Christmas 2016

Frohe Weihnachten ihr Lieben, auch wenn es inzwischen schon mehr oder weniger vorbei ist! Ich hoffe ihr hattet jedenfalls alle ein paar schöne Tage! Meine Weihnachtszeit war definitiv sehr schön. Der ganze Dezember eigentlich… angefangen mit der Weihnachtsfeier vom Team, Weihnachtsmarktbesuche und Spatziergänge mit Freundinnen, Weihnachtsessen und zum Schluss die Weihnachtstage in der Heinat. Patchwork Familie sei Dank fängt bei uns Weihnachten immer schon am 23. an.

Pre-Christmas-Night:


Den ersten Abend gab es traditionell Raclette bei meiner Mutter und meinem Stiefvater, zusammen mit meinem Bruder, meinen Stiefschwestern und deren Freunden. Raclette ist finde ich gerade bei Intoleranzen und verschiedenen Ernährungsformen eine sehr gute Sache, da kann jeder nehmen, was er möchte.


Lecker war’s, leider nur war die Guacamole nicht sehr geschmacksintensiv, dank nicht ganz so reifer Avocados ;).

Heiligabend:


Heiligabend bei meinem Vater und Stiefmutter ist mit mein Lieblingstag. Es wird ein richtiges Abendessen gekocht und man ist quasi den ganzen Tag in der Küche 😀 

Dieses Jahr gab es Rotkohl, Knödel, Spätzle, Feldsalat mit karamellisierten Walnüssen, frittierte Avocado und für die Fleischfresser Ente. Zum Nachtisch Eis, mit Veganer Schoko-Mandel-Rum-Sauce. Zu Besuch waren noch meine ältere Stiefschwester, ihr Lebensgefährte und ihre zweijährige Tochter, die ein Schaukelpferd bekommen hat, auf das wir alle neidisch waren ;-). Kindertraum quasi.

1. Weihnachten: 

1. Weihnachten verbringen wir traditionell mit der Familie Mütterlicherseits, dieses Jahr mit 17 Personen bei Oma und Opa. Jedes Jahr wird gewechselt wer fürs Essen zuständig ist. Dieses Jahr waren wir dran.

Vor ein paar Tagen hatte mir eine Kollegin ein Bild von einem Kuchen mit Schokobäumen geschickt. Musste ich ausprobieren :). Der Kuchen war leider alles andere als vegan, aber wenigstens die Schoki, die ich beigesteuert habe, war Milchfrei.

 Damit ich auch beim Kaffee etwas leckeres zum Essen hatte, habe ich mir am Morgen noch schnell Zimtschnecken gemacht. Leider bin ich mit der Menge nicht klar gekommen. Ich hatte beim ersten Mal einfach die Hälfte des Rezepts gemacht, diesmal habe ich die ganze genommen (1kg Mehl). Leider habe ich wohl nicht ordentlich geknetet, jedenfalls hat die Hefe nicht richtig gearbeitet und später beim Backen sind die Schnecken nicht komplett gar geworden. Lecker waren sie aber trotzdem, auch andere mochten sie 😉

Die Nikolausmütze, mein treuer Begleiter über die Weihnachtstage 😀

Am Abend wollte ich mit meiner Freundin noch in die (einzige) Disko in der Stadt gehen. Immer wenn wir da waren, mussten wir bis mindestens 12:30 Uhr warten, bis drinnen genug los war, dass man tanzen konnte. Der Plan war also diesmal, nicht zu früh hin zu fahren. Gegen viertel vor 12 kamen wir an und der Parkplatz war seltsamer Weise bereits voll. Daher mussten wir in die nächste Wohnsiedlung fahren und dort parken. Ab durch den Nieselregen zurück zur Diskothek, wo wir auf eine Schlange und geschlossene Türen vor dem Eingang trafen. Wir haben uns erst einmal angestellt um zu warten. Zwischendurch kamen mal Leute raus, aber es wurde niemand rein gelassen. Nach 30 Minuten haben wir beschlossen auf zu geben, sind kurz zu Mc Donalds gegangen um uns auf zu wärmen und anschließend wieder nach Hause gefahren. Irgendwie haben wir immer so ein Glück, wenn wir feiern wollen :D.

Trotzdem war es aber ein guter Abend, wir haben uns super unterhalten und hatten auch so Spaß 😉

 

2. Weihnachten:

Als ich an Heiligabend meinem Patenonkel frohe Weihnachten gewünscht habe, fragte er, ob wir nicht am 2. Weihnachten mal vorbei kommen wollen, da man sich so selten sieht. Seitdem meine Oma gestorben ist,  sieht man die Familie meines Vaters nämlich nur noch sehr selten. Mein Vater, mein Bruder und ich  sind also heute noch einmal dort vorbei gefahren. Zu Kaffee, Tee und Keksen. War auch mal wieder schön!

Der restliche Tag war eher ruhig. Ich habe ein wenig an meinem „Happiness Planner“ gearbeitet, den ich auf jeden Fall noch hier vorstellen muss und die Küche aufgeräumt und geputzt.

 

 

Ich hoffe ihr hattet alle ganz tolle Weihnachtstage mit Familie und Freunden und tollen Geschenken 🙂

 

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2 Kommentare

  1. Also die Weihnachtszeit bei mir war eher nicht das Gelbe vom Ei: Viel Stress, enttäuschende Weihnachtsmärkte, Kälte. Das Fest selbst dafür war aber das Beste meines Lebens, denn wir haben es ganz ruhig angehen lassen, es gab kein großes Essen, aber viel nettes Beisammensein mit den Leuten, die mir wirklich wichtig sind.

    Raclette ist wirklich was praktisches, wenn man unterschiedliche Esser zufrieden stellen will, ohne beim Kochen zu viel Aufwand zu haben.
    Aber euer gemeinsames Kochen am Folgetag klingt auch super – und die Geschenke richtig unter den Baum zu legen macht auch was her. Bei uns gibt jeder jedem immer sein Geschenk direkt in die Hand, sodass nie alle Geschenke auf einem Haufen liegen.
    17 Personen auf einem Haufen – das wäre mir aber viel zu viel. Ich fand ja schon, dass wir heute zu neunt ganz schön viele waren…
    Dass euer Feiern gehen so partyarm endete, ist natürlich schade… vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal wieder besser? Ich drücke die Daumen!

    Ob ich eine Weihnachtsmütze tragen sollte, habe ich auch kurz überlegt… aber dann habe ich sie doch in meiner Wohnung gelassen. Vielleicht nächstes Jahe 😉

    Also mein Weihnachten war auch sehr schön: Der Ex-Stiefvater wurde kurz Heiligabend am Nachmittag besucht, als dir meine Schwester (seine Tochter) dort hin brachten, weil sie den Abend dort verbringen wollte. Abends habe ich mit Mama gemütlich einen Film geschaut, am 1. Feiertag gab es einen laaangen Spaziergang mit Oma samt ihrem Hund, am 2. Feiertag gab es Torte bei Oma mit einem Onkel von mir, am „3. Feiertag noch mal Torte bei Oma, allerdings war dieses Mal auch der 2. Onkel zustäzlich anwesend. Und alles lief völlig ohne Streit und sowas ab 🙂

    Liebe Grüße

    1. schade, dass deine Vorweihnachtszeit nicht ganz so super war, aber Gott sei Dank hat ja Weihnachten selbst wieder aufgeholt! Ich finde es einfach schön, wenn alle ein wenig zur Ruhe kommen und man gemütlich Zeit miteinander verbringt. Man sollte das zwar eigentlich viel öfter tun, aber im Endeffekt passiert es meist doch nicht.

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