Erkältung, was tun und was nicht?

Dieser wunderbare Moment, wo du bei deinen Eltern sitzt und vergessen hast, welchen Post du für diesen Montag eingeplant hattest.

Und dazu noch gerade aus dem Fenster schaust und feststellst, dass es schneit… (so mal nebenbei).

Da ich aktuell dabei bin eine Erkältung an dem Ausbruch zu hindern, dachte ich, es wäre doch mal interessant zwei Mittelchen, die immer und überall empfohlen werden, auf den Grund zu gehen.

1. Zitronenwasser

Fangen wir doch einmal mit meinem liebsten und sehr oft gesehenen Superfood an. Wie oft sehe ich irgendwelche Health Influencer, die ein heißes Wasser mit ausgepresster Zitrone (in der Regel für Detox) anpreisen? Auch bei Erkältungen sieht man oft die heiße Zitrone. Gründe hierfür sind folgende: heiße Getränke werden grundsätzlich immer bei Erkältungen angeraten. Zitrone wird wegen des Vitamin C zugefügt. Rein wissenschaftlich ist hier allerdings bisher noch nicht ganz so viel dran. Erstens gibt es bisher keinen Hinweis, dass isoliertes Vitamin C überhaupt irgend einen Effekt auf Erkältungen hat (erst recht nicht kurativ, wenn überhaupt präventiv), zweitens ist Vitamin C sehr hitzeempfindlich und heißes Wasser sehr heiß. Mehr Vitamin C hat man also, wenn man die Zitrone enfach isst. Oder aber man isst andere Zitrusfrüchte. Orangen und Kiwi haben kaum weniger Vitamin C als Zitronen und sind um einiges weniger sauer 😉

2. Vitaminpräparate

Das nächste Mittel, auf das viele viele zugreifen, sind einzelne Vitaminpräparate mit einem Vitamin. Das wohl am meisten gebrauchte wird auch hier Vitamin C sein. Aber auch andere Vitamine werden als einzelne Präparate genutzt. Nun ist der Körper jedoch ein komplexes Ding, in dem alles irgendwie zusammenhängt. Ein einzelnes Vitamin ohne seine anderen nötigen Vitamin- und Mineralfreunde, sowie Enzyme und Hormone ist schlichtweg nutzloser Abfall, der wieder ausgeschieden wird. Ebenso ein „mehr“ an Vitamin C als benötigt ist Abfall.

Vergleichen wir das Ganze mal mit einem Blogeintrag. Ich habe eine Idee, ich habe eine Tastatur, einen Computer, eine Maus, meine Hände. Nun komme ich aber noch nicht weit, denn mir fehlt Strom. Also Supplementiere ich „Strom“ oder Vitamin C. Jetzt habe ich den Computer an. Schön. Nun ist aber der Bildschirm nicht mit dem Computer verbunden und ich komme immer noch nicht weiter. Damit ich meinen Blogeintrag schreiben kann benötige ich enen funktionierenden Computer, alle notwendigen Kabel und verbidnungen und Programme. Alles muss vorhanden sein und einwandfrei funktionieren.

Nun ist es für viele einfacher festzustellen, dass das Verbindungskabel vom Bildschirm nicht eingesteckt ist, als heraus zu finden, welche Vitamine oder andere Stoffe dem Körper genau fehlen. Möglichkeiten gibt es hier folgende: ein Blutbild erstellen lassen (wahrscheinlich am sichersten), die Ernährung von einer Fachkraft checken lassen um zu sehen ob die Aufnahme stimmt oder aber einen nicht so hoch dosierten Vitamin/ Mineralstoff komplex zu nehmen. Die meisten, die das hier lesen, werden irgend einen Bezug zu Gesundheit und gesunder Ernährung haben und vermutlich allerhöchstens nicht alle Vitamin- oder Mineralstoffempfehlungen erreichen. Wenn man bestimmte Einschränkungen der Ernährung hat, ist es oft ebenfalls leicht, gewisse Stoffe, die sicher fehlen zu identifizieren und so ergänzen zu können.

Die beste Prävention?

Ein gesunder Lebensstil. Punkt. Ausrufezeichen.

  • Eine ausgewogene und Abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Farben, vielen Ballaststoffen und möglichst unverarbeiteten Produkten. Tiefkühl Obst/ Gemüse enthält oft mehr Nährstoffe als frisches.
  • Ausreichend trinken! Die Gründe hierfür muss ich hoffentlich nicht nennen. Aber auch in der kalten Jahreszeit, wo man nicht mehr dieses Durstgefühl zum Abkühlen hat, sollte viel getrunken werden. Warum also nicht durch die Welt der vielen tollen Tees durchprobieren?
  • Sportliche Aktivität. Muskeln schützen, Muskeln wärmen. Zudem wirkt Sport stresslindernd und Stress ist ein ziemlich großer Faktor, was die Schwächung des Immunsystems betrifft.
  • Entspannung! Wie bereits erwähnt schwächt Stress das Immunsystem sehr. Ausreichend Entspannung zum Beispiel am Abend vorm Schlafen oder vielleicht am Sonntag macht schon sehr viel aus.
  • Rechtzeitig auf den Körper hören. Wenn man das Gefühl hat, es bahnt sich etwas an, dann ist das die Zeit, zu der man etwas zurücktreten sollte. Ein „ach ich bin doch noch gesund genug zum Sport machen“ erhöht die Chance des Krankwerdens drastisch.

Und jetzt bleiben wir hoffentlich alle verschont diesen Winter und restlichen Herbst 😉

 

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Fitness Fri-saturday : Sport in der Gruppe oder Allein

Mit dem Freitag hat es irgendwie nicht so ganz geklappt, da ich den Donnerstag damit verbracht habe, mich von der Party am Mittwoch Abend zu erholen. Ich hatte auch eigentlich zum Sport gehen wollen, aber zu wenig Schlaf und Alkohol in Kombination mit Feiern hat mich doch etwas müde gemacht. Wie gut, dass ich wenigstens Urlaub genommen hatte 😉

Im heutigen Post soll es ein wenig um die Vor- und Nachteile von Sport alleine vs. Sport in der Gruppe gehen (im Fitness Bereich, nicht Leistungssport). Hauptsächlich aus persönlicher Sicht, nicht wissenschaftlich. Es ist ja doch häufig noch so, dass Frauen Sportkurse bevorzugen, während Männer eher an den Geräten arbeiten. Aber auch dort kann man, wie ich finde, fast schon zwischen Gruppen und Einzelgängern unterscheiden. Man hat die Einen, die das Training im Stillen für sich durchziehen und man hat die Grüppchen von 2-3 Personen, die gemeinsam trainieren.

Gruppensport

Vorteile: 

  • man fällt weniger auf zwischen den vielen Anderen, gerade für den Anfang kann einem das etwas Ruhe geben
  • man wird von der Sportlichkeit anderer motiviert
  • man lernt ggf. neue Leute kennen
  • man kann neben dem Sport die Zeit zur Pflege sozialer Kontakte nutzen

Nachteile: 

  • das Training ist weniger individualisiert
  • andere Personen können ablenkend wirken
  • man ist zeitlich von Kursterminen oder anderen Personen abhängig

Einzelsport

Vorteile: 

  • man ist zeitlich flexibel
  • man konzentriert sich nur auf sich
  • man hat keinen direkten Vergleich mit anderen Personen
  • man kann die Zeit zum Nachdenken nutzen und zur Ruhe kommen

Nachteile:

  • nötige Unterstützung fehlt ggf.
  • für einige kann es langweilig sein
  • man muss sich selbst motivieren

Was Fitness angeht, bin ich ganz klar Einzelsportler. Ich gehe gerne schonmal mit Freundinnen zum Sport, einfach weil ich gerne Zeit mit ihnen verbringe, aber in der Regel bin ich lieber alleine (im Fitnessstudio). Der Grund ist ganz einfach der, dass ich mich viel eher auf mich und mein Training konzentriere, wenn ich allein bin. Außerdem nutze ich die Zeit wirklich sehr gerne zum Nachdenken ohne Ablenkung. Mein Handy lasse ich in der Regel in der Kabine und somit ist der Sport wirklich der entspannendste Teil des Tages.

Wenn es um Gruppensport im Sinne von Sportkursen geht, finde ich, dass man auch diese quasi als Einzelsport sehen kann. Solange man auf der Fläche ist und nicht gerade Trinkpause hat, konzentriert sich jeder auf sich und man ist für sich allein. Man interagiert nicht mit anderen, hat aber gleichzeitig ein Gemeinschaftsgefühl. Für mich als introvertierter Mensch, habe ich festgestellt, dass Menschen mir einfach wirklich Energie rauben (ja auch die, die ich sehr sehr gerne sehe und mag). Zwischen Sportkursen und vielen Personen auf der Trainingsfläche gibt es jedoch einen himmelweiten Unterschied. Sind viele Menschen auf der Trainingsfläche, bin ich, obwohl ich alleine dort bin sehr sehr schnell energielos. Bei Sportkursen ist das anders. Hier habe ich am Ende des Trainings oft noch Energie (natürlich bin ich muskulär fertig, aber nicht müde). Meine Theorie dahinter ist einfach, dass auf der Trainingsfläche viel geredet wird, jeder macht was anderes, alle haben Emotionen etc. die die Gesamtstimmung im Raum beeinflussen. Beim Kurs (z.B. Zumba) ist jeder für sich und vor allem jeder durch die Musik und den Trainer in eine bestimmte Stimmung versetzt.

Eventuell werde ich demnächst noch einmal etwas mehr zu den Themen introvertiert und extrovertiert, Persönlichkeit etc. schreiben. Auch dort aus einer nicht-wissenschaftlichen Sicht, sondern mehr auf Basis der gefühlten 10.000 Blogartikeln, Youtube Videos und eigenen Erfahrung. Nein, ich bin nicht besessen von dem Thema…:D

Zusammengefasst: auf der Trainingsfläche allein, zu Zeiten in denen im Studio nicht viel los ist. Ansonsten gerne Zumba ;D

Wie seht ihr das? Lieber Sport alleine oder lieber mit Anderen? 

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Fitness Friday : Yoga Challenge

Ich überlege gerade, ob ich statt Fitness Friday einfach mal FF schreiben soll. Irgendwie bin ich doch ein wenig faul und kein Fan von langen Überschriften. Aber ich weiß auch nicht. FF klingt doch irgendwie auch komisch. Vermutlich lasse ich es erst einmal so. Oder laxe das „Fitness Friday“ ganz weg? Man könnte ja auch eine Kategorie ernennen und das reicht dann so? Ich weiß es nicht. Mal sehen.

Zum eigentlichen Thema. Da ich noch immer nicht wieder 100% gesund bin (ja das hat man davon, wenn man zu früh wieder arbeiten und zum Sport geht) und ich zumindest auf Fitnessstudio und Zumba noch verzichte, das Cheerleading habe ich wieder angefangen, da ich dummerweise mein Team nicht im Stich lassen möchte, kam mir die Idee ruhiges Yoga zu machen. Auf der Suche nach einem geeigneten Video (in der Regel mache ich die von Tara Stiles oder Teshia Maher), das ich noch nicht gemacht habe, bin ich auf die Yoga Challenge gestoßen, von der ich schon einmal gehört hatte. Also habe ich mir gedacht, warum nicht.

Die einzelnen Challenge Tage gehen 20-30 Minuten lang und sind für Anfänger super geeignet. Man wird langsam und sanft an Yoga heran geführt. Ich persönlich fühle mich nach jeder Session wirklich gut. Freitag ist Tag 5 an der Reihe (Donnerstag habe ich es leider vergessen) und ich freue mich.

Meine Gründe für die Yoga Challenge: 

  • Entspannung: Ich merke sehr, dass ich die letzte Zeit wieder sehr angespannt bin, gerade mein Kiefer ist tagsüber sehr angespannt und meine Tics (ja ich habe so schöne Tics im Gesicht) sind relativ stark. Yoga führt dazu, dass ich abschalte, ich bin im Hier und Jetzt. Ich habe auch gemerkt, dass es mir nach einem Streit mit einem Freund nach einer kleinen YogaRunde sofort besser ging.
  • Kräftigung: Yoga dient zwar in den Augen der Meisten eher der Dehnung, jedoch sind viele Übungen sehr kräftigend. Besonders an Stellen, die beim Krafttraining der großen Muskelgruppen vernachlässigt werden. Genau wie Stabilisationstraining (welches auch ein großer Teil von Yoga ist) werden hier verschiedene versteckte Bereiche beansprucht. Planks und Formen von Liegestütz sind im Yoga keine Seltenheit und fördern die Stabilität des Rumpfbereiches und der Schultermuskulatur
  • Selbstdisziplin: Disziplin ist etwas, was mir sehr sehr schwer fällt und Challenges sind für mich eine Übung, diese zu verbessern.

Macht noch jemand Yoga oder hat schon einmal die Yoga Challenge gemacht?

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