Einfach mal nicht beschäftigt sein 

Ihr kennt das bestimmt auch, man ist ein wenig gestresst, von überall kommen Eindrücke und irgendwie ist man müde, gestresst oder abgelenkt.

Vor kurzem habe ich das Hörbuch ‚Busy‘ angehört. Wie sehr es einfach zum guten Ton gehört beschäftigt zu sein oder keine Zeit zu haben. Tut man einfach nichts oder nimmt sich Zeit zum Entspannen wird man oft schon komisch angeguckt, insbesondere, wenn man viel mit Vielbeschäftigten zusammen ist. Man wirkt faul. 

Mal ehrlich, wie oft habt ihr irgend ein Treffen abgesagt bzw. garnicht erst zugesagt mit der Ausrede, ihr hättet keine Zeit, obwohl ihr eigentlich einfach nur keine Lust habt? 

Ich jedenfalls mache es sooooo oft. Einfach zu sagen, dass man nicht zusagen möchte, weil man Zeit für sich alleine braucht oder möchte ist schwer. Man möchte ja auch Interesse an dem zeigen, was die andere Person vorschlägt. Ein Problem kann aber sein, dass die Person denkt: ok dann frag ich einfach ein anderes Mal nochmal, vielleicht hat sie ja dann Zeit. 

Vornehmen Nr. 1: mehr Ehrlichkeit, wenn es um Absagen geht und dazu stehen, dass ich manchmal einfach mal nichts tue (bzw. oft einfach mal zu Hause für mich Zeit verbringen möchte). 
Das war Teil 1 zu Busy. Der nächste Teil zur Priorisierung folgt 🙂 

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Gedankensalat: Fake it ‚til you make it?

Zuerst einmal: Ja, ich weiß, ich habe im Titelbild einen Rechtschreibfehler. 2. Ich hab den What I Ate Wednesday diese Woche nicht hinbekommen. Dienstag vergessen zu fotografieren. Mittwoch vergessen zu fotografieren. Die Arbeit hat und andere Termine haben mich etwas gestresst aber nun ist alles wieder ganz wundervoll. 🙂 

Nun aber einmal ganz viel Gedankensalat exklusiv für euch (morgen gibt’s dann wirklich wieder Essen):

Damit ihr euch auch ganz wundervoll fühlt, möchte ich heute einmal über eines meiner Lieblingsthemen sprechen. Wenn ich mich nicht gerade mit Essen oder Sport beschäftige, beschäftige ich mich mit meiner Persönlichkeitsentwicklung und der (amateurhaften) Erforschung der Persönlichkeiten meiner Mitmenschen. Hierzu lese ich viele Bücher, schaue ich viel auf Youtube und mache nebenbei jeden Persönlichkeitstest der mir über den Weg läuft (hauptsächlich, weil ich gerne Dinge ausfülle).

Während dieser Exkursionen bin ich des öfteren auf den Spruch „fake it til you make it“ gestoßen. Dieser kommt mir besonders oft in Büchern entgegen, in denen es darum geht erfolgreich zu werden. Aber auch oft, wenn es darum geht, selbstbewusster zu sein. Beim Erfolg geht es oft darum so zu tun, als könne man etwas (oder zumindest sich selbst ein wenig besser dar zu stellen) und quasi per learning by doing die benötigten Fähigkeiten zu erlernen. Ein Beispiel dazu aus „get the guy“ (ja auch so Bücher finde ich interessant ^^‘): Er hat sich wollte während der Schulzeit gerne DJ werden und hat irgendwann einfach angefangen zu sagen, er sei DJ, bis er von Leuten engagiert wurde, er war gut und wurde weiter gebucht und hat damit letztendlich ganz gut verdient. Nun muss man sagen, dass er wohl auch Talent gehabt hat, sonst hätte das nicht funktioniert.

Genauso könnte das auch mit dem Selbstbewusstsein funktionieren: Wenn man sich nach Außen hin selbstbewusst gibt, also seine Unsicherheiten überspielt und merkt, dass es funktioniert, könne man ja allein dadurch sicherer werden. Man kennt das ja oft, dass man wenn man seine Angst überwindet merkt, dass man sich größtenteils umsonst Sorgen gemacht hat und wird auf diesem bestimmten Gebiet sicherer.

Ich finde, das kann man auch sehr gut auf den Körper anwenden. Ich nehme an, dass die meisten, die hier mitlesen irgendwelche Körperlichen Ziele haben. Wie wendet man aber darauf „fake it til you make it“ an?

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Nein, ihr braucht euch nicht, wie ich, die Bauchmuskeln mit Hilfe von dunklem Puder auf den Bauch malen (was ihn jetzt auch nicht unbedingt besser aussehen lässt – aber ich musste es einfach mal tun).

Ihr müsst euch einfach nur vorstellen, ihr hättet den Körper, den ihr wollt schon erreicht.Einfach‘ ist es natürlich nicht, aber das ist im Grunde alles, was man tun muss. Man steckt doch einfach oft in einem „Ich schaffe das eh nicht“ Gedanken fest oder „ich bin eh fett, da kann ich mir den Donut auch noch genehmigen“ oder oder oder. Sich an etwas zu halten, fällt uns meistens leichter, wenn wir erfolgreich sind. Bei Misserfolgen tendiert man schnell zum Aufgeben, bis man dann irgendwann wieder einen Neustart wagt.

Dank Cara Alwill Leyva (Autorin von #girlcode, fearless and fabulous und noch mehr) habe ich angefangen am Abend zu „meditieren“. In Anführungsstriche gesetzt, denn so richtiges meditieren ist es nicht. Es sind 5-15 Minuten (ich stelle mir da immer den Wecker). In denen ich mir mein Leben vorstelle, wie ich es mir wünsche. Detailliert, Haus, Job, Körper, Familie. Die einen mögen sagen Träumen bringt nichts, man muss dafür arbeiten. Klar. Das stimmt. Aber wenn man das Ziel klar vor Augen hat und das Gehirn vielleicht schon denkt, dass das Ganze Realität sein könnte, macht es das Arbeiten dafür doch gleich viel leichter? Es macht glücklicher sich vor zu stellen, wie das Leben mal sein soll, sein kann, als darüber nach zu grübeln, was nicht gut läuft, was man nicht hat.

Mir jedenfalls tut es gut. Ich habe eigentlich immer sehr viel geträumt. Den ganzen Tag durch. Das letzte Jahr habe ich das irgendwie verloren und Dank der Übung irgendwie doch wieder gefunden.

Wer es hingegen etwas praktischer haben möchte: Wartet nicht auf euren Bikini Body, zieht an, was ihr möchtet und tut so als hättet ihr bereits den Körper eurer Träume.

Obiges Foto lässt erkennen, dass meine Beine meine Problemzone sind. Nein, das Foto ist nicht unvorteilhaft getroffen, es ist sogar noch recht vorteilhaft getroffen. Normalerweise ziehe ich keine kurzen Sachen an. Aber Dank der Wärme die letzten Tage habe ich mir gedacht, warum eigentlich nicht? Ich habe so viele Kleider im Schrank hängen, die ich noch nie in der Öffentlichkeit an hatte (außer mit schwarzer Stützstrumpfhose), also habe ich sie angezogen. Zwar bisher nur zum Einkaufen im Supermarkt, aber ein Anfang. Es war toll. Ich liebe Kleider 😉 Und ich vermute es hat niemanden gestört.

Und für alle die, die noch mehr Gründe haben wollten sich ein zu reden glücklich und perfekt zu sein, bis sie selbst dran glauben, für den gibt es ein tolles/ lustiges Video 

Genießt den Abend und träumt was schönes <3

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Birthday Week

Die letzte Woche war alles andere als Fitness-Blog-würdig aber doch recht aufregend. Es gab viele Süße Dinge, es gab Sport, es gab Herzschmerz, es gab intensive Gespräche und zu guter Letzt einen ganz ganz ausgezeichnet tollen Geburtstag.

Süße Sachen kann ich derzeit allerdings nicht mehr sehen, weswegen ich den Rest des Tages mit den Chips-Überersten von gestern Abend und einer Wasserflasche im Bett verbringen werde. Das Wetter da draußen lädt auch nicht zu irgendetwas anderem ein.

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Von Grey’s Anatomy habe ich vor einiger Zeit zwei Dinge gelernt, die bei emotionalem Diskomfort helfen. Selbsttherapie quasi. Nummer 1 ist: Freitanzen, wie Meredith und Christina es regelmäßig taten. Hilft immer! No 2 ist bei mir auch immer sehr hoch im Kurs: Ich weiß nicht mehr warum, aber als es Izzy schlecht ging, fing sie obsessiv an Muffins zu backen. Irgendwelche Schuko-Kokos Muffins. Das war bei mir der Beginn allen Übels. Meine große Liebe zu Muffins backen war geboren. Und lebt auch heute noch.

Da meine liebsten Mitbewohnerinnen derzeit in Klausurvorbereitung stecken, konnte Süßes ja auch nicht schaden. Daher gab es zu Beginn schon einmal ein paar Cupcakes. Schnell warn sie wieder weg.

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Da die Lieben sich aber auch selbst dringend vom Lernen ablenken müssen, bekam ich Donnerstag Abend leckeren Milchreis mit Erdbeeren.

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Als ich dann gestern nach dem Training nach Hause kam, wurde ich mit Musik, Kamera und einem sooooo schön gedeckten Tisch und (veganem) Kuchen empfangen. Die verrückten haben tatsächlich die ganzen kleinen Herzchen von Hand ausgeschnitten.

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Der (bis auf die Herzchen) vegane Schokokuchen war auch wirklich sehr sehr lecker. Und sehr sehr mächtig! 😉

Am Abend kamen noch Freunde vorbei und wir haben mit ziemlich leckerer Bowle (mit guter Wirkung), Pizza, Kuchen, Leuchtstübchen und guter Laune zusammen gesessen, geredet und Spaß gehabt. Ungefähr die Hälfte von uns ist gegen 12 Uhr noch in eine Diskothek gefahren und wir haben noch zwei Stündchen zu leider nicht ganz so toller Musik getanzt.

Alles in allem war es ein wirklich wirklich toller Tag! Vor allem finde ich immer wieder toll, wie man an den Geschenken der einzelnen Freunde sehen kann, wie gut sie einen kennen. Und die verrückten scheinen mich wirklich gut zu kennen. Eine Mehrfachsteckdose mit Schalter scheint für viele ein blödes Geschenk zu sein. Aber gewisse Insider machen sie zu etwas Besonderem ;).

Ich finde es einfach immer wieder erstaunlich, was für tolle Menschen ich in meinem Leben habe. Aus den unterschiedlichsten Ecken, mit den unterschiedlichsten Geschichten, aber alle haben sie eine Sache gemeinsam, es sind gute Menschen. Das bedeutet wahrscheinlich für jeden etwas leicht anderes, für mich bedeutet es, dass sie tolerant und verständnisvoll sind, dass sie freundlich und hilfsbereit sind. Passenderweise kommen die meisten irgendwo aus dem Bereich Gesundheit und Soziales.

Ich könnte zu diesem Thema jetzt noch Romane schreiben, aber ich belasse es für heute dabei und wünsche euch noch einen wunderbaren Restsonntag!

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