Fitness Friday : Eine Geschichte über Stärke

Wir alle wissen es gut genug. Wir sollten auf unseren Körper hören. Wenn uns beim Sport schwindelig oder schlecht wird, sollten wir aufhören. Wenn wir Schmerzen in Gelenken haben, sollten wir aufhören. Wenn wir Schmerzen in Muskeln haben, die nicht zu dem normalen Brennen beim Sport gehören, sollten wir aufhören. Oder es zumindest langsam angehen lassen.

Häufig ist aber genau das schwer. In einer Zeit, in der man schnell aus „faul“ abgestempelt wird. In einer Zeit, wo Leute ihre Geschichten erzählen, wie sie Irgendetwas trotz Verletzung durchgezogen haben und somit Stärke gezeigt haben. In einer Zeit, in der Überwindung von Schwächen zelebriert und ermutigt wird, fällt es doch schwer tatsächlich aufzuhören.

Ist es der eigene Ehrgeiz, der einen dazu veranlasst trotzdem weiter zu machen oder aber Teammitglieder, die man nicht im Stich lassen möchte? Möchte man nicht zugeben, dass man nicht mehr kann? Viel zu oft sind es andere Personen, die einem das Gefühl geben, man würde sich anstellen, wenn man wegen Kleinigkeiten das Training abbricht. Man bekommt das Gefühl vermittelt, man sei schwach oder noch schlimmer, schwächer als der Rest. Wir vergleichen uns doch alle viel zu gerne.

Was viele nicht sehen, ist jedoch, dass es viel mehr Stärke braucht zuzugeben, dass man „schwach“ ist, weil man krank ist oder eine Verletzung hat. Dazu zu stehen, dass man für den Moment aufgibt. Dazu zu stehen, dass man vernünftig ist und pausiert. Schwäche und Verletzlichkeit zuzugeben fällt viel zu vielen zu schwer.

Was wir davon haben sind länger anhaltende Krankheiten. Länger anhaltende Verletzungen oder Verschlimmerungen dieser. Sport im vollen Umfang sollte man nur machen, wenn der Körper wirklich gesund ist.

Mir fehlt diese Stärke oft noch sehr. Was dazu führt, dass ich 3-4 Wochen brauche um meine Erkältung auszukurieren oder dass sich aus einer leichten Zerrung nun doch noch ein Muskelfaserriss entwickelt hat, der deutlich länger zum Abheilen braucht und mich noch um vieles mehr einschränkt. 

Natürlich heißt es nicht, dass man nun wegen jeder Kleinigkeit das Training abbrechen muss. Hier muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Grenzen nicht überschritten werden sollen und wann der Abbruch oder die Pause sinnvoll ist.

 

Mein Fazit: Nicht das überwinden von Schwächen ist die wahre Stärke sondern das akzeptieren und zugeben dieser und vor allem, vernünftig zu sein und danach zu handeln. 

Weiterlesen

What I Ate Wednesday #38

Es ist Dienstag Morgen, 10:45 Uhr und ich bin schon bei meinem dritten Blogpost. Was ist da nur los? Zwei Posts habe ich heute bereits veröffentlicht. Eigentlich würde es ja mehr Sinn machen, diese über einen Zeitraum aus zu weiten, aber ich hatte Lust sie beide zu veröffentlich. Also einfach mal gemacht. Was auch noch einmal anders ist, ist dass ich statt den Highlights der Woche nochmal einen Tag dokumentiert habe. Ich bin da immer recht Zwiegestalten. Zum Einen finde ich einen Tag interessanter, allerdings werden die Fotos nicht immer so schön. Letzteres stört mich ein wenig. Aber damit muss ich jetzt mal leben 😉

 

Begonnen hat der Tag mit einem Alpro Joghurt mit Mandeln, Haselnüssen, Chiasamen, Zimt und Traubenzucker.

Zu Mittag hatte ich Vollkornspaghetti mit Tomaten, Olivenöl und Pinienkernen. Ich liebe Nudeln einfach!

Mein „Ich gucke eher auf den Gesamtzuckergehalt, als auf zugefügten Zucker“ sorgt dafür, dass ich auch Noa Aufstrich probiert habe. Linsenaufstrich finde ich furchtbar lecker! Das Brötchen und den Latte Macchiato gab es zur Lernpause. Den Urlaub möchte ich intensiv zum Lernen benutzen, da ich echt ein wenig hinterher bin und mich etwas beeilen muss. Wenn ich arbeite fehlt es mir Nachmittags allerdings oft an Konzentration.

Eine Sache, die ich selbst nicht so gut, aber einfach so lecker finde, sind junge Kokosnüsse. Recht teuer und mit Sicherheit nicht so gut für die Umwelt, diese in Deutschland zu kaufen aber ziemlich lecker. Ich habe sie am Nachmittag getrunken und Abends das Fruchtfleisch heraus geschält.

Zwischendurch gab es zwei Stückchen Schoki. Gekauft hatte ich sie, weil ich damit Backen wollte, hate dann aber so schon Lust drauf.

Da wir am Sonntag im Wald Pfifferlinge gefunden haben habe ich zum Abendessen Knödel mit Pfifferling-Rahm-Sauce gemacht. Leider habe ich erst zu viele Hefeflocken rein getan und beim Versuch den Geschmack wieder zu retten zu viel Gemüsebrühepulver benutzt. Es hat trotz allem gut geschmeckt, hätte aber noch besser sein können!

Und hier das Foto, dass ich lieber nicht gepostet hätte, aber ich hatte auch keine Lust nur fürs Foto einen weiteren Teller dreckig zu machen (oder aber diesen zu reinigen :P). Im Rewe habe ich ein neues Veggie-Schnitzel auf Weizen- und Sojabasis gefunden mit einer Maispanade. Hauptsächlich hat mich die Verpackung angesprochen (Marketingopfer). Die Struktur war absolut super und auch der Geschmack ist perfekt! Wenn ich das noch einmal irgendwo finde, wird’s sicher nochmal gekauft.

Am Abend auf dem Sofa gab es noch ein paar Pistazien, die es nicht aufs Foto geschafft haben, weil es einfach zu dunkel war im Wohnzimmer.

So wirklich gesund kann man den Tag nicht bezeichnen, aber ungesund war er auch nicht. Lecker in jedem Fall und recht fruktosearm. Happy Wendesday ihr Lieben! 🙂

Weiterlesen

Fitness Friday : Loox app

Happy Friday, happy weekend! Da ich momentan krank im Bett liege und sogar zu müde war einen Post zu schreiben, kommt dieser erst heute Mittag online 😉 Ich hoffe ihr seid fitter!

Da Sport für mich gerade eher nur in der Theorie passieren kann, habe ich sehr viel Spaß mit der Loox App. Diese habe ich auf der Reise nach Leipzig durch eine Kollegin kennen gelernt und möchte sie gerne einmal vorstellen.

Fertige Trainingspläne

Die Loox App bietet eine Reihe an Trainingsplänen von verschiedenen Experten zu verschiedenen  Bereichen wie Muskelaufbau, Abnehmen, Fitness steigern und Körper straffen. Diese Pläne kann man individuell anpassen. Hat man z.B. keine Geräte zu Hause und es wird eine Übung mit Gerät ausgewählt, kann man nach Alternativen für die jeweilige Muskelgruppe suchen. Zusätzlich kann man sich zu den einzelnen Übungen Videos anschauen, wenn man nicht sicher ist, wie sie ausgeführt werden.

Eigener Plan

Alternativ kann man auch seinen eigenen Plan zusammenstellen. Über die Suchfunktion oder aber über Muskelgruppen nach Alphabetischer Reihenfolge. Hier werden sowohl die Dauer oder Wiederholungsanzahl, sowie die Sätze und Pausen mit hinterlegt. Man gibt die Anzahl Wochen an, die man den Plan machen möchte, die Anzahl Tage, die man trainieren möchte und kann ein absolviertes Training jeweils abhaken.

Vorteile

  • Man hat viele Pläne zur Auswahl und es ist besser strukturiert als die meisten Challenge Pläne, die jeweils nur eine Körpergruppe beziehen
  • Man hat kleine Erfolgserlebnisse durch das Abhaken der Übungen
  • Man hat den Plan immer auf dem Handy dabei, kein Papier/ Stift mitschleppen
  • Eine große Auswahl an Übungen
  • Gute Möglichkeiten zum Anpassen

 

Nachteile

  • keine community: viele Apps zeichnen sich dadurch aus, dass man sich mit anderen Verbinden kann und gegenseitig motivieren kann. Das gibt es bei dieser App leider noch nicht
  • Kopieren von Workouts nicht möglich: Die App ist so ausgelegt, dass man an verschiedenen Wochentagen verschiedene Workouts macht. Hat man aber einen Ganzkörperplan und führt diesen 2-3 Mal die Woche aus, muss man diesen tatsächlich 2-3 Mal erstellen, was recht aufwändig und lästig ist

Insgesamt mag ich die App sehr gerne. Sie ist sehr benutzerfreundlich und auch von der Optik her ansprechend. Jetzt muss ich leider noch mindestens eine Woche warten, bis ich sie so richtig in der Praxis testen kann.

Weiterlesen