Coach oder kein Coach?

Nachdem wir vorige Woche bereits über Gruppen- oder Einzelsport gesprochen haben, geht es heute darum, ob es Sinn macht sich einen Coach zu nehmen. Meine Meinung zu dem Thema ist recht leicht am Titelbild ab zu lesen 😉

Es geht hierbei im Coaches aller Art, sei es der Trainer im Fitnessstudio, der Reitlehrer, der Fußballtrainer etc.

Vorteile: 

  • Ein Experte weiß, in der Regel mehr, als man selbst
  • Man wird objektiv bewertet/ angeleitet
  • Ein Außenstehender sieht Dinge, die man nicht sieht
  • Man wird motiviert
  • Man fühlt sich verpflichtet, dadurch, dass man sich sonst rechtfertigen müsste

Nachteile: 

  • Häufig mit höheren Kosten verbunden
  • Man ist an Termine gebunden
  • Man muss schonmal Dinge tun, auf die man keine Lust hat

Ich persönlich bin jemand, der meint, sich selbst sehr gut zu kennen und sehr genau zu wissen, was ich brauche. Das ich hier gelegentlich falsch liege, merke ich in letzter Zeit immer öfter. Höre ich nämlich doch einmal auf Coaches/ Trainer, klappt es auf einmal. Da ich selbst Trainer bin, weiß ich auch, dass es bei den von mir zu trainierenden komischer Weise auf einmal klappt, wenn sie dann doch mal auf mich hören. Wichtig ist natürlich, dass man einen Coach findet, mit dem man sich wohl fühlt, von dem man das Gefühl hat, dass er oder sie einen versteht und ganz wichtig, auch Ahnung hat.

Mir fällt es immer noch sehr schwer auf andere zu hören. Ich denke immer ich weiß es besser. Seit Anfang November habe ich aber wieder einen Coach. Weniger, was Fitness und Ernährung direkt angeht, sondern mehr, was Social Media angeht und ich werde wirklich stark aus meiner Komfortzone gezogen. Aber von solchen Dingen lernen wir. Gerade beim Sport finde ich, macht es einen Riesen Unterschied, ob man einen Trainer/ Coach hat, oder nicht. Trainer sorgen einfach dafür, dass man weder zu freundlich, noch zu streng mit sich ist, können Fragen beantworten und in schlechten Zeiten motivieren.

Ich bin definitiv pro Trainer/ Coach und ihr? 

 

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Fitness Fri-saturday : Sport in der Gruppe oder Allein

Mit dem Freitag hat es irgendwie nicht so ganz geklappt, da ich den Donnerstag damit verbracht habe, mich von der Party am Mittwoch Abend zu erholen. Ich hatte auch eigentlich zum Sport gehen wollen, aber zu wenig Schlaf und Alkohol in Kombination mit Feiern hat mich doch etwas müde gemacht. Wie gut, dass ich wenigstens Urlaub genommen hatte 😉

Im heutigen Post soll es ein wenig um die Vor- und Nachteile von Sport alleine vs. Sport in der Gruppe gehen (im Fitness Bereich, nicht Leistungssport). Hauptsächlich aus persönlicher Sicht, nicht wissenschaftlich. Es ist ja doch häufig noch so, dass Frauen Sportkurse bevorzugen, während Männer eher an den Geräten arbeiten. Aber auch dort kann man, wie ich finde, fast schon zwischen Gruppen und Einzelgängern unterscheiden. Man hat die Einen, die das Training im Stillen für sich durchziehen und man hat die Grüppchen von 2-3 Personen, die gemeinsam trainieren.

Gruppensport

Vorteile: 

  • man fällt weniger auf zwischen den vielen Anderen, gerade für den Anfang kann einem das etwas Ruhe geben
  • man wird von der Sportlichkeit anderer motiviert
  • man lernt ggf. neue Leute kennen
  • man kann neben dem Sport die Zeit zur Pflege sozialer Kontakte nutzen

Nachteile: 

  • das Training ist weniger individualisiert
  • andere Personen können ablenkend wirken
  • man ist zeitlich von Kursterminen oder anderen Personen abhängig

Einzelsport

Vorteile: 

  • man ist zeitlich flexibel
  • man konzentriert sich nur auf sich
  • man hat keinen direkten Vergleich mit anderen Personen
  • man kann die Zeit zum Nachdenken nutzen und zur Ruhe kommen

Nachteile:

  • nötige Unterstützung fehlt ggf.
  • für einige kann es langweilig sein
  • man muss sich selbst motivieren

Was Fitness angeht, bin ich ganz klar Einzelsportler. Ich gehe gerne schonmal mit Freundinnen zum Sport, einfach weil ich gerne Zeit mit ihnen verbringe, aber in der Regel bin ich lieber alleine (im Fitnessstudio). Der Grund ist ganz einfach der, dass ich mich viel eher auf mich und mein Training konzentriere, wenn ich allein bin. Außerdem nutze ich die Zeit wirklich sehr gerne zum Nachdenken ohne Ablenkung. Mein Handy lasse ich in der Regel in der Kabine und somit ist der Sport wirklich der entspannendste Teil des Tages.

Wenn es um Gruppensport im Sinne von Sportkursen geht, finde ich, dass man auch diese quasi als Einzelsport sehen kann. Solange man auf der Fläche ist und nicht gerade Trinkpause hat, konzentriert sich jeder auf sich und man ist für sich allein. Man interagiert nicht mit anderen, hat aber gleichzeitig ein Gemeinschaftsgefühl. Für mich als introvertierter Mensch, habe ich festgestellt, dass Menschen mir einfach wirklich Energie rauben (ja auch die, die ich sehr sehr gerne sehe und mag). Zwischen Sportkursen und vielen Personen auf der Trainingsfläche gibt es jedoch einen himmelweiten Unterschied. Sind viele Menschen auf der Trainingsfläche, bin ich, obwohl ich alleine dort bin sehr sehr schnell energielos. Bei Sportkursen ist das anders. Hier habe ich am Ende des Trainings oft noch Energie (natürlich bin ich muskulär fertig, aber nicht müde). Meine Theorie dahinter ist einfach, dass auf der Trainingsfläche viel geredet wird, jeder macht was anderes, alle haben Emotionen etc. die die Gesamtstimmung im Raum beeinflussen. Beim Kurs (z.B. Zumba) ist jeder für sich und vor allem jeder durch die Musik und den Trainer in eine bestimmte Stimmung versetzt.

Eventuell werde ich demnächst noch einmal etwas mehr zu den Themen introvertiert und extrovertiert, Persönlichkeit etc. schreiben. Auch dort aus einer nicht-wissenschaftlichen Sicht, sondern mehr auf Basis der gefühlten 10.000 Blogartikeln, Youtube Videos und eigenen Erfahrung. Nein, ich bin nicht besessen von dem Thema…:D

Zusammengefasst: auf der Trainingsfläche allein, zu Zeiten in denen im Studio nicht viel los ist. Ansonsten gerne Zumba ;D

Wie seht ihr das? Lieber Sport alleine oder lieber mit Anderen? 

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What I Ate Wednesday #39

Und wieder einmal ein paar Fotos mit meinem Lieblingsmotiv. Essen ;). Ich hatte wirklich gedacht, dass ich diese Woche kaum Bilder von Nahrung gemacht habe, aber ein bisschen was ist doch dabei rum gekommen.

 

Ich habe das Gefühl schon laaaaange wieder zurück zu sein, aber beim heraussuchen der Bilder habe ich festgestellt, dass ich doch die Hälfte der Woche noch bei meinen Eltern war. Dort habe ich nämlich noch einmal geröstete Kichererbsen gemacht. Ich liebe sie so sehr. Musste aber feststellen, dass sie nach einem Tag nicht mehr so schön knusprig waren.

Die letzte Zeit habe ich auch recht viel Schokolade gegessen. So auch zum Beispiel geraspelt auf meinem Kaffee. Hauptsächlich für die Optik, nicht für den Geschmack. Die süße Malina, meine neue große Liebe aus den Straßen Russlands, wollte auch mit aufs Bild.

Nachdem meine Stiefmutter ihrer Enkeltochter Weckmänner aus der Bäckerei mitbringen wollte, kam mir die Idee doch selbst welche zu backen. Vegan und fruktosefrei. Daraus sind diese beiden geworden. Echt sehr sehr lecker. Ich war ja wirklich skeptisch, da der Teig wirklich einem Pizzateig sehr ähnelt, aber sie sind doch schön weich geblieben. Sehen jetzt leider nicht so schön braun gebrannt aus. Als Ei Ersatz habe ich statt Apfelmus einen Esslöffel Chiasamen mit Mandelmilch genommen. Daher sind die Kerlchen so ein wenig schwarz gepunktet. Statt Rosinenaugen gab es Frusano Schoki Äugeln (schmecken doch auch viel besser). Eigentlich wollte ich Haselnüsse nehmen, die waren dann aber doch etwas groß.

Schokibrezeln hatte ich auch  machen wollen, nachdem gewisse anderen Personen aber fast alle Brezeln aufgegessen haben, dachte ich, schmeiße ich sie einfach in warmes Porridge, die Schoki schmilzt dann von selbst und schwupp habe ich quasi Schokibrezeln. Es hat auf jeden Fall sehr sehr lecker geschmeckt!

 

Zurück in meiner WG konnte ich mir mal wieder Acai Pulver in meinen Alpro rühren. Ich freue mich einfach jedes Mal, wenn ich nach dem Umrühren einen so schönen lila Strudel habe. 😀

Mein Porridge sieht nun leider nicht mehr so interessant aus, weil ich einfach nicht so einen großen Vorrat an Nüssen etc. habe. Meine Eltern haben ja eine so schön große Küche, in denen sie haufwenweise Nüsse und so weiter lagern können. Wir haben hier zu dritt in unserer WG Küche einfach viel zu wenig Vorratsraum (ok, ich habe eigentlich genug, dieser ist aber vollgestellt mit Küchengeräten, bzw. Backformen.

Sonntag Abend war ich mit meiner neuen Mitbewohnerin und einer lieben Freundin zuerst im Restaurant essen. Für mich gab es ‚modifizierte Nudeln‘ a.k.a. ohne Käse/ Sahne. Für meine Freundin einen Bruder ohne Zwiebeln (wir waren der „ohne Tisch“) und für meine Mitbewohnerin einen Lachsburger. Ich liebe ja essen gehen und das Restaurant ist wirklich gut! Ich hatte noch nie etwas, was mir nicht geschmeckt hat (auch zu Vorveggiezeit). Im Anschluss sind wir zu meiner Lieblingsbeschäftigung „Poetry Slam“ über gegangen. Es gibt kaum etwas, das mich glücklicher macht. Ich sage ein wirklich guter Slam ist ein solcher, bei dem ich kaum die Hälfte mitbekomme, weil mich bereits der erste Teil dazu inspiriert mein Leben zu ändern und ich von da an mit der Planung beschäftigt bin.

Warum ich den Herbst so mag: Die Deke, das gold an meinen Tassen. Es passt einfach alles viel besser zum Herbst. Im Sommer fühlt es sich nicht richtig an 😉

 

Ein herbstliches auf Wiedersehen! 🙂

 

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