Fastenzeit 2018

Hurra, die Fastenzeit ist wieder da. Oder so. Eigentlich ist die Fastenzeit ja eine christliche Angelegenheit. Es gibt viele Befürworter, aber auch viele Gegner. Sie ist bei weitem nicht mehr so „populär“ wie es früher einmal war. Aber so ist es glaube ich mit vielen Traditionen. Es gab eine Zeit, in der viele Traditionen von anderen Ländern, z.B. den USA zu uns rüber geschwappt sind. Derzeit habe ich das Gefühl, dass vieles schwindet. Einige sind der Ansicht, dass man für Dinge keinen speziellen Tag braucht und es alles nur noch Kommerz ist. Hier verstehe ich nicht, warum man die Traditionen nicht einfach ohne den kommerziellen Aspekt beibehalten kann? Ich persönlich finde Traditionen etwas Schönes. Bestimmte Tage des Jahres, an denen man sich besonders Gedanken rund um ein bestimmtes Thema macht, gemeinsam mit Anderen, finde ich eine gute Sache.

Ich finde die Fastenzeit immer eine gute Zeit, um sich seiner Verhaltensweisen und Routinen etc. bewusst zu werden. Vielleicht einmal aus zu probieren, wie man sich ohne eher „negative“ Verhaltensweisen fühlt. Vielleicht tun sie einem gut, vielleicht lernt man daraus etwas?

Meine zuerst gestellten Ziele für diese Fastenzeit sind: 

  • keine Pommes essen und kein Essen bestellen
  • darauf zu verzichten zu wenig zu trinken
  • keine Produkte von Nestlé oder Coca Cola zu kaufen

Pommes esse ich einfach sehr gerne und sehr viele. Zu schnell halte ich mal eben irgendwo an und kaufe mir Pommes oder schiebe welche in den Ofen. Essen bestellen, tue ich leider auch viel zu oft. Im Januar habe ich bereits einen kompletten Monat ohne Essen bestellen geschafft. Das möchte ich jetzt noch einmal machen. Ich trinke eigentlich häufig zu wenig. Es ist viel besser geworden, als noch vor wenigen Jahren, aber die letzten Wochen war ich wieder nicht so gut darin.

Mein bester Freund ist von den ethischen Werten der Unternehmensgruppen Nestlé und Coca Cola nicht so begeistert und konsumiert selbst keine derer Produkte. Da er sich sehr mit wirtschaftlichen Themen auseinander setzt und wesentlich mehr Ahnung hat als ich vertraue ich da mal auf seine Meinung (ich weiß nur, dass viele dagegen sind, detailliert warum, weiß ich aber nicht aus sicheren Quellen).

Fastet noch jemand? 🙂

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What I Ate Wednesday #17

Guten Morgen und willkommen zur Mitte dieser kurzen Woche 🙂 Statt der Wochenhighlights gibt es heute noch einmal einen (fast) vollständigen Tag. Am Sonntag war bei uns nämlich Stadtfest und gleichzeitig Street Food Festival. Bisher war es das Festival mit der größten veganen Auswahl. 🙂 Auch wenn ich gerne alles probiert hätte, bin ich vollkommen glücklich mit der Wahl, die ich getroffen habe.

9:00

Gestartet ist mein Tag aber gegen 09:00 Uhr zunächst einmal mit einer Schüssel Milchreis mit Fursano Himbeere Konfitüre und Kokosraspeln. Einen Kaffee gab es natürlich auch, aber der befindet sich nicht auf dem Foto.

11:30

Gegen 11:30 hatte ich noch eine kleine Schüssel Alpro ungesüßt mit Haferflocken und ein paar Chiasamen, die man auf dem Bild jedoch nicht so sieht.

14:00

Nachdem wir lange lange auf dem Trödel rumgelaufen sind und noch ein Stückchen Weg plus Wartezeit bis zum Streetfood vor uns hatten, haben wir beschlossen uns an einem kleinen Stand jeweils eine Portion Pommes zu holen. Es waren sehr gute Pommes, aber fotografiert habe ich sie leider nicht 😉

15:00

Es gab vom Israelischen Stand: Tortillas mit Avocadocreme, Blattsalat, marinierten Kichererbsen und Blumenkohl, sowie irgend einer komischen Creme oben drauf. Gott war es lecker. Ich wünschte ich wüsste, woraus die Marinade bestand, ich würde es zu Hause nachmachen. Erstaunlicherweise habe ich meine helle Hose Fleckenfrei hinterlassen. Trotz Wind und nicht leicht zu essenem Wrap 😉

18:30

Braun in braun. Zum Abendessen gab es Vollkorn Farfalle mit einer Sauce aus Brechbohnen, SimplyV Streichgenuss und Hefeflocken. Ich hatte so ewig keine Hefeflocken, da ich aber am Reformhaus vorbei kam und es ein verkaufsoffener Sonntag war, habe ich schnell mal ein Paket mitgenommen. Dazu gab es in Gyrosgewürz und Rapsöl marinierte Sojaschnetzel.

22:00

Eiweißshakes sind momentan mein täglicher Begleiter. Entweder vorm Schlafen oder nach dem Training. Ich muss sagen, dass eine gute Eiweißversorgung wirklich einen riesen Unterschied macht, was den Muskelaufbau und eben auch den Fettabbau ohne Verlust von Muskelmasse angeht. Derzeit habe ich den Vanille Cookie Shake von Rockanutrition. Und das ist bisher der leckerste vegane Shake, den ich gefunden habe. Also absolut kein Problem, den täglich zu trinken 😉

Dazu gab es auch noch ein Mini-Croissant, denn ich habe am Nachmittag noch einen neuen Blätterteig gemacht. Einen Großteil habe ich eingefroren, aber ich hatte einfach so Appetit auf ein leckeres Croissant, also habe ich es mir gemacht und ziemlich mindful zubereitet. Die letzten 10 Minuten habe ich ohne Handy oder sonstiges vor dem Ofen gesessen und dem Croissant beim Backen zugesehen. Es war sehr entspannend und schön warm 😉

 

Habt einen wunderbaren Tag 🙂

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What I Ate Wednesday – ungesund?

Bevor mich jemand darauf hinweist, ja ich weiß, es ist Donnerstag. Und dass der Post heute kommt liegt nicht daran, dass ich mich mit den Tagen nicht mehr so ganz auskenne. Meine Zeitplanung ist einfach nur ein wenig daneben 😉

Und so auch das Foto vom Frühstück. Es ist nämlich nicht vorhanden.

Dafür aber das zweite Frühstück.

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Eiweißbrot mit Shiitake Aufstrich. Finde mal einen veganen Aufstrich ohne Zucker. Ist nicht besonders einfach würde ich sagen. Dieser hier schmeckt Gott sei Dank recht gut!

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Da wir diese Woche ins Großraumbüro umgezogen sind, bin ich vorerst auf Brote zum Mittagessen umgestiegen. Komme mir doch noch ein wenig komisch vor da eine Dose mit Essen aus zu packen, während alle anderen in die Kantine gehen. Also schnell ein Brot am Platz rein und weiter gehts.

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Am Nachmittag nochmal mein Standard: Haferflocken-Kakao-Haferdrink. Ich könnte das wirklich den ganzen Tag essen…

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Mein Abendessen war der Knüller. Geplant war Gemüse und Veggieburger. Gegeben hat es Chips mit Veggie Burger. Ich hatte wirklich wirklich Lust auf Chips an dem Tag. Genauer gesagt auf eine handliche Salt & Vinegar aber die gabs natürlich nicht vegan-ohne Zucker. Es gab nur große Tüten Salz. Also hab ich die mit wenigstens weniger Fett genommen.

Auf Gemüse hatte ich dann keine Lust mehr. So wirklich Vitamin und Ballaststoffreich war der Tag definitiv nicht. Dafür hatte ich am nächsten Tag keine Bauchschmerzen. Das war auch mal schön 😉

Ich hoffe ihr wart gesünder unterwegs und habt noch einen tollen Tag! Für mich geht’s jetzt ins Fitnessstudio und anschließend zu einer Freundin Spinatlasagne kochen 🙂

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