Du kannst sein, wer du sein willst

oder zumindest kannst du dich zunächst einmal so fühlen.

Mit der Kleidung, die du wählst, beeinflusst du nicht nur, wie andere Menschen dich wahrnehmen, sondern auch, wie du dich selbst wahrnimmst. Kennst du das Gefühl, wenn du bestimmte Kleidung trägst und du dich so richtig gut fühlst? Und ich meine jetzt nicht das „ein gemütlicher Tag auf der Couch“-gut, sondern selbstbewusst, gutaussehend, eher so Topmodel-gut?

Ein kleiner Selbsttest

Versuche einmal auf der Arbeit oder beim Lernen einen Unterschied in deiner Produktivität zu spüren, indem zu zwei unterschiedliche Outfits wählst. Wenn du zu Hause bist, kann das ganz einfach sein (außer Haus musst du dich gegebenenfalls etwas angepasster kleiden): Einen Tag im Schlafanzug und den anderen im Büro-Outfit mit zurechtgemachten Haaren und Make-up (oder zumindest gewaschenem Gesicht und geputzten Zähnen 😉 ). Höchstwahrscheinlich wirst du am einen Tag ein anderes Gefühl bei der Arbeit haben, als beim Anderen.

Oder aber beim Sport: kennst du das Gefühl dich richtig sportlich zu fühlen, wenn du tolle neue Sportkleidung hast und du möchtest sie unbedingt endlich ausprobieren und bist hochmotiviert?

Dress for the occasion – aber mit Einschränkung

Nicht nur bei der Arbeit kann dir die richtige Kleidung helfen. Auch bei jeglichem Anlass. Ziehe dich also so an, dass du dich selbst für den Anlass passend fühlst. Wichtig ist aber: Niemals verkleiden! Ein Outfit, in dem du dich nicht mehr wie du selbst fühlst, ist kontraproduktiver als ein dem Anlass nicht ganz passendes Outfit.

Du hast die Möglichkeit zu sein, wer du sein willst

aber immer mit deiner persönlichen Note. Mach was draus! 🙂

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Was würdest du tun, wenn du 1.000.000 € gewinnen würdest?

In meinem Alltag stelle ich mir immer mal wieder „Was wäre wenn?“ Fragen. Nicht aus einem tieferen Sinn heraus, sondern einfach, weil es mir gerade so in den Kopf kommt. Kürzlich habe ich mich gefragt, was ich tun würde, wenn ich 1.000.000 € gewinnen würde. Diese Frage kam mir schon öfter in den Sinn und die Antworten haben sich im Laufe des Lebens etwas geändert. Vor einigen Jahren noch, kamen mir meist Materielle Dinge in den Sinn oder Menschen, denen ich etwas davon ermöglichen wollte.

Die letzte Zeit beschäftige ich mich sehr damit, wie ich weiter leben möchte, wo ich beruflich hin möchte etc.. Die Dinge, die mir als erstes in den Sinn kamen, als ich darüber nachdachte, waren daher auch nicht so verwunderlich.

Hypothetische Fragen oder auch „Wunderfragen“ helfen ganz gut dabei zu erkennen was man möchte oder auch, wie man dorthin kommt.

Wenn du dir vorstellst, dass du finanziell unabhängig bist und dein Leben ganz genau so gestalten kannst, wie du möchtest, wird dir schon einmal schnell klar, welche Bereiche in deinem Leben so bleiben könne und welche vielleicht angepasst werden müssten.

Du hast also nun herausgefunden, welche Aspekte in deinem Leben anders sein sollen und hast auch eine genaue Vorstellung, wie sie sein sollten. Stell dir nun einmal vor, du seist an deinem Ziel angekommen. Du wachst morgens auf und dein Leben ist so, wie du es dir idealerweise vorstellst. Deiner Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt (abgesehen von unmöglichen Vorstellungen, wie dass du auf einmal 1,75m groß bist, obwohl du nunmal 1,60m bist). Du hast also ein klares Bild, du weißt, wie dein Tagesablauf aussieht, wo du wohnst, mit dem du dort wohnst, was du isst, was du siehst, was du riechst. Versuche alle deine Sinne bei dieser Vorstellung mit einzubeziehen.

Genau jetzt, stellst du dir vor, eine gute Fee hätte dir dieses Leben beschert. Allerdings kann diese Fee nicht schwups alles ändern, sondern hat dies Schritt für Schritt gemacht. Was wäre wohl der erste Schritt gewesen, den die Fee für dich unternommen hat?

Du ahnst es vielleicht schon. Jetzt bist du dran diesen Schritt zu nehmen. Finde für dich heraus, was dich aktuell noch davon abhält diesen Schritt zu nehmen und was passieren müsste, damit du ihn nimmst. Wenn es für dich unwahrscheinlich ist, diesen Schritt zu gehen, wäre vielleicht ein noch kleinerer Schritt der erste.

Mein kleiner erster Schritt war es, meinen Blog wiederzubeleben und einen Beitrag zu veröffentlichen. Die Schritte müssen nicht groß sein, aber du musst sie tun, so klein sie auch sind und so schwer sie auch scheinen. 🙂

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Me time oder auch Energie tanken für Fortgeschrittene

Vergesst den Titel, mir ist einfach nichts interessanteres eingefallen 😉 Heute soll es einmal darum gehen, was ich tue, um wieder Energie zu sammeln und zur Ruhe zu kommen.

Mein Körper hat die Angewohnheit mir recht deutlich mitzuteilen, wenn es zu viel wird und ich meine Batterien wieder auftanken muss. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur gut darin, es zu merken. In der Regel ist Sonntag der Tag in der Woche, an dem ich keine Termine habe und einfach nur zu Hause bin. Bekomme ich diesen Tag nicht, merke ich in der darauffolgenden Woche ganz gut, dass alles recht anstrengend wird und alles was ich will, endlich ein freier Tag ist! Ähnlich dem Gefühl, das man früher vor Deadlines in der Schule/ Uni hatte und der unglaublichen Freiheit, die man danach hatte.

Sorge ich nicht rechtzeitig für die Ruhe, die ich brauche. Bedankt sich mein Körper mit Migräne und hält mich davon ab, zur Arbeit zu gehen, was auch nicht Sinn der Sache ist. Da nehme ich mir lieber meinen freien Tag, den ich im Übrigen sehr mag. Insbesondere, weil ich als eher introvertierter Mensch die Zeit für mich und meine Gedanken sehr sehr schätze! Am Anfang hatte ich oft ein schlechtes Gewissen Sonntags zu sagen, dass ich keine Zeit habe. Aber nach einiger Zeit ging das immer leichter und nun ist es halt so. L

Wie also sieht ein solcher Tag aus?

Es gibt da genau eine Regel und die lautet: Es gibt keine Regeln! Ich tue genau das, was mein Gefühl mir sagt! Wenn ich im Bett liegen möchte, liege ich im Bett, wenn ich spazieren möchte, gehe ich spazieren. Wenn ich Pizza essen möchte, esse ich Pizza. Wenn ich lernen möchte, lerne ich, wenn ich putzen möchte, putze ich. Und so weiter! An Sonntagen bin ich meistens am kreativsten, habe die besten Ideen, einfach weil ich keine Begrenzungen durch Termine und Erwartungen von außen oder von mir selbst habe. Das ist natürlich nicht immer so.

Am heutigen Sonntag zum Beispiel habe ich meinen Schlafanzug erst um 17:30 ausgezogen. Vorher alle 3 Fifty Shades of Grey Filme vom Bett aus geschaut und davor noch einen anderen Film. Ich habe zwischendurch nochmal geschlafen, Sushi gemacht, 4 Körbe Wäsche gewaschen und bin am Abend ein Ründchen Fahrrad gefahren. Zu guter Letzt habe ich Pizza bestellt, auf die ich gerade warte.

Daran, wonach mir am jeweiligen Sonntag ist, merke ich ganz gut, was ich in der kommenden Woche eventuell anders machen sollte. An meiner heutigen Müdigkeit ist ganz gut der Stress der letzten Wochen mit der Vorbereitung zur Meisterschaft zu sehen (auch an meiner Fitnessuhr, ich hatte noch nie einen so hohen Kalorienverbrauch, obwohl ich viel weniger Sport mache, als sonst). Normalerweise kann ich ganz schlecht einfach nur still rumliegen und muss ständig irgendwas machen. Selbst wenn ich krank bin fällt mir das schwer.

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Sonntagabend und guten Start in die neue Woche! 🖤

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