Zyklustraining = Frauenpower

Happy Monday liebe Menschen!

Da wir heute alle sicherlich hochmotiviert in die neue Woche starten, dachte ich wir machen heute mal eine kleine Exkursion in Richtung Trainingspläne. Ich meine es schon einmal erwähnt zu haben, dass ich einen neuen Trainingsplan bekomme. Zunächst einmal zu den Hintergründen. Ich bin ein furchtbar ungeduldiger Mensch und schaffe es selten meine Trainingspläne durch zu ziehen und mich nur auf ein Ziel zu fokussieren. Ich dachte daher, ich rede mal mit dem Trainer und frage, was ich am sinnvollsten machen kann. Denn wenn mir jemand kompetentes sagt, was ich tun soll, höre ich schonmal eher drauf. Besagter Mensch machte mich auf ein Zyklustraining aufmerksam, welches sich am weiblichen Zyklus orientiert. Fand ich sehr interessant und habe sofort einen Termin mit der Trainerin ausgemacht, die die Trainingspläne dazu schreibt.

Hintergrundgedanke ist es, dass Frau während bestimmter Zyklusphasen besser Muskeln aufbauen kann und sich diese Phasen daher für den Muskelaufbau eignen und die andere für den Fettabbau.

Für diejenigen, die es interessant finden, hier ein kleiner Ausflug in den Hormonhaushalt und was die so tun. Augenmerk liegt auf Östrogen und Progesteron.

Östrogen hat zwei tolle Wirkungen: 1. es sorgt für mehr Insulin, welches eine anabole Wirkung hat (sprich, fördert Muskelaufbau) 2. es stimuliert das Wachstumshormon IGF

Progesteron hat ebenfalls zwei Wirkungen, allerdings für unser Ziel eher weniger tolle: 1. es wirkt katabol 2. es behindert die Anatolen Wirkungen von Östrogen.

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Zur Verdeutlichung habe ich euch ein schönes Bildchen gemalt :P. Hier der Fall ohne hormonelle Verhütung. Vor und während dem Eisprung ist der Östrogenhaushalt höher als der Progesteronhaushalt. Diese (rund 14) Tage sollten also recht effizient für den Muskelaufbau sein. Nach dem Eisprung steigt der Progesteron Wert stark an und hindert somit die anabole Wirkung. Hier wäre dann entweder eine Trainingspause oder aber Fettabbau gut möglich.

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Nimmt man allerdings die Pille, in diesem Falle eine Kombipille mit Progesteron und Östrogen, sieht das Ganze schon ehr viel anders aus. Hier hätten wir also durchgehend einen sich auf den Muskelaufbau negativ auswirkenden Hormonspiegel.

Voraussetzung hierfür ist, dass man der Seite, auf der ich diese Spiegel gefunden habe, glauben kann. Macht aber Sinn für mich, auf jeden Fall der Teil während der Pille. Ich könnte mir vorstellen, dass Progesteron während der Pause vielleicht dann doch wieder unters Östrogen sinkt.

Wie sieht mein Trainingsplan aus? 

Die ersten zwei Wochen der Pille Muskelaufbau, die anderen beiden Wochen Fettabbau.

Ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen. Was ich auch nicht nachvollziehen konnte war, dass wir in den einzelnen Phasen nichts an den Kalorien ändern sollten (z.B. Muskelaufbau = hyperkalorisch, Muskelabbau = hypokalorisch). Diese Meinung setzt natürlich voraus, dass der Hormonspiegel so stimmt.

Was ich bei meinen Recherchen noch interessantes gefunden habe, ist dass wohl mal jemand eine Studie gemacht hat bei der herausgekommen ist, dass Frauen, die die Pille nehmen 60% weniger Muskeln aufbauen, als Frauen, die sie nicht nehmen.

Was jedoch für den Plan spricht: Ich habe meine Trainingspläne immer nur jeweils zwei Wochen am Stück. Ich kann alle zwei Wochen vom Kaloriendefizit ins Kalorienplus wechseln (ja, auch wenn man mir sagt, dass ich nicht drauf achten muss, das werd ich wohl doch tun). Ich denke, dass diese Art des Trainings sehr vielen helfen könnte, gerade da es uns doch sehr viel an Durchhaltevermögen mangelt. Der Plan macht für mich für diejenigen, die mit der Pille verhüten also nur  auf psychologische Sicht Sinn. Für Frauen, die nicht hormonell verhüten finde ich den auf jeden Fall unglaublich interessant. Auch auf physiologische Sicht.

Was haltet ihr von der Sache? Macht sie für euch Sinn? Habt ihr schonmal davon gehört? 

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Weekly Challenges Are Back

Happy Sunday liebste Menschen! Hattet ihr ein schönes Wochenende?

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an die Weekly Challenges, die es hier vor einiger Zeit einmal gab. Grundgedanke war es, kleine erfüllbare Challenges zu kreieren, die Erfolgsmomente und Mut für mehr erschaffen. Irgendwann gingen mir nur leider die Ideen für Challenges aus und so ist die Sache ein wenig eingeschlafen.

Nun habe ich aber angefangen meine kleinen Challenges ein wenig zu vermissen und da ich derzeit schon sehr motiviert bin, dachte ich es ist an der Zeit, die Weekly Challenges wieder aufleben zu lassen. Ein klein wenig anders als beim letzten Mal jedoch. Quasi ein Weekly Challenge 2.0.

Die Challenges starten immer Montags, Berichte gibt es am Sonntag. Jedoch werde ich mir eher kleinere Ziele stecken denke ich, ich habe viele Dinge die ich machen müsste, die ich aber immer vor mir her schiebe, wie das Suchen eines Zahnarztes und das Ausmachen des damit verbundenen Termins (und Augenarzt, ich habe wohl kürzlich beim Autofahren festgestellt, dass das nötig ist, das hat man dann vom Schreibtischjob…, und Neurologe, letzter Migränecheck war im Jahr 2000…. und zum Hautarzt müsste ich auch dringend zur Muttermaluntersuchung). Nachdem es jetzt doch so erfolgreich war mit der Gastroenterologie, nachdem ich die Beschwerden nicht einfach mal habe ruhen lassen, sondern einfach so lange meinen Arzt genervt habe, bis was getan wurde. Da bin ich nun wirklich mehr als glücklich drüber, daher gebe ich den anderen Disziplinen auch mal wieder eine Chance ;).

Womit wir auch quasi beim heutigen Schwerpunktthema für die Challenge wären: meine Haut! 

Ich war schon immer mit eher unschöner Haut (hauptsächlich im Gesicht) gesegnet. Wann es genau angefangen hat, kann ich garnicht genau sagen. Ich glaube aber erst nach der Pubertät, denn mit Makeup (außerhalb der Augen) habe ich wirklich erst spät angefangen und auf Fotos von früher, sieht meine Haut nicht so schlecht aus. Mit ich glaube 20 habe ich mit der Pille angefangen und oh wunder, meine Haut hat sich um Null Komma nichts verbessert. Ich habe viel darüber gelesen, wie Leute viel getrunken haben und ihre Haut sich so unglaublich verbessert hat, bei mir nichts. Gesunde Ernährung: bei mir nichts. Vegane Ernährung: bei mir nichts. Pille absetzen, die Haut wurde wie bei allen anderen auch erst viel schlimmer, dann wieder zurück zum normalen schlechten Zustand.

Ich hatte ja immer schon das Gefühl, dass das irgendwie mit meinem Darm zusammenhängen muss. Probleme mit der Verdauung führen ja oft zu Hautproblemen, sei es Ausschläge, Neurodermitis oder sonst was.

Seit dem 23.6. weiß ich nun, dass ich eine Fruktoseintoleranz habe. Kurz nachdem ich meine Ernährung umgestellt habe, ist die Haut besser geworden. Jedoch noch nicht ganz. Man muss aber auch dazu sagen, dass sich auf Grund von noch „Unwissenheit“ (Sorbit, Inulin, verschiedene Süßsstoffe und Fruktose ist leider auch in vielen Gemüsesorten) und Inkonsequenz noch immer mal wieder Fruktose in meine Nahrung geschlichen hat. Meine Bauchbeschwerden gingen nicht komplett weg und auch meine Haut war noch nicht komplett gut.

Inzwischen habe ich die Pille gewechselt (Enriqa – Fruktosefrei, Laktosefrei, meines Wissens vegan), meine Ernährung ist momentan relativ streng Fruktosearm (relativ wenig Gemüse, außer Spinat) mit extra Vitaminen und Mineralstoffen und meine Haut ist derzeit so gut wie noch nie. Man sieht noch die Überbleibsel aber immerhin kann ich inzwischen ohne Makeup rumlaufen. Sofern man denn auf Augenringe steht ;).

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So der aktuelle Zustand (ich hätte gerne ein weniger verschwommenes Foto mit besserem Licht gemacht, aber die Sonne wollte heute morgen nicht.. ich denke man erkennt trotzdem noch genug). Vorher war alles rund um Mund und Hauptsächlich Stirn von roten, dicken Punkten bestückt. Jetzt sieht man zwar noch Rötungen, aber es geht langsam weg. Ich bemerke wohl derzeit noch jeden einzelnen Ausrutscher relativ schnell…

Meine erste Challenge dieser Reihe hat daher auch mit Haut zu tun. Eigentlich sind es zwei:

1. Einen Termin beim Hautarzt machen für die Muttermaluntersuchung. 

2. Mein Gesicht vor dem Sport abschminken. Ich benötige zwar kein MakeUp mehr, habe auf der Arbeit aber meistens doch etwas drauf und wenn es nur Puder ist. Im Laufe des Tages sammelt sich da also so einiges im Gesicht an, was sich dann mit den geöffneten Poren beim Sport und dem Schwitzen vermischt. Klingt schon alles nicht so lecker, sollte also doch lieber vermieden werden.

Habt noch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche 🙂 

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Kürbis – Curry – Kokos Lasagne

Happy Friday, liebste Menschen.

Ich war ja der festen Überzeugung, dass ich das Rezept schon gepostet habe, aber wie es scheint, ist das nicht der Fall. Vor ein paar Wochen war ich bei einer Freundin zum essen und wir haben Lasagne gemacht. Eine Spinatlasagne, die wirklich seeeeehr lecker war. Jedenfalls hat mich das dazu gebracht die nächsten Tage einfach immer mal wieder Lasagne zu machen eben mit dem, was ich gerade da hatte. Und eines Tages hatte ich einen Kürbis (Hokkaido) und Kokosmilch da. Zuerst dachte ich, ich mache eine Suppe daraus aber dann kam mir die Idee das Ganze in eine Lasagne zu verfrachten. Gesagt getan. Noch ein paar gelbe Zucchini unten drunter, etwas Mandelmus-Hefeflocken-Creme oben drauf und lecker lecker Lasagne!

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Während der Ofen fröhlich vorheizt, hat der Kürbis Zeit in der Mikrowelle zu garen. Man kann ihn natürlich auch in den Ofen packen oder schälen und kochen oder so, aber ich finde halbieren und für ca. 10 Minuten in die Mikrowelle legen irgendwie am einfachsten. Anschließend auslöffeln, pürieren und mit der Kokosmilch verrühren (ich hatte ca. eine 3/4 Dose drin). Dazu habe ich 1-2 TL Curry, etwas Salz und ein paar Kräuter getan (alles, was ich im Haus finden konnte). Die erste Schicht in der Auflaufform (die kleine Runde da oben) haben die Zucchini gebildet. Darauf kam eine Schicht Lasagneplatten. Anschließend etwas von der „Suppe“ und wieder Platten. Suppe und nochmal Platten. Zum Schluss eine Creme aus Mandelmus (ca. 1-2 EL), Hefeflocken (ca. 1EL), Wasser und Salz & Paprikapulver. Alles für ca. 30 Minuten (oder was auch immer auf der Packung der Lasagneblätter steht) und fertig.

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Es sieht nicht besonders hübsch aus…

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Insbesondere nicht angerichtet auf dem Teller…

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Aber es schmeckt wirklich seehehr sehr sehr toll!

Erstaunlich finde ich allerdings, dass es Mitte August schon so viele Kürbisse in den Märkten gibt. Ich habe die irgendwie später in Erinnerung. Aber das Wetter ist ja gerade auch sehr herbstlich und die Kokosmilch macht das Gericht wieder etwas sommerlicher. Passt also perfekt zum dem derzeitigen Aprilwetter.

Habt einen schönen Abend und ein tolles Wochenende mit was auch immer ihr tut!

Esst ihr eure Lasagne am liebsten klassisch oder seid ihr da auch experimentierfreudig? 

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