Before the Flood und Saisonal Regional

Der Titel mag jetzt ein wenig verwirrend klingen, aber ihr werdet das gleich verstehen…:

Before the Flood

Vielleicht habt ihr es schon gehört, vielleicht habt ihr es auch schon gesehen… „Before the Flood“ war bzw. ist für eine Woche online an zu sehen. Ich finde es im Grunde einen guten Film. Es gibt viele, die etwas gegen den Film haben, da man sich immer noch zu wenig auf die Problematik Nutzviehhaltung fokussiert. Wenn man mal genauer drüber nachdenkt, hätte ein Film, der sagt, alle sollen vegan werden deutlich weniger Zuschauer, als ein Film, der allgemein über die Auswirkungen der Erderwärmung informiert und die Zuschauer zumindest darauf hinweist, dass dringend etwas unternommen werden muss. Dank Leonardo DiCaprio hat der Film hoffentlich ein paar mehr Zuschauer als sonstige Dokumentationen. Dementsprechend finde ich es schon eine gute Sache.

Mich jedenfalls hat der Film mal wieder dazu gebracht ein wenig über mein Verhalten nach zu denken. Den Rest meiner Arbeitstage für den November werde ich jedenfalls wieder auf die Bahn umsteigen und nach Möglichkeit mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren… oder eben mit dem Bus.

Gemüse Regional Saisonal

Auch was das Gemüse angeht (Obst braucht mich ja derzeit weniger interessieren), versuche ich wieder etwas regionaler und vor allem auch saisonaler ein zu kaufen. Mal abgesehen davon, dass es (hoffentlich) ein wenig die lokaleren Bauern unterstützt…

Daher habe ich mich im Netz auf die Suche nach einem Saisonkalender gemacht. Zu Hause habe ich noch das Buch Vegan, Regional, Saisonal da ist auch ein Saisonkalender drin, aber da ich erst Samstag wieder da bin, muss jetzt erstmal das Netz herhalten.

Regional Saisonal im November:

Butterrüben, Champignons, Fenchel, Grünkohl, Kürbis, Lauch, Pastinaken, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Schwarzwurzeln, Spinat, Steckrüben, Topinambur, Weißkohl, Wirsing

Zusätzliche Lagerware: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln

 

Bei mir gab es diese Woche jedenfalls schonmal Kürbissuppe mit Kartoffeln an einem anderen Tag Möhren und die nächsten Tage gibt es Wirsing – Kartoffelauflauf.

Bei vielen nicht-Gemüse Produkten fällt es mir jedoch noch was schwer. Tofu und Haferdrink sind noch recht schwer regional oder saisonal zu erhalten. Genauso der Kaffee, Kakaopulver, Traubenzucker, Medikamente… Es gibt so viele Kleinigkeiten auf die man achten könnte/ sollte… einer alleine richtet zwar wenig aus, was aber nicht heißt, dass man es nicht wenigstens versuchen kann 🙂

 

Habt ihr noch Ideen, was man so mit dem Gemüse der Saison machen könnte?

Du magst vielleicht auch

4 Kommentare

  1. Auf Regionalität versuche ich seit einigen Monaten auch verstärkt zu achten. Daher kaufe ich auch kaum noch exotische Gemüse und gönne mir fast nie Auberginen oder all die Obstsorten, die ich doch so gern mal probieren würde (Mango, Avocado, Feige, Dattel, Passionsfrucht, Drachenfrucht,…
    Mit Rüben und Kohl habe ich leider immer das Problem, dass sie leider sooo riesig sind, wenn ich sie allein esse. Daher kaufe ich sie nur ungern, denn wer isst schon gern 5 Tage am Stück das Gleiche?? Dabei esse ich gerade Wirsing oder so gern und würde gern die ganzen Rübenarten mal probieren.

    Aus Porree koche ich aber gern Nudelsoße und auch in der Pfanne mit Karotten angebraten schmeckt der super 🙂

    Liebe Grüße

    1. Die Kohl-Problem hatte ich auch lange. Jetzt habe ich Gott sei Dank ein kleines Gefrierfach, in dem ich die übrigen Dinge lagern kann. Dann wird es nicht so schnell schlecht.
      Ich glaube eine Gemüsepfanne zu Nudeln werde ich demnächst nochmal machen. Danke für den Tipp 🙂

    1. Ich habe einmal versucht Haferdrink selbst zu machen, es hat leider nicht besonders gut geklappt, aber vielleicht habe ich auch nicht das richtige Equipment gehabt. Mandeldrink lässt sich wirklich sehr leicht selbst machen! Und schmeckt unglaublich lecker! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.