Fitnesstrainer B-Lizenz: Meine Erfahrungen

Hallo ihr Lieben!

Endlich habe ich es geschafft. Ich habe meinen Fernlehrgang zur Fitnesstrainer B-Lizenz erfolgreich mit der Note 1 abgeschlossen! 🙂 Da ich jemand bin, der gerne Dinge aufschiebt, habe ich die letzten 3-4 Wochen damit verbracht viel zu lernen, die 5 Einsendeaufgaben zu erledigen, mein Präsenzwochenende absolviert, hospitiert und die mündliche und schriftliche Prüfung abgelegt. Mit diesem Beitrag möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit dem Fernlehrgang berichten.

Wo habe ich die Lizenz gemacht?

Ich habe mich für den Lehrgang bei der Ahab Akademie entschieden. Einfach aus dem Grund, dass der Lehrgang relativ günstig war und in der Online-Variante angeboten wird. Bei vielen anderen Anbietern waren mehrere Präsenzwochenenden, was natürlich mit erheblichen Kosten und Zeit verbunden gewesen wäre. Hier hätte man vieles natürlich noch intensiver lernen können, aber für meine erste Lizenz habe ich mich für die Online-Variante entschieden.

Selbstlernphase

Nach der Anmeldung habe ich einen dicken Ordner mit 5 Lehrbriefen zu den Themen Anatomie, Krankheitsbildern, Trainingslehre und Fitnesstraining erhalten. Insgesamt waren es 5 Lehrbriefe + Übungskatalog. Diese musste man vor dem Präsenzwochenende durcharbeiten und zu jedem eine Online „Einsendeaufgabe“ in Form eines Multiple Choice Tests erledigen. Insgesamt wird alles sehr verständlich erklärt und ist gut zu verstehen. Was mich zu Anfang etwas gestört hat ist, dass es nicht so wissenschaftlich ist wie ich es eben aus meinem Studium Ernährung und Diätetik gewohnt war. Aber da muss man sich auch mal ganz klar bewusst machen, dass es sich nunmal um einen Online Fernlehrgang für einen nicht-geschützten Beruf handelt. Bewusst geworden ist mir hierdurch aber nochmal der enorme Unterschied zwischen dem was ich gelernt habe, und dem was ein Ernährungsberater in einem solchen Lehrgang lernt (ich habe einmal in das Skript reinschauen dürfen, es beinhaltet das, was ich in dem ersten Quartal meines Studiums bearbeitet habe).

Hospitation

Im Zuge der Ausbildung muss eine 5-stündige Hospitation absolviert werden. Ich habe meine in meinem Studio ablegen dürfen. Zwar habe ich über die Methoden nicht viel neues gelernt, weil ich ja weiß, wie mein Trainer mich einweist, aber ich habe einmal sehen können, wie es ist, Neulinge ein zu weisen, die noch etwas weniger Erfahrung haben. Insgesamt war es schon interessant, da ich auch ein paar Fragen stellen konnte und so noch ein wenig Austausch hatte.

Präsenzwochenende

Mitte März hatte ich mein Präsenzwochenende im Injoy in Köln. Mega schönes Studio nebenbei. Hier haben wir 3 Tage nochmal alles grob durchgesprochen (hauptsächlich Thema Kraft und Ausdauertraining, Trainingsplanung und Beratung). Wir haben einige Geräte und freie Übungen ausprobiert, Aufwärmmethoden erarbeitet und hatten insgesamt recht viel Spaß. Zuvor hatte ich Angst davor, welche Art Personen mit mir im Kurs sitzen würden. Man hat ja doch so Vorurteile. Es war jedoch echt eine super Gruppe bestehend aus sehr unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Zielen und Interessen. Aber alle sehr klug und vor allem sehr nett. Am letzten Tag mussten wir als Prüfung  einen Trainingsplan für ein Fallbeispiel entwerfen, diesen präsentieren und begründen und zu guter Letzt mussten wir eine andere Person in zwei Geräte aus unserem Plan einweisen.

Schriftliche Prüfung

Zum Abschluss hatten wir eine schriftliche Prüfung bestehend aus 45 Fragen, für die wir 45 Minuten Zeit hatten. Ich hatte wirklich Respekt vor der Prüfung, insbesondere, weil ich mir vieles nicht merken konnte. Zwei aus unserer Gruppe haben den Test vor mir bereits absolviert und haben mir mit ihren Erfahrungen doch sehr geholfen. Ingesamt konnte man vieles nach Gefühl beantworten, somit war ich recht schnell fertig und konnte dann nochmal durchgehen und alles beantworten.

Mein Fazit

Ich hätte mir insgesamt mehr Wissenschaft gewünscht, bin aber ansonsten mit dem Lehrgang zufrieden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel gelernt und vor allem habe ich gelernt, dass ich als nächstes den Personal Trainer machen möchte. Mein Ziel Menschen ganzheitlich in Ernährung und Fitness zu beraten ist dank dem Lehrgang wieder voll da! 🙂

Habt einen schönen Abend! 🙂

 

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Meine Prioritäten für 2018

Okay, 2018 läuft nun bereits ganze 12 Tage. Genaue Vornehmen habe ich mir dieses Jahr tatsächlich nicht gestellt, obwohl ich das eigentlich immer mache. Mein einziges wirkliches Ziel ist es, die Ziele, die ich mir im Laufe des Jahres stelle auch durch zu ziehen. Ich bin ja eher so der Typ, tausend Dinge starten und vornehmen, aber kaum etwas zu Ende bringen.

Im Zuge dessen habe ich auch darüber nachgedacht, wo ich meine Prioritäten setzen möchte. Dieser Blog, den ich total gerne mag, steht auf dieser Prioritätenliste nicht drauf. Das soll absolut nicht heißen, dass ich nicht wieder hier schreibe. Ich mag den What I Ate Wednesday total gerne und immer mal wieder fallen mir Themen ein, über die ich gerne berichten möchte. Ich habe immer Wieder versucht Struktur hier rein zu bringen. Denke mir, wenn du den Mittwoch sowieso postest, kannst du ja nicht Donnerstag oder Dienstag noch was posten. Ich möchte nicht vorausplanen und ich möchte mich nicht an bestimmte Tage oder Themen binden, sondern einfach das schreiben, was mir so in den Sinn kommt, wenn es mir in den Sinn kommt. Irgendwie hatte ich immer den Dran hier etwas „gutes“ draus zu machen. Mit SEO und was weiß ich, damit es potentiellen Lesern gefällt. Das möchte ich ein wenig ändern. Ein wenig loslassen und hierin eher eine Platform sehen, in der ich Dinge teile, die ich persönlich interessant finde.

So viel dazu. Nun aber zu meinen wirklichen Prioritäten.

1. Projekt Bauchgefühl

Vor über einem Jahr habe ich meine Freiberuflichkeit als Ernährungsberaterin angemeldet. Seither aber eigentlich so gut wie nichts im Bereich Marketing oder Kundengewinnung gemacht. Immer nur davon gesprochen, immer nur geplant, aber nicht ausgeführt. Meist einfach, weil ich mich nicht getraut habe. Als Ernährungsberaterin tätig sein, wird meine top Priorität für das Jahr 2018!

2. Fitnesstrainer Lizenz

Im Juni 2017 habe ich ja mit der Trainerlizenz begonnen. Ich habe total enthusiastisch das komplette Lehrmaterial durchgenommen und es dann wieder beiseite gelegt. Ich bin super interessiert an dem Ganzen, aber lernen liegt mir überhaupt nicht. Tat es noch nie. Ursprünglich hatte ich geplant das Lehrgangswochenende Anfang Januar zu machen. Das habe ich nicht hinbekommen, weil ich bisher keine der Aufgaben/ Tests erledigt habe. Nun musste ich kostenpflichtig auf Mitte März verschieben. Das heißt für die kommenden zwei Monate: lernen, lernen, lernen!

3. Instagram

Ja, Instagram ist eine Priorität von mir. Es macht mir einfach super viel Spaß und ich möchte besser werden und wirklich eine gute Seite haben. Das schöne an Instagram ist, dass du sofort Feedback bekommst, ob du etwas gut gemacht hast, oder nicht. Und sind wir mal ehrlich. Ich mache einfach gerne Fotos, insbesondere von Essen 😉

4. Back in Shape

Hier schließe ich mich dem Standardvornehmen an. Ich möchte als Ernährungsberater und als Fitnesstrainer als Vorbild dienen. Ich finde aus eigener Erfahrung heraus, kann man einfach besser beraten und es wirkt einfach besser, wenn man bereits erreicht hat, was der Klient erreichen möchte. Anfang Januar bin ich begonnen mit einem Defizit von nur 100-200 kcal am Tag(es soll ja wirklich langfristig halten und nicht schnell runter) und moderatem Sport. Es fühlt sich gut an und ich freu mich drauf, hier wieder aktiv zu werden und rein zu kommen!

 

Das waren meine top 4. Natürlich habe ich hier und da noch andere Dinge. Aber das sind die Sachen, auf denen mein Fokus liegt. Habt ihr euch etwas vorgenommen?

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende! <3

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Fitness Friday – Follow your dreams

Ich wünsch euch einen wunderbaren Freitag! Für die meisten heißt es, endlich Wochenende, für mich heißt es, Urlaub Ende :(. Aber immerhin noch das Wochenende, was wohl leider komplett verregnet sein soll, genau wie die nächste Woche… also Zeit genug zum Lernen. Ich habe mich nämlich endlich für eine Ausbildung für die Fitnesstrainer B Lizenz eingeschrieben. 🙂

Warum denn?

Gründe dafür gibt es viele. Es war immer mein Ziel eine Trainerlizenz zu machen. Einfach um die Möglichkeit zu haben irgendwann meinen Traum vom Personal Trainer mit Ernährungsberatung zu verwirklichen. Des Weiteren möchte ich eine Lizenz haben, in der ich selbstständig und nicht nur als Helfer mein Cheerleading Team trainieren darf und Hintergrundwissen habe um sie z.B. im Kraftaufbau zu unterstützen. Zu guter Letzte lerne ich einfach sehr sehr gerne. Ich würde am liebsten noch weiter studieren, aber mein Gehalt möchte ich auf keinen Fall noch einmal verringern. Also warum nicht einfach per Fernlehrgang neue Dinge lernen oder studieren? Jeder hat so seine Hobbys, ich erarbeite mit halt gerne Lizenzen. Ob ich damit auch etwas mache, ist unwichtig. Aber ich hätte immerhin die Möglichkeit. 😉

Fitness Friday?

Bisher habe ich immer eher ungern Tipps und Wissen über Fitness geteilt, einfach weil ich der Meinung war, dass mir die Qualifikation fehlt zu beurteilen, ob die Dinge, die ich in Büchern oder dem Internet lese, richtig sind. Denn es ist ja so, auch Hochausgebildete Fachkräfte sind nicht immer objektiv in dem, was sie von sich geben und wissenschaftlichen "Beweis" findet man immer. Da ich aber jetzt zumindest etwas Hintergrundwissen erlange und es mir während meinem Studium Ernährung und Diätetik Spaß gemacht hat neue Informationen zu teilen, würde ich das hier auch gerne mal probieren. Ich denke nicht, dass es so Themen wie "wie baue ich am schnellsten meinen Bizeps" auf sein werden, sondern eher andere Dinge, die ich selbst vorher nicht wusste und irgendwie interessant finde. 😉

Ich versuche darum mal zu meinem What I Ate Wednesday einen Fitness Friday zuzufügen und ggf. einen "ich weiß noch nicht was, da die Posts keine Struktur haben und nur gelegentlich erscheinen" – Monday 😉

 

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