Gedankensalat: Fake it ‚til you make it?

Zuerst einmal: Ja, ich weiß, ich habe im Titelbild einen Rechtschreibfehler. 2. Ich hab den What I Ate Wednesday diese Woche nicht hinbekommen. Dienstag vergessen zu fotografieren. Mittwoch vergessen zu fotografieren. Die Arbeit hat und andere Termine haben mich etwas gestresst aber nun ist alles wieder ganz wundervoll. 🙂 

Nun aber einmal ganz viel Gedankensalat exklusiv fĂŒr euch (morgen gibt’s dann wirklich wieder Essen):

Damit ihr euch auch ganz wundervoll fĂŒhlt, möchte ich heute einmal ĂŒber eines meiner Lieblingsthemen sprechen. Wenn ich mich nicht gerade mit Essen oder Sport beschĂ€ftige, beschĂ€ftige ich mich mit meiner Persönlichkeitsentwicklung und der (amateurhaften) Erforschung der Persönlichkeiten meiner Mitmenschen. Hierzu lese ich viele BĂŒcher, schaue ich viel auf Youtube und mache nebenbei jeden Persönlichkeitstest der mir ĂŒber den Weg lĂ€uft (hauptsĂ€chlich, weil ich gerne Dinge ausfĂŒlle).

WĂ€hrend dieser Exkursionen bin ich des öfteren auf den Spruch „fake it til you make it“ gestoßen. Dieser kommt mir besonders oft in BĂŒchern entgegen, in denen es darum geht erfolgreich zu werden. Aber auch oft, wenn es darum geht, selbstbewusster zu sein. Beim Erfolg geht es oft darum so zu tun, als könne man etwas (oder zumindest sich selbst ein wenig besser dar zu stellen) und quasi per learning by doing die benötigten FĂ€higkeiten zu erlernen. Ein Beispiel dazu aus „get the guy“ (ja auch so BĂŒcher finde ich interessant ^^‘): Er hat sich wollte wĂ€hrend der Schulzeit gerne DJ werden und hat irgendwann einfach angefangen zu sagen, er sei DJ, bis er von Leuten engagiert wurde, er war gut und wurde weiter gebucht und hat damit letztendlich ganz gut verdient. Nun muss man sagen, dass er wohl auch Talent gehabt hat, sonst hĂ€tte das nicht funktioniert.

Genauso könnte das auch mit dem Selbstbewusstsein funktionieren: Wenn man sich nach Außen hin selbstbewusst gibt, also seine Unsicherheiten ĂŒberspielt und merkt, dass es funktioniert, könne man ja allein dadurch sicherer werden. Man kennt das ja oft, dass man wenn man seine Angst ĂŒberwindet merkt, dass man sich grĂ¶ĂŸtenteils umsonst Sorgen gemacht hat und wird auf diesem bestimmten Gebiet sicherer.

Ich finde, das kann man auch sehr gut auf den Körper anwenden. Ich nehme an, dass die meisten, die hier mitlesen irgendwelche Körperlichen Ziele haben. Wie wendet man aber darauf „fake it til you make it“ an?

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Nein, ihr braucht euch nicht, wie ich, die Bauchmuskeln mit Hilfe von dunklem Puder auf den Bauch malen (was ihn jetzt auch nicht unbedingt besser aussehen lĂ€sst – aber ich musste es einfach mal tun).

Ihr mĂŒsst euch einfach nur vorstellen, ihr hĂ€ttet den Körper, den ihr wollt schon erreicht.Einfach‘ ist es natĂŒrlich nicht, aber das ist im Grunde alles, was man tun muss. Man steckt doch einfach oft in einem „Ich schaffe das eh nicht“ Gedanken fest oder „ich bin eh fett, da kann ich mir den Donut auch noch genehmigen“ oder oder oder. Sich an etwas zu halten, fĂ€llt uns meistens leichter, wenn wir erfolgreich sind. Bei Misserfolgen tendiert man schnell zum Aufgeben, bis man dann irgendwann wieder einen Neustart wagt.

Dank Cara Alwill Leyva (Autorin von #girlcode, fearless and fabulous und noch mehr) habe ich angefangen am Abend zu „meditieren“. In AnfĂŒhrungsstriche gesetzt, denn so richtiges meditieren ist es nicht. Es sind 5-15 Minuten (ich stelle mir da immer den Wecker). In denen ich mir mein Leben vorstelle, wie ich es mir wĂŒnsche. Detailliert, Haus, Job, Körper, Familie. Die einen mögen sagen TrĂ€umen bringt nichts, man muss dafĂŒr arbeiten. Klar. Das stimmt. Aber wenn man das Ziel klar vor Augen hat und das Gehirn vielleicht schon denkt, dass das Ganze RealitĂ€t sein könnte, macht es das Arbeiten dafĂŒr doch gleich viel leichter? Es macht glĂŒcklicher sich vor zu stellen, wie das Leben mal sein soll, sein kann, als darĂŒber nach zu grĂŒbeln, was nicht gut lĂ€uft, was man nicht hat.

Mir jedenfalls tut es gut. Ich habe eigentlich immer sehr viel getrĂ€umt. Den ganzen Tag durch. Das letzte Jahr habe ich das irgendwie verloren und Dank der Übung irgendwie doch wieder gefunden.

Wer es hingegen etwas praktischer haben möchte: Wartet nicht auf euren Bikini Body, zieht an, was ihr möchtet und tut so als hÀttet ihr bereits den Körper eurer TrÀume.

Obiges Foto lĂ€sst erkennen, dass meine Beine meine Problemzone sind. Nein, das Foto ist nicht unvorteilhaft getroffen, es ist sogar noch recht vorteilhaft getroffen. Normalerweise ziehe ich keine kurzen Sachen an. Aber Dank der WĂ€rme die letzten Tage habe ich mir gedacht, warum eigentlich nicht? Ich habe so viele Kleider im Schrank hĂ€ngen, die ich noch nie in der Öffentlichkeit an hatte (außer mit schwarzer StĂŒtzstrumpfhose), also habe ich sie angezogen. Zwar bisher nur zum Einkaufen im Supermarkt, aber ein Anfang. Es war toll. Ich liebe Kleider 😉 Und ich vermute es hat niemanden gestört.

Und fĂŒr alle die, die noch mehr GrĂŒnde haben wollten sich ein zu reden glĂŒcklich und perfekt zu sein, bis sie selbst dran glauben, fĂŒr den gibt es ein tolles/ lustiges Video 

Genießt den Abend und trĂ€umt was schönes <3

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2 Kommentare

  1. Ach, vergessen kann doch jeder mal was – hoffentlich kann ich mich nĂ€chste Woche wieder auf What I Ate Wednesday freuen 😉 Und wen interessieren schon Rechtschreibfehler? Mir wĂ€re er ohne ErwĂ€hnung wohl auch nicht mal aufgefallen…

    Der Spruch, der dir da so oft begegnet ist, scheint wirklich einen wahren Kern zu haben. Ich merke das manchmal dabei, dass ich mir einrede, glĂŒcklich zu sein, bis ich es wirklich bin. Oder wenn ich das GefĂŒhl habe, dass ich hĂŒbsch bin und daher selbstbewusst auftrete, dann bekomme ich auch mehr Komplimente 😉

    Dass deine Bauchmuskeln aufgemalt sind, hĂ€tte ich wohl nicht bemerkt. Die Idee ist aber wirklich ganz witzig fĂŒr so einen Post wie diesen 🙂 Den Tipp, einfach das zu tragen, wofĂŒr man sich eine bessere Figur wĂŒnscht, finde ich gut! Meist ist die Ausstrahlung eh das Einzige, was zĂ€hlt!

    Also danke fĂŒr diesen aufmunternden und bestĂ€tigenden Beitrag – und ĂŒbrigens: Du siehst toll aus auf dem Foto! Ich wĂ€re froh, wenn ich diese Figur hĂ€tte.

    Liebe GrĂŒĂŸe

    1. Danke das ist lieb von dir! 🙂
      Ich glaube es fÀllt uns selbst einfach oft so viel leichte freundlich zu den Körpern anderer zu sein und diese auch ein zu schÀtzen, als wenn es um uns selbst geht!

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