Fitness Friday : Yoga Challenge

Ich überlege gerade, ob ich statt Fitness Friday einfach mal FF schreiben soll. Irgendwie bin ich doch ein wenig faul und kein Fan von langen Überschriften. Aber ich weiß auch nicht. FF klingt doch irgendwie auch komisch. Vermutlich lasse ich es erst einmal so. Oder laxe das „Fitness Friday“ ganz weg? Man könnte ja auch eine Kategorie ernennen und das reicht dann so? Ich weiß es nicht. Mal sehen.

Zum eigentlichen Thema. Da ich noch immer nicht wieder 100% gesund bin (ja das hat man davon, wenn man zu früh wieder arbeiten und zum Sport geht) und ich zumindest auf Fitnessstudio und Zumba noch verzichte, das Cheerleading habe ich wieder angefangen, da ich dummerweise mein Team nicht im Stich lassen möchte, kam mir die Idee ruhiges Yoga zu machen. Auf der Suche nach einem geeigneten Video (in der Regel mache ich die von Tara Stiles oder Teshia Maher), das ich noch nicht gemacht habe, bin ich auf die Yoga Challenge gestoßen, von der ich schon einmal gehört hatte. Also habe ich mir gedacht, warum nicht.

Die einzelnen Challenge Tage gehen 20-30 Minuten lang und sind für Anfänger super geeignet. Man wird langsam und sanft an Yoga heran geführt. Ich persönlich fühle mich nach jeder Session wirklich gut. Freitag ist Tag 5 an der Reihe (Donnerstag habe ich es leider vergessen) und ich freue mich.

Meine Gründe für die Yoga Challenge: 

  • Entspannung: Ich merke sehr, dass ich die letzte Zeit wieder sehr angespannt bin, gerade mein Kiefer ist tagsüber sehr angespannt und meine Tics (ja ich habe so schöne Tics im Gesicht) sind relativ stark. Yoga führt dazu, dass ich abschalte, ich bin im Hier und Jetzt. Ich habe auch gemerkt, dass es mir nach einem Streit mit einem Freund nach einer kleinen YogaRunde sofort besser ging.
  • Kräftigung: Yoga dient zwar in den Augen der Meisten eher der Dehnung, jedoch sind viele Übungen sehr kräftigend. Besonders an Stellen, die beim Krafttraining der großen Muskelgruppen vernachlässigt werden. Genau wie Stabilisationstraining (welches auch ein großer Teil von Yoga ist) werden hier verschiedene versteckte Bereiche beansprucht. Planks und Formen von Liegestütz sind im Yoga keine Seltenheit und fördern die Stabilität des Rumpfbereiches und der Schultermuskulatur
  • Selbstdisziplin: Disziplin ist etwas, was mir sehr sehr schwer fällt und Challenges sind für mich eine Übung, diese zu verbessern.

Macht noch jemand Yoga oder hat schon einmal die Yoga Challenge gemacht?

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Fitness Friday: Beweglichkeit und Dehnen

Vor ein paar Wochen hatten wir ja schon einmal das Thema Fitnesstests. In diesem Post möchte ich etwas mehr auf das Thema Beweglichkeit eingehen. Da ich einiges über Beweglichkeit und Dehnen gelernt habe, möchte ich einmal 10 interessante Fakten/ Erkenntnisse mit euch teilen. Unterschieden wird vorab in die Begriffe Gelenkigkeit (Reichweite des Gelenks) und Dehnfähigkeit (von Muskeln und dazugehörigem Bindegewebe).

10 Fakten zu Beweglichkeit und Dehnen

  1. Die Beweglichkeit ist sehr stark genetisch vorbestimmt.
  2. Die Gelenkigkeit kann fast nur in der Wachstumsphase trainiert werden.
  3. Dehnen im Erwachsenenalter hat hauptsächlich Einfluss auf das Schmerzempfinden bei Dehnung.
  4. Aktiv statisches Dehnen hat den größten Effekt.
  5. Dehnen vor dem Training verringert die Schnell- und Maximalkraft.
  6. Es gibt keine Evidenz für Prävention von Verletzungen durch Dehnen vor dem Sport.
  7. Statisches Dehnen im Anschluss des Sports verlangsamt die Regeneration.
  8. Möchte man Dehnen zum Aufwärmen nutzen, empfiehlt sich dynamisches Dehnen.
  9. Möchte man Dehnen zum Trainingsende einsetzen, empfiehlt sich intermittierendes Dehnen (rhythmische Wechsel von An- und Entspannung).
  10. Ein gezieltes Beweglichkeilstraining sollte als separates Training (statisch) durchgeführt werden.

Wichtig ist, dass in erwärmtem Zustand gedehnt wird. Egal was trainiert wird, sei es Kraft oder Beweglichkeit, Aufwärmen gehört dazu.

Beweglichkeit testen

Auf der Suche nach schönen Bildern für den Post bin ich auf folgendes Tool gestoßen, wo man nicht nur Bilder sondern auch Anleitungen und Auswertung für die Beweglichkeit hat. Die Übungen sind fast identisch mit der aus meiner Ausbildung, wer also seine Beweglichkeit testen möchte, einmal bitte hier klicken. 

Mein Testergebnis bei diesem Test ist ein leichtes Defizit in Rumpf und Hüfte. Nichts Neues also 😉

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Fitness Friday : Loox app

Happy Friday, happy weekend! Da ich momentan krank im Bett liege und sogar zu müde war einen Post zu schreiben, kommt dieser erst heute Mittag online 😉 Ich hoffe ihr seid fitter!

Da Sport für mich gerade eher nur in der Theorie passieren kann, habe ich sehr viel Spaß mit der Loox App. Diese habe ich auf der Reise nach Leipzig durch eine Kollegin kennen gelernt und möchte sie gerne einmal vorstellen.

Fertige Trainingspläne

Die Loox App bietet eine Reihe an Trainingsplänen von verschiedenen Experten zu verschiedenen  Bereichen wie Muskelaufbau, Abnehmen, Fitness steigern und Körper straffen. Diese Pläne kann man individuell anpassen. Hat man z.B. keine Geräte zu Hause und es wird eine Übung mit Gerät ausgewählt, kann man nach Alternativen für die jeweilige Muskelgruppe suchen. Zusätzlich kann man sich zu den einzelnen Übungen Videos anschauen, wenn man nicht sicher ist, wie sie ausgeführt werden.

Eigener Plan

Alternativ kann man auch seinen eigenen Plan zusammenstellen. Über die Suchfunktion oder aber über Muskelgruppen nach Alphabetischer Reihenfolge. Hier werden sowohl die Dauer oder Wiederholungsanzahl, sowie die Sätze und Pausen mit hinterlegt. Man gibt die Anzahl Wochen an, die man den Plan machen möchte, die Anzahl Tage, die man trainieren möchte und kann ein absolviertes Training jeweils abhaken.

Vorteile

  • Man hat viele Pläne zur Auswahl und es ist besser strukturiert als die meisten Challenge Pläne, die jeweils nur eine Körpergruppe beziehen
  • Man hat kleine Erfolgserlebnisse durch das Abhaken der Übungen
  • Man hat den Plan immer auf dem Handy dabei, kein Papier/ Stift mitschleppen
  • Eine große Auswahl an Übungen
  • Gute Möglichkeiten zum Anpassen

 

Nachteile

  • keine community: viele Apps zeichnen sich dadurch aus, dass man sich mit anderen Verbinden kann und gegenseitig motivieren kann. Das gibt es bei dieser App leider noch nicht
  • Kopieren von Workouts nicht möglich: Die App ist so ausgelegt, dass man an verschiedenen Wochentagen verschiedene Workouts macht. Hat man aber einen Ganzkörperplan und führt diesen 2-3 Mal die Woche aus, muss man diesen tatsächlich 2-3 Mal erstellen, was recht aufwändig und lästig ist

Insgesamt mag ich die App sehr gerne. Sie ist sehr benutzerfreundlich und auch von der Optik her ansprechend. Jetzt muss ich leider noch mindestens eine Woche warten, bis ich sie so richtig in der Praxis testen kann.

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