Körperanalyse #3: Umfang und Breite

Und wir sind beim dritten und letzten Teil angekommen. Dieses Mal geht es nicht genau um die Körperzusammenstellung. Man kann die Körperzusammensetzung zB. noch durch Unterwasserwiegen herausfinden, jedoch beschäftigen wir uns hier eher mit den ‚einfacheren‘ Methoden.

Die beiden Hauptmethoden (Hautfalten und BIA) hatten wir schon. In diesem Teil geht es dann nur noch um ein paar zusätzliche Hilfsmittel, die etwas aussagen können, oder eben auch nicht.

Bauchumfang

Hintergrund des Messen des Bauchumfangs ist das Einschätzen des abdominalen Fetts, also des Fettes in der Bauchgegend. Dieses ist für die Erhöhung des Risikos für Herz- und Gefäßkrankheiten wichtig.

Gemessen wird an der schmalsten Stelle des Bauches. Da diese bei Übergewichtigen häufig schwer zu erkennen sein kann, sucht man die unterste Rippe und den Hüftknochen, genau dazwischen wird der Umfang gemessen. Hierbei gibt es für Männer und Frauen Werte, die in den Normalberech fallen. Bei erhöhten Werten besteht ein erhöhtes Gesundheitsrisiko.

Diese Messmethode macht eigentlich nur bei Übergewicht Sinn. Sportler fallen hier auch raus, da durch Muskelmasse die Taille häufig an Umfang gewinnt.

Kniebreite

Wir hatten im Hautfalten Post bereits die Ellebogenbreite, es gibt allerdings auch noch die Kniebreite. Nimmt man die Referenzwerte aus dem Unterrichtsbuch, bin ich laut Kniebreite breit gebaut und laut Ellebogenbreite normal. Laut dieser Methode wäre mein Normalgewicht 71-74kg. Die nächste Messmethode zeigt dann auch noch auf, weswegen diese Messmethoden nicht unbedingt wichtige Anhaltspunkte sein sollten.

Handgelenkumfang

Hierbei wird, wie schon geahnt, der Handgelenkumfang am Knochen gemessen. Dieser liegt bei mir im ’schmalen‘ Bereich. Womit wir dann bei mir auch alle Körperbauten breit, normal und schmal durch hätten. 😉 Es passt eigentlich zu meiner Körperzusammenstellung insgesamt, da ich an den Beinen doch wesentlich breiter gebaut bin als am Oberkörper.

 

Insgesamt ist dies ein Post der eher weniger geeigneten Messmethoden. Lediglich den Bauchumfang finde ich für die Beratugspraxis sinnvoll. Aber auch nur in den Oben genannten Umständen.
Das wäre es dann erstmal mit den Analysemethoden. Es sei denn es fällt noch jemandem etwas ein? 😀

Ansonsten wünsche ich euch allen noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche 🙂

Du magst vielleicht auch

2 Kommentare

  1. Davon, dass man lieber messen soll, als ausschließlich eine herkömmliche Waage zu nutzen, wenn man in Form kommen will, habe ich schon öfter gelesen – allerdings meine Maße nie bewusst verfolgt.
    Ich weiß nur, dass meine Hüfte eher schmal ist und ich keine Taile habe 🙁 Nichts von wegen 90-60-90 Maße 😉

    Von dem Bauchumfang zum Abschätzen des krank machenden Fettes habe ich auch schon oft gehört – das wird ja inzwischen immer öfter statt des BMIs verwendet 🙂

    Davon, am Knie zu messen, habe ich aber noch nie gehört – genauso wenig vom Handgelenk. Aber das scheint ja echt alles nicht allzu viel über das ideale Gewicht auszusagen…

    Die Postreihe war echt klasse! Danke dafür 🙂

    Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.