What I Ate Wednesday – Das Leben ist ein Ponyhof

  • Vorab eine kleine Info: Ja, ich bin immer noch vegan, aber meine Eltern haben Hühner und ungeachtet was ich von der Sache halte, solange sie im Urlaub sind, sammel ich die Eier auf, die Hühner haben keinen Bruttrieb und würden darum nicht gebrütet, sollte eine Henne mal brüten, lassen wir sie brüten.

Jetzt zum WIAW, ich bin mal wieder einen Tag spät, ich könnte jetzt mit der Ausrede kommen, dass ich im Urlaub einfach die Tage durcheinander werfe, aber tatsächlich war ich gestern dank Zäune-ignorierender-Schafe von Aufstehen bis 22 Uhr komplett beschäftigt und hatte gerade mal 15 Minuten zwischendurch um kurz ein paar Haferflocken zu essen.

Der Dienstag hingegen war entspannter. Keine Termine, bis auf das Auto zum TÜV bringen, und das Wetter war auch in Ordnung. Jedenfalls hat es nur wenig geregnet ;).

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Mein Morgen hier fängt damit an, die Pferdchen zu füttern. Obwohl keins davon Sportpferd ist und sich viel bewegt, haben die Eltern Angst, die armen Tiere könnten verhungern.

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Die Hunde sind natürlich auch mit von der Partie.

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Die Hühner sind nun auch draußen.

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Wenn alle versorgt sind, kann ich auch Frühstücken. Es gab Maiswaffeln. Zwei mit Avocado und Tomate und zwei mit Erdnusscreme und Marmelade. Lustig, nachdem ich gerade noch geschrieben hatte, dass ich immer nur Haferflocken zum Frühstück haben will, hatte ich keine Lust auf Haferflocken 😀

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Anschließend wie geplant mit den Hundis ein Hündchen gegangen. Ich kann euch sagen, der Hund war anschließend nicht mehr weiß …

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Als Snack zwischendurch ein paar leckere Oliven. Eingelegt in irgendwas tomatiges. Was genau es war, weiß ich leider nicht mehr, aber die gibt’s bei Aldi Süd und sind seeeeehr lecker!

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Zu Mittag: Mini Tortillas Natur (ebenfalls Aldi Süd), mit viel zu scharfer Salsa Sauce und grünem Spargel.

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Als Snack zwischendurch ca. 5 Mal diese Portion :D. Mich hat mal interessiert, wie viel ich davon überhaupt so Esse, da ich einfach immer die Hand in die Tüte stecke…

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Zwischendurch ein Kaffee. Im Grunde 75% Sojamilch, 25% Kaffe 😀

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Und ein veganer selbstgerechter Schokoriegel. Rezept gibts hier. Ich habe statt Honig einfach Agavendicksaft genommen und etwas mehr Haferflocken, da es dadurch doch etwas flüssiger wurde.

Anschließend hab ich den Stall sauber gemacht. Und mir zwischendurch gedacht: derjenige, der den Spruch „das Leben ist kein Ponyhof“ erfunden hat mit der Aussage, dass das Leben nicht so Friede Freude Eierkuchen und entspannt ist, wie auf dem Ponyhof, der hat eindeutig nie auf nem ‚Ponyhof‘ gearbeitet. Hier ist ganz schön viel Arbeit und insbesondere ganz schön viel Scheiße! Kann man nicht anders sagen 😉

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Danach erstmal noch einen „Kaffee“ und einen Riegel.

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Zum Abendessen hatte ich eine leckere Laugenbrezel und Spargel & Sojawürstchen mit Humus von Noa. Danach bin ich mit meiner Mutter zur Werkstatt gefahren um mein Auto weg zu bringen. War scheinbar nicht viel, denn Freitag darf ich’s wieder abholen 😀 Ich hoffe es wird nicht zu teuer, ich würd doch so gerne noch ein paar Tage in Urlaub fahren.

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Anschließend ab in den Stall, Eier einsammeln, Hühner Füttern, Wasser nachfüllen, Planschbecken für die Enten nachfüllen.

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Anschließend Heut für die Pferdis verteilen, Pferdchen rein holen, Pferdchen Mineralis geben, checken ob die Schafe noch da sind und dann mit dem Hund aufs Sofa.

Momentan lese ich das Buch „Vorurteile – Wie unser Verhalten unbewusst gesteuert wird und was wir dagegen tun können“ – Mahzarin R. Banaji und Anthony G. Greenwald.

Es geht darum, wie unser Unterbewusstsein Präferenzen hat, z.B. hellhäutigen Personen gegenüber dunkelhäutigen Personen. Wen das interessiert, kann ja gerne mal auf https://implicit.harvard.edu/implicit/ gehen. Hier sind einige Tests dazu. Wirklich interessant!

Bevor es ganz dunkel wird, sind die meisten Hühner im Stall (oder auf dem Baum), dann gehe ich den Stall zu machen (damit der Fuchs sich nachts nicht rein schleicht). Anschließend habe ich noch ein wenig gelesen und bin ins Bett gegangen.

Jetzt werde ich mich mal wieder nach draußen bewegen, denn heute ist mal der einzige Tag im Urlaub, an dem die Sonne scheint 🙂 Einen schönen Feiertag wünsche ich euch!

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Gesund vegan: Eiweiß Teil 2 pimp your protein

Guten Abend ihr Lieben 🙂 Wie ihr merkt, habe ich im Urlaub schön Zeit zum Bloggen und Gott sei Dank auch für ein paar andere Sachen. Es tut wirklich gut einfach mal eine Zeit lang alleine zu sein und sich einfach nur auf sich und die Sachen, an denen man gerne Arbeiten möchte, konzentrieren zu können (und natürlich die Tiere, die vergesse ich nicht 😉 ). Es ist einfach toll wenn ich 3 Mal täglich im Stall arbeite und einfach Zeit habe nach zu denken, da kommen die besten Ideen. 🙂 So viele Sachen, die ich angehen möchte, teilweise habe ich schon angefangen, teilweise kommt es noch!

Nun aber erstmal zum zweiten Teil Eiweiß. Im ersten Teil habt ihr ja ein wenig darüber erfahren wofür man Eiweiß benötigt und wie viel man benötigt und auch, wie man am besten kombiniert. In diesem Teil wollte ich einmal etwas auf die Möglichkeiten eingehen, die sich mit Eiweißpulver kreieren lassen. Von vielen Veganern höre und lese ich, dass sie ausschließlich frische Produkte zu sich nehmen und so ihren Proteinbedarf decken. Viele tun dies über Hülsenfrüchte. Für Personen jedoch, die Muskeln aufbauen möchten, sich auf Diät befinden (und dabei möglichst wenig Muskelmasse verlieren möchten) oder die Hülsenfrüchte einfach nicht so besonders vertragen, kann Eiweißpulver wirklich hilfreich sein.

Ich gehöre derzeit zu gleich zwei Kategorien weswegen ich in der Regel zwei Portionen Pulver am Tag zu mir nehme. Damit es nicht langweilig wird, versuche ich hier ein wenig zu variieren. Insbesondere, da mir das Pulver das ich derzeit habe unbearbeitet einfach absolut nicht schmeckt. Die Rezepte, die folgen, kann man sowohl mit Vanillegeschmack als auch mit Naturpulver (und natürlich auch mit allen nicht-veganen-Pulvern) zubereiten.

Berry-Smoothie

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Der Klassiker, den ich zu Anfang meist gemacht habe. Eine Hand voll gefrorene Beeren zusammen mit2 EL Haferflocken, einer Portion Pulver und etwas Wasser im Mixer zu einem leckeren Smoothie mischen.

Chocolate-Shake

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Hat man sich dafür entschieden, eine neutrale Sorte oder Vanille zu nehmen, hat man immer noch die Möglichkeit das Ganze zu einem Schoko-Shake um zu ändern. Dazu einfach1 EL Kakaopulver (ich nehme Back-Kakao mit etwas Zucker oder Stevia) und schon hat man einen Schoko-Shake.

Iced – Coffee – Shake

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Eine tolle Variante für den Sommer ist der Eiskaffee. Hierzu habe ich einfach genau wie beim Schuko-Shake Kakaopulver hinzugegeben. Statt Wasser habe ich es jedoch mit abgekühltem Kaffee und Eiswürfeln aufgefüllt. Finde ich total lecker und als Sommerliche Erfrischung nach dem Sport wirklich super!

Protein-Porridge

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Wer keine Lust auf ein Eiweiß-Getränk hat, kann sich das Pulver auch ganz einfach unter’s Essen mischen. Ich finde im Porridge / Oatmeal geht das immer ganz besonders gut. Man muss nur darauf achten, dass es sehr viel mehr bindet und somit bei der Zubereitung mehr Flüssigkeit benötigt wird. Toll daran ist, dass das Pulver (solange es nicht neutral ist), dem Porridge nochmal einen besonderen Geschmack gibt.

Protein-Pancakes

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Pancakes sind ja sowieso immer eine tolle Idee. Und statt sie nur mit Mehl oder Haferflocken zu machen, kann man super auch ein wenig Pulver unter mischen. Ich nehme hier allerdings immer  nur eine halbe Portion Pulver, da die Pfannkuchen bei mir sonst nie fest werden. Auch so ist die Konsistenz eher matschig, aber das finde ich nicht schlimm. Geschmacklich sind sie trotzdem top, ganz besonders wenn Obst mit verarbeitet ist.

Das ist so ziemlich alles, was ich mit Pulver mache. Falls ihr Pulver benutzt: Habt ihr noch tolle Rezepte? Welches ist euere Lieblingspulver?

Habt noch einen schönen Abend 🙂

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Weekly Challenge #5 Dog Walk

In der letzten Woche ging es darum jeden Morgen etwas anderes zum Frühstück zu essen. Es hat tatsächlich geklappt, begeistert hat es mich allerdings nicht. Ich glaube ich werde ganz schnell zurück zu meinen geliebten Stadtrat Oats gehen.

Hierzu übrigens eine kleine Anekdote. Oma wollte mir gestern Marmelade andrehen und da kamen wir ins Gespräch, dass ich morgens Haferbrei esse. Vollkommenes Unverständnis : „Wat? Zum Frööhstöck? Dat jeht doch nisch…Wat mäs du för komische Sachen….“ (Übersetzt: Was? Zum Frühstück? Das geht doch nicht… Was machst du für komische Sachen?). Nach Meinung meiner Oma kann man Haferbrei nur Abends essen. 😀

Wie dem auch sei, kommen wir zum Rückblick:

Montag

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Es gab, inspiriert von dem Post von Frisch und Knackig ein Oatmeal mit Möhrenraspeln. Quasi ein Carrot Cake Oatmeal mit Haferflocken, gemahlenen Haselnüssen, Kakaopulver und natürlich Möhrenraspeln. Hat mir leider absolut nicht wirklich gut Geschmack, wird es nicht nochmal geben. Außer ich packe noch haufenweise Süßuni mit rein… denn die Idee mit dem Carrot Cake Geschmack gefällt mir ansonsten sehr gut.

Dienstag

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Noch drei Mal arbeiten gehen bis zum lang ersehnten Urlaub, hieß es am Dienstag. Dazu gab es Albre Go On mit Bananenscheiben und gehackten Mandeln. Yummmmmy.

Mittwoch

Es gab Haferflocken mit Erdbeeren, leider ohne Foto.

Donnerstag

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Da ich für den einen letzten Tag zu Hause nicht mehr noch irgendetwas kaufen wollte, habe ich mir ein Vollkorntoast mit Noa Aufstrich gemacht. Drauf war die Sorte Humus.

Freitag

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Bevor es am Freitag los in Richtung Heimat ging, habe ich mir so eine Art Kaiserschmarren gemacht. Mit etwas Puderzucker drauf. Er war okay, aber die Konsistenz war irgendwie nicht so wie normalerweise. Eher zäh und klumpig.

Samstag

Es gab Brötchen mit Noa Aufstrich. Ich esse ja eigentlich nie Brötchen, wenn dann nur wenn ich bei meinem Vater bin.

Sonntag

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Heut gab’s leckeres Standard – Oatmeal mit Bananen. Lecker lecker lecker. So mag ich mein Frühstück definitiv am liebsten! Das tolle ist, dass ich jetzt im Urlaub jeden Tag frisch Oatmeal aufkochen kann. Diese Overnight Oats sind zwar ganz nett, aber ich mag sie doch viel lieber frisch und warm gekocht.

Fazit: Hat geklappt, wird aber nicht weiter geführt.

Weekly Challenge #5 – Dog Walk

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Was ihr vielleicht nicht wisst: ich bin faul, wenn ich in der Heimat bin. Am Niederrhein bewege ich mich sehr gerne. Hauptsächlich auch, weil es dort einfach fast überall schön eben und platt ist. Hier, im Oberbergischen ist es, wie der Name vermuten lässt, ziemlich bergisch (auch wenn der Name nicht durch diese Gegebenheiten kommt).

Es gibt quasi kaum Stellen, wo man mal mehr als 5 m ohne Steigung oder Bergab gehen kann. Wenn ich aus der Türe gehe habe ich ausschließlich die Wahl bergauf oder bergab zu gehen. Dementsprechend bin ich hier eher Bewegungsfaul. Da Bewegung aber gesund ist und nicht nur ich, sondern auch unsere extrem faulen Stubenhocker-Hunde ein wenig Bewegung benötigen (ja okay, ich habe ausreichend Bewegung im Stall jeden Tag, aber das ist anders), habe ich gedacht es wäre doch gut mir vor zu nehmen jeden Tag mit den Hunden mindestens 20 Minuten unterwegs zu sein.

Challenge: An mindestens 6 Tagen, mindestens 20 Minuten mit den Hunden spazieren gehen. 

Hier wieder keine 7 Tage zum einen, weil ich derzeit noch sehr erkältet bin, zum anderen, weil wirklich kein gutes Wetter angesagt ist und mir dann eventuell doch die Zeit draußen im Stall reich. Das wird eine für mich eher härtere Challenge glaube ich.

Habt ihr auch so doofes Wetter?

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