Tag der gesunden Ernährung 2019 – Thema Osteoporose

Der 07.03.2019 ist der vom VFED (Verband für Ernährung und Diätetik) ins Leben gerufene Tag der gesunden Ernährung, in diesem Jahr mit dem Thema Osteoporose. Auf diesem Blog soll es eigentlich eher um Ernährung für mentale Gesundheit und Leistung gehen, allerdings ist die allgemeine Gesundheit auch stark dafür verantwortlich, dass wir uns gut fühlen und die Möglichkeiten, die uns unser Leben bietet, voll auskosten können.

Ich muss sagen, ich finde es absolut super eine Frau zu sein. Es hat in vielerlei Hinsicht einige Vorteile, wenn es jedoch um das Osteoporoserisiko geht, sind wir leider klar benachteiligt. Ab dem 50. Lebensjahr haben wir ein doppelt (!) so hohes Risiko wie unsere männlichen Kollegen, an osteoporosebedingten Knochenbrüchen zu leiden. Schon irgendwie gemein, oder?

Was kannst du selbst beeinflussen?

An deinem Geschlecht kannst du jetzt erstmal nichts tun (okay, kannst du schon, aber das wäre ein anderes Thema), es gibt aber auch Faktoren, die du beeinflussen kannst um so dein Risiko zu verringern:

  • Sport und Bewegung
  • Calcium in der Ernährung
  • Vitamin D durch Sonne und ggf. Supplemente
  • Ausgewogene Ernährung
  • Nichtraucher sein & Alkohol in moderaten Mengen
  • ein gesundes Körpergewicht

Sport sorgt dafür, dass deinem Körper durch die Belastung signalisiert wird dort mehr Knochen zu benötigen. Diese sind im ständigen Auf- und Abbau. Bewegst du dich ausreichend, wächst die Knochendichte und bleibt möglichst lang erhalten.

Dass Calcium für die Knochen wichtig ist, weißt du vermutlich. Vitamin D ist jedoch auch enorm wichtig. Allein schon für die Aufnahme von Calcium im Darm wird Vitamin D benötigt. So kann der Mangel des Einen zum Mangel des Anderen führen. Insgesamt werden für die Knochen jedoch noch viel mehr Nährstoffe benötigt. Eine ausgewogene Ernährung sorgt dafür, dass alle Stoffe vorhanden sind.

Rauchen und Alkohol erhöhen das Risiko für Osteoporose. Alkohol in moderaten Mengen ist nicht so schädlich, du solltest es aber nicht übertreiben.

Auch Untergewicht kann das Risiko erhöhen, da es häufig mit einer geringeren Knochendichte einher geht. Gerade bei starkem Untergewicht durch z.B. Essstörungen oder strikte Diäten kann die Periode ausbleiben, was zu das Risiko stark erhöht. Selbst die 3-Monatsspritze, die zur Verhütung eingesetzt wird, unterdrückt die Periode und erhöht das Risiko, wodurch die Knochendichte in regelmäßigen Abständen gemessen werden sollte.

Was müsstest du essen, um deinen Bedarf zu decken?

Grob gesagt kannst du als Vegetarierin oder Mischköstlerin deinen Bedarf mit 3-4 Portionen von Milchprodukten am Tag decken (ja, Milch ist ernährungswissenschaftlich gesehen eine gute Calciumquelle). Aber auch als Veganerin ist es kein Problem. Du würdest zum Beispiel mit grünem Blattgemüse, wie Spinat oder Grünkohl, Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und auch mit Calciumangereicherten Milchersatzprodukten locker deinen Bedarf decken können.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.