Fitness Friday: Beweglichkeit und Dehnen

Vor ein paar Wochen hatten wir ja schon einmal das Thema Fitnesstests. In diesem Post möchte ich etwas mehr auf das Thema Beweglichkeit eingehen. Da ich einiges über Beweglichkeit und Dehnen gelernt habe, möchte ich einmal 10 interessante Fakten/ Erkenntnisse mit euch teilen. Unterschieden wird vorab in die Begriffe Gelenkigkeit (Reichweite des Gelenks) und Dehnfähigkeit (von Muskeln und dazugehörigem Bindegewebe).

10 Fakten zu Beweglichkeit und Dehnen

  1. Die Beweglichkeit ist sehr stark genetisch vorbestimmt.
  2. Die Gelenkigkeit kann fast nur in der Wachstumsphase trainiert werden.
  3. Dehnen im Erwachsenenalter hat hauptsächlich Einfluss auf das Schmerzempfinden bei Dehnung.
  4. Aktiv statisches Dehnen hat den größten Effekt.
  5. Dehnen vor dem Training verringert die Schnell- und Maximalkraft.
  6. Es gibt keine Evidenz für Prävention von Verletzungen durch Dehnen vor dem Sport.
  7. Statisches Dehnen im Anschluss des Sports verlangsamt die Regeneration.
  8. Möchte man Dehnen zum Aufwärmen nutzen, empfiehlt sich dynamisches Dehnen.
  9. Möchte man Dehnen zum Trainingsende einsetzen, empfiehlt sich intermittierendes Dehnen (rhythmische Wechsel von An- und Entspannung).
  10. Ein gezieltes Beweglichkeilstraining sollte als separates Training (statisch) durchgeführt werden.

Wichtig ist, dass in erwärmtem Zustand gedehnt wird. Egal was trainiert wird, sei es Kraft oder Beweglichkeit, Aufwärmen gehört dazu.

Beweglichkeit testen

Auf der Suche nach schönen Bildern für den Post bin ich auf folgendes Tool gestoßen, wo man nicht nur Bilder sondern auch Anleitungen und Auswertung für die Beweglichkeit hat. Die Übungen sind fast identisch mit der aus meiner Ausbildung, wer also seine Beweglichkeit testen möchte, einmal bitte hier klicken. 

Mein Testergebnis bei diesem Test ist ein leichtes Defizit in Rumpf und Hüfte. Nichts Neues also 😉

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2 Kommentare

  1. Ich wusste gar nicht, dass man da unterscheidet. Und bei der Gelenkigkeit ist keine Chance wohl leider verspielt.

    Aber sag mal: ist eine gute Denkfähigkeit wichtig oder braucht man das im Alltag nicht?

    Liebe Grüße

    1. Die Dehnfähigkeit ist insbesondere zur Prävention wichtig. Also keine übertriebene Dehnfähigkeit, eher so, dass man im guten Rahmen dehnbar ist. Bewegliche Gelenke versteifen weniger schnell im Alter

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