Coach, Berater oder Trainer?

Oder auch, warum ein Berater coachen kann, ein Coach aber nicht berät.

Aktuell scheint die Unterscheidung in der Praxis nach dem Motto zu laufen, wer eng mit jemandem zusammenarbeitet und ihn eng begleitet und zum erreichen der Ziele pusht, nennt sich Coach. Aber auch viele Berater und Trainer nennen sich Coach, einfach weil es moderner klingt.

Der Coach/ Trainer im Sportbereich

Im Sportbereich versteht man unter Coach und Trainer quasi das Gleiche. Sie arbeiten eng mit den Athleten zusammen und geben ihnen Tipps und Übungen, wie sie ihre sportlichen Ziele erreichen. Es wird gemeinsam geübt, es wird beraten und es wird mental gecoacht. Ein guter Sporttrainer/ coach bedient sich heutzutage daher aller Methoden.

Coach, Trainer und Berater außerhalb der Sportwelt

Berater: Der Berater hat die Aufgabe die Probleme des Klienten zu lösen, indem er Informationen vermitteln und den besten Weg aufweist. Der Berater liefert somit Hilfe zur Selbsthilfe. Es werden Optionen aufgezeigt, die Entscheidung trifft jedoch der Klient selbst. Du könntest Beispielweise zu einer Ernährungsberatung gehen. Der Berater wird dir sagen, was an deiner aktuellen Ernährung verbessert werden könnte und zeigt dir Optionen an, die seiner Meinung nach gut für dich wären. Du entscheidest dann, was am besten zu dir passt.

Trainer: Der Trainer unterstützt dich dabei, bestimmte Verhaltensweisen zu entwickeln. Du könntest zum Beispiel zu einem Ernährungstrainer gehen, welcher mit dir übt gesündere Wahlen zu treffen oder aber gesund zu kochen. Häufig geht man auch mit den Klienten zusammen einkaufen, um zu üben dort Verlockungen zu wiederstehen.

Coach: Der Coach sieht sich als weißes Blatt Papier, welches dir die Werkzeuge an die Hand gibt, durch Selbstreflexion die Antworten in dir selbst zu finden. Hast du zum Beispiel ein Motivationsproblem, kann dir ein guter Coach durch die richtigen Fragen helfen, herauszufinden, woran es wirklich liegt und wie du die Motivation in dir findest oder aber, ob das gesteckte Ziel überhaupt das Richtige für dich ist.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Eine Sache haben sie auf jeden Fall alle drei gemeinsam. Keiner von Ihnen darf psychische Erkrankungen therapieren. Sollte im Verlauf der Arbeit die Vermutung auftreten, dass eine Erkrankung im Spiel ist, muss die gemeinsame Arbeit abgebrochen werden und dem Klienten geraten werden, Kontakt zu einem zugelassenen Therapeuten aufzunehmen.

Unterscheiden tun sich die drei Professionen in der Praxis häufig nicht so sehr. So werden viele Trainer Beratungs- und Coachingmethoden, sowie Berater Trainings- und Coachingmethoden für ihre Arbeit verwenden. Ein guter Coach jedoch wird keine Beratung verwenden. Trainingsmethoden wie zum Beispiel das Üben von Entspannungsmethoden können auch im Coaching Anwendung finden.

Was würdest du wählen?

Denke einmal über ein Thema nach, bei dem du dir Unterstützung wünschen würdest. Was würde dir am ehesten helfen? Die Beratung, ein Training oder aber ein Coaching?

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Du kannst sein, wer du sein willst

oder zumindest kannst du dich zunächst einmal so fühlen.

Mit der Kleidung, die du wählst, beeinflusst du nicht nur, wie andere Menschen dich wahrnehmen, sondern auch, wie du dich selbst wahrnimmst. Kennst du das Gefühl, wenn du bestimmte Kleidung trägst und du dich so richtig gut fühlst? Und ich meine jetzt nicht das „ein gemütlicher Tag auf der Couch“-gut, sondern selbstbewusst, gutaussehend, eher so Topmodel-gut?

Ein kleiner Selbsttest

Versuche einmal auf der Arbeit oder beim Lernen einen Unterschied in deiner Produktivität zu spüren, indem zu zwei unterschiedliche Outfits wählst. Wenn du zu Hause bist, kann das ganz einfach sein (außer Haus musst du dich gegebenenfalls etwas angepasster kleiden): Einen Tag im Schlafanzug und den anderen im Büro-Outfit mit zurechtgemachten Haaren und Make-up (oder zumindest gewaschenem Gesicht und geputzten Zähnen 😉 ). Höchstwahrscheinlich wirst du am einen Tag ein anderes Gefühl bei der Arbeit haben, als beim Anderen.

Oder aber beim Sport: kennst du das Gefühl dich richtig sportlich zu fühlen, wenn du tolle neue Sportkleidung hast und du möchtest sie unbedingt endlich ausprobieren und bist hochmotiviert?

Dress for the occasion – aber mit Einschränkung

Nicht nur bei der Arbeit kann dir die richtige Kleidung helfen. Auch bei jeglichem Anlass. Ziehe dich also so an, dass du dich selbst für den Anlass passend fühlst. Wichtig ist aber: Niemals verkleiden! Ein Outfit, in dem du dich nicht mehr wie du selbst fühlst, ist kontraproduktiver als ein dem Anlass nicht ganz passendes Outfit.

Du hast die Möglichkeit zu sein, wer du sein willst

aber immer mit deiner persönlichen Note. Mach was draus! 🙂

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Was würdest du tun, wenn du 1.000.000 € gewinnen würdest?

In meinem Alltag stelle ich mir immer mal wieder „Was wäre wenn?“ Fragen. Nicht aus einem tieferen Sinn heraus, sondern einfach, weil es mir gerade so in den Kopf kommt. Kürzlich habe ich mich gefragt, was ich tun würde, wenn ich 1.000.000 € gewinnen würde. Diese Frage kam mir schon öfter in den Sinn und die Antworten haben sich im Laufe des Lebens etwas geändert. Vor einigen Jahren noch, kamen mir meist Materielle Dinge in den Sinn oder Menschen, denen ich etwas davon ermöglichen wollte.

Die letzte Zeit beschäftige ich mich sehr damit, wie ich weiter leben möchte, wo ich beruflich hin möchte etc.. Die Dinge, die mir als erstes in den Sinn kamen, als ich darüber nachdachte, waren daher auch nicht so verwunderlich.

Hypothetische Fragen oder auch „Wunderfragen“ helfen ganz gut dabei zu erkennen was man möchte oder auch, wie man dorthin kommt.

Wenn du dir vorstellst, dass du finanziell unabhängig bist und dein Leben ganz genau so gestalten kannst, wie du möchtest, wird dir schon einmal schnell klar, welche Bereiche in deinem Leben so bleiben könne und welche vielleicht angepasst werden müssten.

Du hast also nun herausgefunden, welche Aspekte in deinem Leben anders sein sollen und hast auch eine genaue Vorstellung, wie sie sein sollten. Stell dir nun einmal vor, du seist an deinem Ziel angekommen. Du wachst morgens auf und dein Leben ist so, wie du es dir idealerweise vorstellst. Deiner Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt (abgesehen von unmöglichen Vorstellungen, wie dass du auf einmal 1,75m groß bist, obwohl du nunmal 1,60m bist). Du hast also ein klares Bild, du weißt, wie dein Tagesablauf aussieht, wo du wohnst, mit dem du dort wohnst, was du isst, was du siehst, was du riechst. Versuche alle deine Sinne bei dieser Vorstellung mit einzubeziehen.

Genau jetzt, stellst du dir vor, eine gute Fee hätte dir dieses Leben beschert. Allerdings kann diese Fee nicht schwups alles ändern, sondern hat dies Schritt für Schritt gemacht. Was wäre wohl der erste Schritt gewesen, den die Fee für dich unternommen hat?

Du ahnst es vielleicht schon. Jetzt bist du dran diesen Schritt zu nehmen. Finde für dich heraus, was dich aktuell noch davon abhält diesen Schritt zu nehmen und was passieren müsste, damit du ihn nimmst. Wenn es für dich unwahrscheinlich ist, diesen Schritt zu gehen, wäre vielleicht ein noch kleinerer Schritt der erste.

Mein kleiner erster Schritt war es, meinen Blog wiederzubeleben und einen Beitrag zu veröffentlichen. Die Schritte müssen nicht groß sein, aber du musst sie tun, so klein sie auch sind und so schwer sie auch scheinen. 🙂

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