What I Ate Wednesday #27

Ratet mal wer Urlaub hat? Genau, ich! Also der perfekte Zeitpunkt um noch einmal einen kompletten Tag durch zugehen. Ist einfach viel interessanter als in Brotdosen gepacktes Essen, wie ich finde! Es handelt sich hierbei um den Montag, meinen ersten Urlaubstag 🙂

08:30 Uhr

Angefangen hat es mit zwei leckeren Waffeln, getoppt mit gemahlenen Haselnüssen, etwas Mohn und Reissirup. Insgesamt bis auf das bisschen Haselnuss komplett fettfrei und relativ Zuckerarm. Ein TL-EL Sirup ist jetzt für Waffeln auch recht wenig. In der Regel ist ja noch Zucker im Teig, hier aber nicht.

Natürlich darf der Kaffee nicht fehlen. Im Urlaub darf es auch mal eine große Tasse sein. Allerdings ist hier nicht mehr Kaffee drin, sondern einfach mehr Flüssigkeit. Soll ja auch ein gemütliches Frühstück sein.

12:30 Uhr

Nachdem ich den Vormittag über an meiner Website gearbeitet habe, hatte ich mittags ordentlich Hunger. Normalerweise habe ich ja auf der Arbeit ein zweites Frühstück. Zu Hause finde ich, braucht das nicht. Es gab Vollkornspaghetti mit Aubergine und Tomate. Darauf Hefeflocken. Ich bin von meiner Auberginenphase wirklich noch lange nicht weg 😉

Nach einer Stunde Verdaaungs- und Mittagspause ging es zum Sport. Hat sich aber nicht wirklich gelohnt. Ich habe das glaube ich noch nicht erwähnt, aber ich habe in dem Jahr, das ich jetzt durchgehend trainiere insgesamt null Fortschritt gemacht. Ich fühle mich zwar etwas fitter, was aber auch daran liegen kann, dass sich die fruktosefreie Ernährung inzwischen bemerkbar machen. Jedenfalls war ich deprimiert, dass ich schon wieder mit den Gewichten von vorne anfangen musste und habe nach dem Rücken aufgehört. Mein Arzt hat mir allerdings vorige Woche einiges an Blut abgenommen um Schilddrüse, Nieren und diverse männliche Anatole Hormone zu testen. Morgen kommt das Ergebnis und ich denke, dass ich danach auch wieder etwas motivierter bin 😉

16:00 Uhr

Wieder zu Hause gab es eine halbe Avocado. Und das kommt dabei raus, wenn man eine Avocado auf einem weißen Teller fotografiert. 😀

Mit Kaffee und Zitronenwasser habe ich noch weiter gearbeitet und bin noch relativ weit gekommen. Ich denke, dass die Erneuerungen nach meinem Urlaub online gehen können 🙂

17:30 Uhr

Wenn ich zum Frühstück keine Haferflocken hatte, kommt irgendwann am Tag der Zeitpunkt, wo ich sie dann doch brauche 😀 Mein Körper weiß halt was gut ist ;). So dann kurz vorm Abendessen, quasi als Vorspeise 😉

18:30 Uhr

Hauptspeise waren Quinoa Bratlinge. Ich hatte mir vorgenommen im Urlaub noch einmal richtig zu kochen. Also auch neue Dinge aus zu probieren. Die letzte Zeit war ich doch etwas koch-faul und habe nur einfache Dinge gemacht. Nun habe ich eine Liste erstellt und nachdem mir eine Freundin bunten Quinoa geschenkt hat (ja meine Freunde kennen mich :D), habe ich einmal diese Bratlinge gemacht. Sie bestehen eigentlich nur aus buntem Quinoa, Paniermehl und Gewürz (Paprika, Koblauch, Salz, Pfeffer). Ich hätte nicht gedacht, dass sie zusammenhalten oder dass sie schmecken, aber beides war perfekt!

Ach ja, in meinem Urlaub achte ich nicht so sehr auf die Makronährstoffe, die ich zu mir nehme. Ich esse einfach mal mehr oder weniger worauf ich Lust habe. Urlaub von allem quasi 😉

 

Habt noch einen schönen und hoffentlich sonnigen Tag! 🙂

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What I Ate Wednesday #26 

Happy Wednesday! 🙂

Es gab wieder reichlich zu futtern die letzte Woche. Und endlich endlich endlich habe ich meine tolle neue Schüssel mit nach Hause genommen. Jetzt muss ich nur noch einen tollen Untergrund dafür finden, da ich der Meinung bin, dass sie auf Holz am besten aussieht… aber das haben wir hier leider nicht. Naja, ich schaff das schon 😉

Die Cupcakes vom Titelbild habe ich leider nicht selbst gegessen, da sie wieder vegan, noch nichtmal ansatzweise fruktosearm waren. Aber so schön, dass ich sie nicht vorenthalten konnte 😉

 

In meiner tollen Schüssel gab es Tofustäbchen, Kohlrabistäbchen ein paar Tomaten und Aubergine. Von dem Auberginentrip bin ich noch immer nicht runter. Aber warum auch? Sie ist lecker, fruktosearm und gesund!

 

Zum Geburtstag meiner Stiefmutter warn wir wieder essen. Genau wie letztes Jahr gab es die Vollkornpfanne mit Kürbiskernöl. Einen Salat gab es auch noch dazu, aber ich hatte so Hunger, dass ich ihn auf hatte, bevor ich ein Foto machen konnte. Das Dressing war auch mit Kürbiskernöl gemacht und super super lecker. Ich wünschte ich hätte das Rezept! Eigentlich wollte ich ja dieses Mal das andere vegane Gericht nehmen, leider war das allerdings von der Speisekarte genommen …

Auf der Hochzeit einer Schulfreundin hatte ich das Glück, dass es Buffet gab. Dazu ein Buffet mit Gemüse ohne Rahmsauce, kleine Kartöffelchen und sogar schön mit Öl statt Butter zubereitet. Es gab also reichlich Auswahl und gerade das mediterrane Gemüse (Aubergine, Paprika und Zucchini) war super lecker!

Ich bin ja der absolut größte Fan von Kartoffelpüree! Besonders mit Hefeflocken hat das einfach einen unglaublich guten Geschmack. Hierbei ist mir wieder aufgefallen: You are what you eat. Ich esse sehr gerne weiche Dinge, bin halt ein Softie 😉

Auch irgendwie weich meine Blätterteigkreationen. Ich hatte Migräne sei Dank die Woche ein wenig Heißhunger und so gab es einmal Blätterteig gefüllt mit Aubergine und Tomate…

Und einmal mit Schoki. Natürlich absolut alles andere als gesund und wird auch so schnell erstmal nicht wieder gemacht 😉 Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, sagt man ja.

Auch sehr lecker war der Vollkornspaghettitopf mit Sojaschnetzeln und Aubergine (wie sollte es auch anders sein). Eine Zeit lang habe ich normale Nudeln mit Weißmehl gegessen, inzwischen bin ich aber wieder total auf den Vollkorngeschmack gekommen, worüber ich ganz froh bin!

 

Momentan habe ich echt, außer den What I Ate Wednesdays und Gedanken zu Gott und der Welt wenige Ideen für Blogposts. Falls also irgendwas im Bereich Ernährung/ Fitness gewünscht ist, her mit Ideen 😉

Ansonsten: einen ganz wundervollen Mittwoch! 🙂

 

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Verpflichtungen vs. Optionen

Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir das Wort „Verpflichtung“ nicht ganz passt. Das Ausgangswort wäre „Commitment“ aber alle deutschen Übersetzungen sind für mich irgendwie nicht ganz passend.

Kennt ihr das?

Kennt ihr das auch, wenn es um Verabredungen geht? „Mal gucken“ „ich weiß noch nicht“ „das muss ich spontan entscheiden“ „ich weiß noch nicht ob ich das schaffe“ „wir können ja morgen was machen/ telefonieren etc“… Regelmäßig erhalte ich solche Antworten, wenn ich nach Verabredungen frage und selbst habe ich mir leider auch angewöhnt häufiger diese Antworten zu geben. Schon vor langem habe ich mir Gedanken dazu gemacht, insbesondere nachdem ich einen Artikel gelesen habe, in dem auf die Problematik des Optionen offen halten eingegangen wurde.

Glücklicher ist, wer sich festlegt

Wieder in Erinnerung gerufen wurde es mir durch ein paar Sätze in einem Buch, die ich nun leider nicht mehr wieder finde. Darin wurde gesagt, dass man glücklicher mit den Dingen ist, auf die man sich festlegt. Soweit ich mich erinnere wurden dort untersucht, ob sich diejenigen, denen man eine feste Zusage abverlangte oder diejenigen, denen man die Option der „vorläufigen Zusage“ einräumte, mehr auf das bevorstehende Event freuten. Heraus kam, dass diejenigen, für die es ein Fakt war, dass sie am besagten Event teilnehmen würden, sich mehr freuten und weniger dazu geneigt waren ab zu sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass das zum Einen daraus resultiert, dass man garnicht auf die Idee kommt zu überlegen, was man sonst noch machen könnte. Man hält nicht Ausschau nach anderen Optionen. Man konzentriert sich auf die Sache, die bevorsteht und entwickelt Vorfreude.

Von mir selbst weiß ich, dass ich mich eher auf Dinge einlasse, denen ich fest zusage. Zwar bin ich vorher in der Regel recht aufgeregt, aber ich sage ungern ab und freue mich auch oft auf etwas. Wenn ich „vielleicht“ zusage, sage ich in der Regel ab. Es sei denn ich habe spontan total viel Lust drauf.

Das Problem mit dem Internet

Gerade die Generation, die mit Social Media und Handys aufgewachsen ist, scheint diese Tendenz zu haben, sich nicht festlegen zu wollen um andere Optionen offen zu halten. Mein erstes Handy hatte ich mit 14, damals musste man 20 Cent pro SMS bezahlen. Es wurden also nicht so viele verschickt. Wir hatten nicht die ganze Zeit Internet, wodurch wir auch nicht mit potentiellen Veranstaltungen und Möglichkeiten bombardiert wurden. Ebenso verhält es sich mit potentiellen Partnern. Bei denjenigen in meinem Alter stelle ich fest, dass diese sich doch größtenteils viel eher auf eine Beziehung festlegen. Bei den knapp 5-10 Jahre jüngeren Bekannten sieht das schon wieder ganz anders aus. Die wenigsten stecken in einer Beziehung, lernen aber eine Menge potentieller Partner kennen aber irgendwas stimmt nicht. Auch die Scheidungsrate scheint ja durchaus zu steigen. Natürlich ist das nicht festlegen nicht der einzige Grund dafür, aber ich denke, dass das „Normalsein“ einer Scheidung fast die Bindung irgendwie nicht „fest“ macht. Man hat immer die Option die Ehe zu beenden. Man muss sich also eigentlich nicht festlegen und vermindert somit eventuell die Freude an der Beziehung und den Einsatz diese zu erhalten.

Ich vermute, dass es inzwischen einfach viel zu viele Optionen gibt und man einfach weiß/ denkt, dass es immer „besser“ geht. Ein besseres Event, ein besseres Studium, ein besserer Job, ein besseres Haus, ein besserer Partner.

Auch in der Ernährungsberatung haben wir übrigens gelernt, dass man sich feste, klar definierte Ziele setzen sollte, da man sich sonst zu schnell rausredet und sein Ziel nicht durchzieht.

Was nehme ich mir vor?

Es ist wieder so weit: Ich nehme mir vor, klar ja oder nein zu sagen, wenn es um Verabredungen geht.

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