

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Da die Lieben sich aber auch selbst dringend vom Lernen ablenken müssen, bekam ich Donnerstag Abend leckeren Milchreis mit Erdbeeren.

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Als ich dann gestern nach dem Training nach Hause kam, wurde ich mit Musik, Kamera und einem sooooo schön gedeckten Tisch und (veganem) Kuchen empfangen. Die verrückten haben tatsächlich die ganzen kleinen Herzchen von Hand ausgeschnitten.

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Der (bis auf die Herzchen) vegane Schokokuchen war auch wirklich sehr sehr lecker. Und sehr sehr mächtig! 😉

Am Abend kamen noch Freunde vorbei und wir haben mit ziemlich leckerer Bowle (mit guter Wirkung), Pizza, Kuchen, Leuchtstübchen und guter Laune zusammen gesessen, geredet und Spaß gehabt. Ungefähr die Hälfte von uns ist gegen 12 Uhr noch in eine Diskothek gefahren und wir haben noch zwei Stündchen zu leider nicht ganz so toller Musik getanzt.

Alles in allem war es ein wirklich wirklich toller Tag! Vor allem finde ich immer wieder toll, wie man an den Geschenken der einzelnen Freunde sehen kann, wie gut sie einen kennen. Und die verrückten scheinen mich wirklich gut zu kennen. Eine Mehrfachsteckdose mit Schalter scheint für viele ein blödes Geschenk zu sein. Aber gewisse Insider machen sie zu etwas Besonderem ;).

Ich finde es einfach immer wieder erstaunlich, was für tolle Menschen ich in meinem Leben habe. Aus den unterschiedlichsten Ecken, mit den unterschiedlichsten Geschichten, aber alle haben sie eine Sache gemeinsam, es sind gute Menschen. Das bedeutet wahrscheinlich für jeden etwas leicht anderes, für mich bedeutet es, dass sie tolerant und verständnisvoll sind, dass sie freundlich und hilfsbereit sind. Passenderweise kommen die meisten irgendwo aus dem Bereich Gesundheit und Soziales.

Ich könnte zu diesem Thema jetzt noch Romane schreiben, aber ich belasse es für heute dabei und wünsche euch noch einen wunderbaren Restsonntag!

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