Einen Schritt zurück 

What you may not know: Ich arbeite zwar nur 30 Stunden die Woche, habe aber mit Sport, dem Trainerdasein, sozialem Leben, meinem Wunsch mit der Selbstständigkeit erfolgreich zu werden, meinem Blog, Instagram und meiner Neigung dazu ständig neue Projekte/ Dinge, die ich tun möchte zu finden inzwischen einen mehr oder weniger voll gestopften Tag und wenig Energie.

Wie war’s früher?

Früher einmal (so vor 2-3 Jahren ca.) bestand mein Leben aus Uni, Zumba & Cheerleading. Dazu kam vielleicht 1x im Monat ein Blogpost. Manchmal weniger. Ich hatte immer alle Termine und Worte aller anderen im Kopf, mein Gedächtnis war super und ich habe nichts lieber getan als tolle Geschenke für andere zu überlegen. All das fällt mir mittlerweile sehr sehr schwer oder ist garnicht mehr drin. Das gibt mir ziemlich zu denken, gerade weil es einfach das ist, was mir Spaß mache und auch irgendwie, was mich ausmacht.

In einer Zeit, in der man auf Instagram, YouTube etc. alle Workaholics sieht, die super erfolgreich sind und voller Energie sind, fällt es schwer, einen Gang runter zu schrauben, vor allem, wenn das was sie haben, eigentlich genau das ist, was du selbst auch willst. Aber wat muss, dat muss:

Persönlichkeitskrams und ich:

Alle, die mich persönlich kenne, wissen, dass ich ein wenig „Besessen“ von den MBTI und 16Personalities bin. Mein daraus resultierender Typ wäre INFP. Wir haben eine nette Facebook Gruppe in der regelmäßig die Sprache auf „Hochsensibilität“ kommt bzw. ein Buch namens „The Highly Sensitive Person“ oder so ähnlich. Da ich ein Hörbuch für die Fahrt zu meinen Eltern gesucht habe und irgendwie nichts gefunden habe, habe ich eins zu dem Thema genommen. Im Grunde war es wohl ein Selbsthilfe/ Entspannungsbuch.   Hier wurde auch ein Fragebogen entwickelt, von dem ich zwar glaube, dass er wenig Aussagekräftig ist, da ich glaube ich demnach fast jeder als „Highly Sensitive“ scoren würde, aber ja, Entspannung und eine Minderung des externen Input kann niemandem schaden, denke ich (daher finde ich die folgenden Tipps ungeachtet dessen, ob ich oder irgendjemand anders tatsächlich sowas wie ‚Hochsensibel‘ ist, ganz gut).

Dinge, die ich gelernt habe, bzw. die mir bewusst gemacht wurden: 

  • Sich selbst an erste Stelle setzen und deswegen kein schlechtes Gewissen haben. 

Es ist so leicht, einfach ja zu sagen, auch wenn man keine Energie oder keine Lust hat. Zwei Mal Sport am Tag ist mir an den meisten Tagen zu viel, Feiern am Wochenende ist mir zu viel und länger als bis 2 Uhr auf bleiben sowieso. Abends in der Küche zu sitzen und zu quatschen ist mir momentan zu viel. Und die tolle Fear of Missing Out sollte man auch begraben können. Klar verpasst man Gelegenheiten Verbindungen mit anderen auf zu bauen, die dann andere erhalten, aber das ist dann leider so.

  • Man muss sich nicht mit Menschen beschäftigen, die einen auf Grund hiervor genannter Aspekte als langweilig bezeichnen. 

Eigentlich sollte das selbstverständlich sein und doch hat man oft das Bedürfnis sich zu beweisen und ebenfalls toll sein zu wollen.

  • Morgen und Abendroutinen entwickeln. Die Wirkungen von Routinen ist absolut nicht zu unterschätzen, der Morgen macht den Tag und der Abend den Schlaf. 

Zum Einen weiß ich, wie unglaublich wichtig es für mich ist auch am Wochenende früh auf zu stehen (nicht ganz sooo früh aber auch nicht erst um 9 oder später) und ebenfalls früh ins Bett zu gehen, zum Anderen werde ich Abends ruhiger, wenn ich mir vorher ca. 1 Stunde abgedunkelt die Zeit nehme mit YouTube oder einem Film runter zu kommen.

  • Tschüss Handy! 

Nein, nicht ganz tschüss. Aber mein Gott ist es entspannend einfach mal das Handy in den Flugmodus zu stellen. Ich gehöre zu den Leuten, die in jeder freien Minute drauf gucken. Der letzte Blick vorm Schlafen gilt immer Social Media. Mittlerweile ist mein Handy tagsüber des Öfteren mal im Flugmodus und auch Abends ab 21 Uhr. Es ist unglaublich! Dazu mache ich es morgens erst im Zug an. Nicht schon wie sonst nach dem Aufstehen.

  • Tschüss Uhr!

Meine Garmin habe ich eigentlich 24/7 getragen und somit immer Kontrolle über Uhrzeit und Kalorienverbrauch gehabt. Da ich meinen Verbrauch eigentlich kenne, werde ich sie jetzt nur noch bei Änderungen im Trainingsplan tragen um neu zu berechnen. Zeit setzt einen unter Druck. Termine müssen natürlich sein, aber die Zeit dazwischen kann man doch super genießen.

  • Kopfhörer

Ich war schon immer ein Fan von Kopfhörern, da sie dafür sorgen, dass man nur die gewünschten Töne hört und die Stimmen quasi im Kopf sind. Ich vermute sie sind nicht ganz so gut für die Ohren, aber gut zum Abschalten, da alles andere um einen herum ausgeschaltet wird. Ich schaue daher nun auch Abends meine Videos über Kopfhörer.

  • Natur und Tiere

Der Herr aus dem Buch sagte, man braucht 5 Umarmungen am Tag. Weil Berührung wichtig ist. Grob geschätzt komme ich auf 1-2 im Monat, da ich weder die Kolleginnen, noch die Menschen im Fitnessstudio umarme. Da Cheerleading aber ein Kontaktsport ist, könnte ich das damit wieder gut machen :P. Was allerdings auch zählt, würde ich sagen, sind Tiere. Wieder mehr ein Grund mal nach einer Wohnung zu suchen, die Tiere erlaubt und das Tierheim des Öfteren zu besuchen. Was an der Natur gut ist, brauche ich ja kaum zu erwähnen 😉

  • Mindful eating/ bewusstes essen

Und vielleicht auch sogar schon bewusstes kochen. Das Handy wird von nun an beim Essen und Kochen (außer für kurze Fotos) aus der Küche verbannt. Ich konzentriere mich nur aufs Essen und auch das Radio ist öfter mal aus.
Wie ist’s bei euch? Braucht ihr etwas mehr Ruhe im Leben? Oder setzt ihr solche Dinge bereits um? 
Ps: dank dem Verbannen meiner Uhr habe ich vorhin die Bahn um 50m verpasst und hatte nun 30 Minuten in der Bahnhofskälte um den Post fertig zu stellen 😉 aber entspannt bin ich! 

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März – Rückblick in Bildern

Hä? Schon April? Ja irgendwie schon… und der Frühling hat auch volle Kanne zugeschlagen. Es blüht, es ist warm und immer mal wieder scheint die Sonne. Auch der März war, wie ich beim heraussuchen der Fotos gemerkt habe, garnicht mal so schlecht 🙂 


Es begann mit der Messe in Neumünster, für die ich einen Dienstwagen hatte, in den ich mich ein ganz klein bisschen verliebt habe. 


Mit dem Frühling kommt dir Rhabarberzeit und somit auch der Rhabarberkuchen. Hier ist es Streuselkuchen geworden, ich habe aber zwischendurch auch ein paar ganz leckere Muffins gemacht. 


Am 3.3. kam das Album von Ed Sheeran raus. Ich bin ja eher grundsätzlich gegen alles, was alle toll finden, aber bei der Musik kann selbst ich nichts negatives finden. Ich liebe das Album und höre es rauf und runter!


Endlich wieder Wetter um mit dem Fahrrad zum Sport zu fahren. Wenn es nicht mal wieder kaputt ist…


Endlich mein Auto nochmal sauber gemacht 😀 es war so lange so dreckig und im Winter macht das Waschen auch keinen Spaß…


Mitte März gab es in einem süßen Dekoladen einen Mädchentrödel zu dem ich mit einer Freundin gegangen bin. Habe 2 Oberteile für jeweils 2€ ergattert, dazu gab es dieses kleine Präsent. Vorher waren wir noch lecker essen: Vegane Burger:) 

Im März war ich wieder etwas öfter beim Zumba. Ich vermisse manchmal die Zeit, zu der ich täglich 1-2 Kurse gemacht habe, aber Ziele ändern sich und dann fehlt schonmal die Zeit und Energie. 


Seit 2 Wochen habe ich wieder einen neuen Trainingsplan. Immer noch mit dem Prinziep nach dem Zyklus zu trainieren, aber ich habe jetzt einen anderen Trainer und statt 3er Split sind wir zurück zu Grundübugen und Ganzkörpertraining gegangen. Das härteste für mich waren die letzten zwei Wochen die Sätze mit 20 Wiederholungen und die 20 Minuten Cardio vor und nach dem Training…


Leider ist die Qualität von dem Foto recht schlecht, da es ein Screenshot vom Video ist. Die Football Season hat angefangen und somit auch unsere Sideline. Die erste Runde war zwar für unsere Footballer nicht der größte Erfolg, aber es war ein spannendes Spiel und für mich das erste Mal, dass ich die Sideline alleine inklusive guten Stunts gecoacht habe. Die Mädles waren alle super und ich fand den Tag komplett erfolgreich 🙂

Am wärmsten Tag des Monats haben wir spontan beachlossen zu grillen. Es war total super an der frischen Luft zu sitzen und zu essen. 🙂


Last but not least: ich bin endlich mal zum Friseur gegangen statt mir die Haare selbst zu schneiden. Jetzt sind sie zwar ein Stück kürzer, aber ich kann sie wieder offen tragen 😛
Ich hoffe euer März war genauso gut wie meiner und der April toppt das Ganze nochmal! Habt morgen einen guten Start in die neue Woche 🙂 

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Sunday Spring Walks

Hallo Leute, Hallo Frühling! Das Wetter ist ja momentan absolut Traumhaft und der Frühling ist in den Startlöchern:)

Nachdem ich gestern den halben Tag in der Turnhalle verbracht habe, war heute einfach mal die Zeit ein Hündchen raus zu gehen und so haben wir uns gedacht, wir fahren los und gehen ein wenig Spazieren. Und es war sooooo schön!

Daher heute ein mehr oder weniger reiner Frühlings-Foto-Post 😉

Und damit: Adios Amigos! Habt einen wundervollen Restsonntag und startet gut in den Montag!:)

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