Veganer und Fruktosefreier Kürbiskuchen

Ich habe in letzter Zeit ziemlich oft diverse Persönlichkeitstests ausgefüllt und eine immer wiederkehrende Frage war: Gleicht Ihre Arbeitsweise eher einem gut geplanten Schema oder einem willkürlichem Energieschwall?

Drei Mal dürft ihr raten, was da meine Antwort ist. Und ja, von 1 (gut geplantem Schema) bis 5 (willkürlicher Energieschwall) liege ich bei mindestens 6. Ich arbeite dran, aber in meiner Natur liegt das geplante was auch immer nicht. Es gibt mir Sicherheit und Ruhe, aber dran halten, kann ich mich selten ;).

Daher gab es auch länger keinen Blogpost. Ich kann nicht genau sagen warum, in anderen Dingen war ich sehr motiviert. Zum Beispiel was den Sport angeht. Meine Muskeln sind brav gewachsen. Jetzt melde ich mich aber wieder zurück, zwar nicht mit einem What I Ate Wednesday, aber trotzdem mit Essen, nämlich einem Kürbiskuchen.

Kürbiskuchen ohne Milch, Ei & Fruktose

 

Ich weiß nicht genau, wie ich darauf gekommen bin, aber gestern auf der Arbeit dachte ich, ich muss Kürbiskuchen machen. Also nach einem Rezept gegoogelt, nach der Arbeit Kokosmilch und Kürbis gekauft und hopp hopp gebacken. Insgesamt total einfach. Alles was man benötigt ist:

*einen Pie-Boden**

*einen Kürbis (Hokkaido) (300ml)

*Kokosmilch (ca. 80-90 ml Kokosmilch)

*4 EL Vanillepuddingpulver

*1-2 TL Zimt

*1/4 TL Ingwer

*1/4 TL Muskat

*100 ml Reissirup (für die nicht Fruktosiefreie Variante Agavendicksaft)

*100 ml Traubenzucker (oder eben Haushaltszucker)

**Der Pie Boden für den Kürbiskuchen bestand in meinem Fall aus ca. 300 ml Mehl, 125g Alsan Margarine, 1 TL Traubenzucker, 1 TL Salz und etwas Haferdrink. Einfach zusammengeknetet zu einem weichen homogenen Teig.

Die Füllung ist super einfach, das einzig lästige ist der Kürbis. Dieser muss nämlich erst halbiert und entweder in der Mikrowelle oder im Ofen erwärmt und aufgeweicht werden, sodass man ihn auslöffeln kann. In der Mikrowelle hat es ca. 10 Minuten gedauert. Ofen wird länger dauern.

Anschließen alles zusammen in den Mixer und in die Kuchenform gießen (in der der Teig bereits ausgerollt ist, selbstverständlich 😉 ). Bei 180° für ca. 60 Minuten in den Ofen geben und feeeeertig ist der Kuchen. Jetzt rate ich zu dringendem abkühlen lassen, es sei denn ihr möchtet euch, genau wie ich, die Zunge verbrennen. Kann ich nicht empfehlen. Auch wenn es toll schmeckt.

img_4801.jpg

Leider ist der Kuchen bereits auf, da ich aber noch etwas Kürbis über habe, wird gleich noch ein wenig gebacken. Diesmal wohl eher kleine Törtchen :).

PS: Heute kam mir die grandiose Idee einen Blogtober zu machen. Wie das mit meinen willkürlichen Energieschwallen funktioniert, weiß ich nicht aber ich schaue mal. Ich habe da gerade Lust zu! 😉

Bis dahin euch einen schönen Herbst-Mittwoch <3

Screen Shot 2016-01-08 at 20.40.15

Weiterlesen