What I Ate Wednesday – am Wochenende

Ich dachte es wird mal Zeit für einen anderen Tag. Nicht wie normal immer den Dienstag, den kennen wir ja inzwischen in und auswendig. Heute gibt es mal den Sonntag. Der Zeit an dem ich die meiste Zeit zum Kochen und so weiter habe, da ich die Sonntage in der Regel komplett zu Hause verbringe und es mir gut gehen lasse. 😉

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Mein Sonntag hat mit Oatmeal/ Porridge angefangen. Ich denke mir jedes Mal, Sonntag hast du Zeit zum Frühstücken, da kannst du dir leckere Pancakes oder sonstiges tolles außergewöhnliches machen. Aber wenn ich dann in der Küche stehe, hab ich einfach nur Lust auf leckeres warmes Oatmeal. Da Haferflocken zudem gesünder sind, als in Öl angebratene Weißmehlprodukte, wäre es dumm, diesen „Gelüsten“ nicht nach zu gehen…

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Da wir diesen und nächsten Samstag kein Training hatten, konnte ich den Sportfreien Tag auf Samstag schieben und Sonntag ins Fitnessstudio gehen. Es war so furchtbar voll, dass ich mein Bauchtraining auf zu Hause verschoben habe. Da ich da sowieso nichts mit Geräten mache, war das nicht das Problem, auch wenn ein kontinuierliches Training toller gewesen wäre.

Im Anschluss gab es einen Proteinsmoothie. Erdbeeren, Banane und Sunwarrior Warrior Blend Eiweißpulver Vanilla. Ich bin immer noch kein Fan von dem Geschmack vom Pulver, aber nun ist es da und es wäre Verschwendung es nicht zu gebrauchen und mit Obst schmeckt es eigentlich ganz in Ordnung. Schön aussehen tun die Shakes allemal 😉

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Anschließend habe ich etwas Sushi gemacht. Normalerweise gibt es bei mir Sushi ja immer mit Avocado. Da ich aber keine zu Hause hatte, dafür aber ganz viel Zucchini, wollte ich das einmal ausprobieren. Zusätzlich habe ich ein paar getrocknete Tomaten in Streifen geschnitten und ebenfalls hinein getan.

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Ich bin zwar absoluter Avocado Fan, aber dieses Sushi war toll und natürlich weniger fetthaltig, da Avocado doch recht viel Fett haben. Ich habe natürlich viel zu viel Zucchini geschnitten, die habe ich am Ende in den Rest Soja Sauce gedippt. War auch mal was anderes. 😉

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Irgendwann am Nachmittag hatte ich große Lust auf etwas Süßes und habe mir so zwei mini Tassenkuchen gemacht. Beide mit oben genanntem Eiweißpulver, ansonsten etwas Vollkornmehl, Zucker (mein Stevia ist leer :'(), Backpulver und Zimt. Sind tatsächlich ganz gut geworden, hätte ich nicht gedacht. Vor allem die Konsistenz war toll. Eiweißpulver in Pancakes wird bei mir immer sehr matschig, hier wurde alles schön fluffig.

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Gegen Abend kam meine Mitbewohnerin und hat so leckeren Apfelstreusel gemacht (einfach Äpfel klein schneiden und ein paar Streusel drüber geben). Ich habe natürlich auch ein klein wenig probiert 😉 Ich kann sie ja nicht alleine Frustessen lassen …

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Auf meine Hauptmahlzeiten kann ich aber ungeachtet, von dem, was ich den Tag über esse, nicht verzichten. Daher gab es noch ein wenig Gemüsemix und ein Veggie Steak von Aldi. Ich hab ca. die Hälfte vom Gemüse auf bekommen. War wohl doch etwas viel Essen an dem Tag ;).

Heute Abend steht, mal wieder, Zumba auf dem Programm. Wir starten sportlich in Frühling 🙂

Happy Wednesday ihr Lieben!

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Die DGE & die vegane Ernährung

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) hat am 12.04.2016, also letzte Woche, eeeeeeeendlich ihr aktuelles Positionspapier zur veganen Ernährung veröffentlicht. Wir haben ja auf der Arbeit, wo wir uns aktuell auch sehr mit der veganen (und vegetarischen) Ernährung beschäftigen, lange darauf gewartet, dass es endlich veröffentlicht wird und heute war’s in meinem Postfach ;).

Was steht nun drin?

Im Grunde steht nichts weltbewegendes Neues drin. Zunächst wird angemerkt, dass eine vegane Ernährung im vergleicht zur heutigen in Deutschland gebräuchlichen Mischkost (Allesesser), viele gesundheitliche Vorteile hat. Allerdings ist sie nicht gesünder als eine optimale Form der mischköstlichen Ernährung. Dem stimme ich auf jeden Fall voll und ganz zu. Ich bin mir voll und ganz bewusst, dass ich mit einer ausgewogenen Mischkost mit wenig tierischen Produkten gesünder leben könnte, als mit meiner veganen Ernährung, aber meine Prioritäten sind nunmal eher die Lebewesen und nicht mein optimaler Ernährungszustand, denn gesund ist mir genug, es muss nicht super-optimal-gesund sein. Dem ist sich auch die DGE bewusst und weist darauf hin, dass ethische Aspekte viel häufiger der Grund sind, als gesundheitliche.

Ein Aspekt, den ich teilweise etwas kritisch sehe ist der Punkt vegane Ernährung in der Schwangerschaft oder bei Kindern im Wachstumsalter. Es gibt viele Menschen die ein „wird nicht empfohlen“ als „sollte man auf keinen Fall tun, ist nicht möglich“ interpretieren. Die DGE weist jedoch darauf hin, dass man, sollte man es tun, sich an bestimmten Richtlinien orientieren und Qualifizierte Ernährungsberatung in Anspruch nehmen sollte. Was ich wirklich wichtig finde, denn, sich vegan ernähren geht nicht mal eben so. Gerade, wenn man schwanger ist oder aber das Kind im Wachstum ist. Für eine gute und gesunde Entwicklung ist insbesondere B12 ein wirklich kritischer Aspekt, der auf gar keinen Fall vernachlässigt werden sollte.

Wirklich gut an dem Paper finde ich, dass Empfehlungen für eine gesunde Ausführung der veganen Ernährung gegeben werden. So gibt es Lebensmittelbeispiele für kritische Nährstoffe und wird eine Ernährungspyramide (in Tabellenform) genannt.

Alles in Allem ein, wie ich finde, neutrales Paper, was sich zwar kritisch gegenüber dieser Ernährungsform in gewissen Lebensabschnitten äußert, jedoch positiv zur Gesundheitsförderung gegenüber anderen gebräuchlichen Ernährungsformen und dazu noch Tipps gibt.

Ich find’s gut, vor allem ist es schön von offizieller Seite eine Stellungnahme zu haben, wenn mal wieder jemand ankommt mit „das kann doch nicht gesund sein!“ ;).

Kann es doch!

Ich hoffe ihr hattet einen genauso guten Start in die Woche wie ich. Für mich geht’s gleich noch mit meiner Mitbewohnerin zum Zumba und ich freu mich drauf 🙂

Habt ihr das Paper gelesen? Falls ja, wie ist eure Meinung? 

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Prost!

Eigentlich sollte das folgende Thema das ganze Jahr über Beachtung erhalten, doch gerade im Sommer (der hoffentlich bald kommt), wird die Aufmerksamkeit vermehrt auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme gelenkt. Ein guter Grund dafür ist natürlich, dass man im Sommer durch höhere Temperaturen, z.B. durch’s Schwitzen, einfach mehr Flüssigkeit verliert als im Winter. Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist allerdings das ganze Jahr über wichtig.

Aber was macht Wasser eigentlich im Körper? Wie viel brauchen wir wirklich? Und wie schaffen wir es verdammt nochmal so viel zu trinken?

Wozu wir Flüssigkeiten brauchen: Der Menschliche Körper besteht zu xx % aus Wasser. Täglich verlieren wir jedoch Wasser unter anderem über die Haut (z.B. Schweiß) und in der Kloschüssel, denn die Nieren sind durchgehend damit beschäftigt unser Blut zu reinigen und „Abfall“ zusammen mit Flüssigkeit in der Form von Urin aus zu scheiden. Damit wir nicht irgendwann austrocknen (mal etwas übertrieben) und der Körper für alle Funktionen ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung hat, macht es Sinn, die Flüssigkeitsspeicher wieder auf zu füllen.

Wie viel Wasser sollten wir trinken: Ich persönlich bin kein Fan von einer festen Angabe an L, die jemand am Tag trinken soll. Die einen sagen 1,5 L andere 2 und wieder andere 3, jedoch habe ich auch schon einige Ratschläge gehört, dass man noch viel mehr trinken soll. Viele versprechen sich besonders in der Diät oder im Detox einen Vorteil von mehr Flüssigkeit. Aber, der Körper nimmt sich was er braucht und was er nicht braucht, tja, das kommt halt wieder raus. Der Darm wird dadurch nicht mehr gereinigt, der Körper ‚entschlackt‘ nicht und es werden auch keine Gifte abgeschwemmt. Zusätzlich kann man jemanden, der täglich haufenweise Obst und Gemüse isst, nicht mit jemandem vergleichen, der sich lediglich von trockenen Produkten ernährt und jemandem, der haufenweise Schadstoffe zu sich nimmt, die ausgeschieden werden müssen. Aber wie viel brauchen wir denn jetzt? Ich bin ein Fan vom Blick ins Klo. Durchsichtig bis hellgelb ist gut, wird’s dunkler, sollte da schleunigst getrunken werden. Am einfachsten ist es, wenn ihr selbst mal guckt wie viel ihr trinkt und welche Farbe euer Urin hat.

Wie wir es schaffen genug zu trinken: Wenn man, wie ich, dazu neigt zu wenig zu trinken, kann, die Flüssigkeitsaufnahme ein wenig zu ‚tracken‘. Ich selbst benutze seit ca. 9 Monaten die App Plant Nanny und liebe sie. Es gibt allerdings noch einige andere Apps und Methoden ohne App, sodass mit Sicherheit für jeden eine geeignete Methode dabei ist.

Diese Woche habe ich einfach mal ein paar zusätzliche Apps auf meinem Handy installiert und ausprobiert. Ich kann euch sagen, mit mehreren Apps gleichzeitig zu trocken ist ein wenig lästig 😉 Man kann aber so eigentlich ganz gut vergleichen.

WaterTight

Die erste App habe ich nach nichtmal einem Tag wieder aufgegeben, weil es für mich nicht viel Sinn gemacht hat. Vom Design her fand ich die App eigentlich ganz toll. Ich habe jedoch keine Möglichkeit gefunden von den vorgegebenen 250ml Tassen auf andere Maßeinheiten zu schalten. Ich konnte nur festlegen, wie viele dieser Tassen ich am Tag trinken sollte. Da ich mal 200ml mal 400 und mal 300 trinke, fand ich das eher umständlich, weil ich immer rechnen musste, bis ich 250 oder 500 zusammen hatte.

Drink Water

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Die nächste App fand ich wieder toller. Diese hat auch, wie auch die dritte App, bis zum Ende durch gehalten. Durch Gewicht und Alter wird die tägliche Menge an Wasser, die man trinken möchte berechnet und jeweils im Startbildschirm angezeigt. Hier hat mein eine Flasche, auf der man durch hoch und runter ziehen der Markierung die jeweilige getrunkene Menge total einfach und schnell bestimmen kann. Man kann einstellen, zu welchen Zeiten man daran erinnert werden möchte, etwas zu trinken. Diese Benachrichtigungen gehen aber bei mir leider unter, weil ich an der App selber keinen Vermerk habe, dass ich eine Nachricht erhalten habe. Von der Handhabung her fand ich die App total toll, was mich jedoch ziemlich gestört hat ist die Werbung, die ständig beim öffnen der App kommt und lange braucht, bis man sie wieder weg schalten kann.

Hydro

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Hydro ist von der Handhabung her auch sehr einfach. Beim Start wird durch die üblichen Parameter die Menge Flüssigkeit bestimmt, die man trinken sollte. Zusätzlich kann man die Menge Flüssigkeit, die man durch die Nahrung zu sich nimmt, eingeben. Da ich aber nicht denke, dass viele die Menge Flüssigkeit in ihrer Nahrung kennen, finde ich das eher überflüssig. Hier hat man im Startbildschirm die Möglichkeit zu wählen ob was warm war (Sonne) und ob man Sport gemacht hat. Der Bedarf passt sich dementsprechend an. Schön finde ich auch, dass man einen Überblick hat, wann man was getrunken hat und auch den Daily Graph und den Monthly Graph. So kann man gut mal gucken wann man wie viel getrunken hat. Ich finde das vor allem praktisch, wenn es darum geht heraus zu finden, warum man z.B. an manchen Tagen Kopfschmerzen hatte, unkonzentriert war oder sonst irgendwas, was mit dem Trinken zusammen hängen kann. Ich fand die App auf jeden Fall gut.

Plant Nanny

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Mein Liebling ist und bleibt Plant Nanny. Der Tamagotchi und virtuelle Haustiere-Liebhaber in mir fühlt sich von den Pflanzen einfach sehr angesprochen. 😉 Hier wird ebenfalls nach Gewicht berechnet, zusätzlich kann man zwischen inaktiv, aktiv und sehr aktiv wählen. Die gewählte Pflanze, im gewählten Topf mit dem passenden Hintergrund wird dann täglich, sobald man etwas getrunken hat gegossen. In regelmäßigen Abständen steigt die Pflanze im Level auf und kann irgendwann in den Garten umgetopft werden, dann pflanzt man eine Neue. Trinkt man an einem Tag zu wenig, sieht sie am nächsten Tag so aus, wie meine heute (siehe Foto)… unglücklich. Also strengt man sich an, man möchte ja eine glückliche Pflanze. Trinkt man 3 Tage am Stück zu wenig, stirbt die Pflanze und man muss von vorne beginnen. Da ich mehr am erhalt meiner virtuellen Pflanzen, als an meiner eigenen Flüssigkeitszufuhr, motiviert mich diese App immer schön zu trinken. Leider komme ich eigentlich nie auf die mir angegebenen 2700 ml. Aber mit 2000 ml ist die Pflanze Gott sei Dank auch noch glücklich 😉

Gefüllte Wasserflaschen trinken

Hierbei handelt es sich nicht um eine App. Eine ganz einfache Möglichkeit ist es, sich morgens die Menge an Wasser, die man trinken möchte in Flaschen zu füllen. Diese müssen am Abend leer sein. Hat den Vorteil, dass man keine App benötigt und nicht ständig mit dem Handy spielt, wenn man auf der Arbeit ist (lalala)…. Hat aber auch den Nachteil, dass man die Flasche immer mit sich rum tragen muss. Im Restaurant, Kino, beim Sport oder sonst irgendwo, kann es störend sein.

Gefüllte Wasserflaschen auskippen

Mit dieser Methode haben wir im Praktikum gearbeitet. Die Patienten haben sich am Morgen eine 1,5L Flaschen gefüllt und jedes Mal, wenn sie ein Glas oder einen Kaffee leer getrunken haben, das jeweilige Gefäß noch einmal mit dem Wasser aus der Flasche aufgefüllt haben  und die Menge in den Abfluss gekippt haben. Hat den Vorteil, dass man nicht nur das Wasser aus der Flasche trinken kann, sondern auch mal Kaffee, Säfte oder sonstiges gut mit berechnen kann. Der Nachteil ist hier wie bei dem Trinken der Flaschen der gleiche + es ist einfach eine Wasserverschwendung, da es weggeschüttet wird.

Ich persönlich werde meinen Pflanzen treu bleiben, seitdem ich sie habe komme ich täglich in der Regel auf meine 2L. Wenn man bedenkt, dass ich bevor ich mit dem Sport angefangen habe vll. 200-400 ml am Tag getrunken habe und anschließend auch nicht viel mehr als 500 ml (die eine Flasche am Tag beim Sport) runter bekommen habe (Trinken war für mich einfach immer eine unglaublich lästige Sache, denn ein Durstgefühl habe ich nicht), ist das finde ich schon eine gute Leistung ;).

Kennt ihr noch Methoden um die Flüssigkeitsaufnahme zu tracken?

Ein ganz wunderbares Wochenende wünsche ich euch allen, ich beende meine Arbeitswoche erst mit Zumba und anschließend mit ein paar der Football Ladies im Kraftraum 🙂

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