Food Facts : Fruktosearme Cranberries 

Happy Monday 🙂

Hattet ihr ein schönes Wochenende? Meins war wirklich gut. Es gab Training, Sushi, ganz viel Gespräche und zum Abschluss Football! Viel besser geht’s nicht!

Am Samstag habe ich im Kaufland Cranberries gefunden. Da Cranberries bei Fruktosintoleranz geeignet sind, habe ich schon lange nach frischen gesucht. Auf Grund ihres bitteren Geschmacks sind getrocknete Früchte ja immer nur mit sehr viel Zucker zu kaufen. Da ich mich daraufhin ein wenig mit der Cranberry auseinandergesetzt habe, teile ich einmal, was ich so herausgefunden habe.

Cranberries im Topf

Wissenswertes über Cranberries

Cranberries (Vacciniom macrocarpon) kommen aus Nordamerika und haben von Oktober bis Januar Saison. Statt an Büschen wachsen sie über den Boden kriechend und werden so groß wie Kirschen oder Oliven. Wenn man Cranberries im Supermarkt kauft, sollte man darauf achten, dass sie rubinrot sind, eine glatte Oberfläche haben und keine Flecken oder Runzeln haben und nicht weich sind.

Cranberries sind reich an Pektinen und organischen Säuren. Sie beinhalten Phenolsäure & Gerbstoffe, welche Entzündungshemmend wirken sollen. Oft sagt man, dass der regelmäßige Verzehr von Cranberriesaft Harnwegsinfekten vorbeugen soll. Ob das stimmt ist meines Wissens noch nicht wissenschaftlich belegt. Aber schaden tut’s ja auch nicht (außer dem Geldbeutel).

Gerade für Fruktoseintoleranz sind Cranberries auf Grund ihrer Zuckerzusammensetzung interessant. Auf 100g haben sie 3,3g Glukose und nur 0,7g Fruktose. Zum Vergleich besitzt ein Apfel 3,4g Glukose und 6,9g Fruktose. Da Lebensmittel mit einem höheren Gehalt an Glukose verträglich sind, sieht man hier recht schnell warum der Apfel eine ganz blöde Idee ist, die Cranberries hingegen super sind!

Was tu mit den Cranberries?

gekochte Cranberries

Roh sind Cranberries mehr oder weniger ungenießbar. Ungesüßt ebenso. Ich habe sie also zunächst einmal in etwas Wasser gekocht und mit Traubenzucker und Stevia gesüßt. Da muss schon ordentlich was rein, damit es schmeckt, habe ich festgestellt. Außerdem habe ich noch Zimt mit rein getan.

Dieses ‚Mus‘ kann man dann gut auf’s Oatmeal geben oder aber auf Waffeln, Pancakes etc. Wir haben es am Samstag außerdem im Kokosreis gegessen, was auch recht lecker war.

Saft aus Cranberries

Kocht man die Cranberries in etwas mehr Wasser, so kann man zum Schluss etwas abgießen und hat einen leckeren Cranberriesaft. Sieht nicht nur schön aus, schmeckt auch lecker. Ich habe mir auch mal überlegt, ob man daraus nicht einen Schnaps machen könnte. Eventuell probiere ich das mal aus.

Alles in allem sind Cranberries gerade jetzt in der Rhabarberlosen Zeit eine gute Alternative, was Fructosearme Früchte angeht.

Habt ihr schonmal Cranberries frisch zubereitet?

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1 Kommentar

  1. Frische Cranbeeries hatte ich noch nie – nur ein Mal im Leben getrocknete, die in Muffins verbacken waren und mir seeehr gut geschmeckt haben. Seitdem waren mir die Beeren aber immer zu teuer – und jetzt, wo du sagst, dass die Unmengen von Zucker brauchen, will ich die wohl doch nicht noch mal essen, da ich Zucker und Austauschstoffe ja eher meide.

    Freut mich aber, dass du nun ein Obst gefunden hast, dass du genießen darfst.

    Liebe Grüße

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