Rezept : Fruktosearme Barbecuesauce

Eine meiner absoluten Lieblingssaucen ist Barbecue-Sauce. Ich habe sie immer gerne auf meine Pizza bestellt und auch sonst recht gerne genutzt, wenn ich sie mal zu Hause hatte. Da die herkömmlichen Saucen, die man im Supermarkt oder Restaurant erhält unglaublich viel Zucker und somit Fruktose enthalten, habe ich sie lange nicht gehabt. Einmal habe ich mir die 0% Zucker Sauce von Rockanurtition gegönnt, aber die ist mir einfach auf Dauer zu teuer. Ich habe also beschlossen, selbst eine zu machen.

Sie schmeckt nicht ganz so, wie die echte Sauce, kommt der Sache aber schon recht nahe.

Was braucht ihr?

  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 6 EL Reissirup
  • 1 TL Chilipulver oder Chiliöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Knoblauchpulver (frischer Knoblauch geht natürlich auch)
  • Rauchsalz
  • 1 EL Balsamico Essig
  • 2 EL Worcestersauce

Was müsst ihr tun?

Zunächst einmal werden alle Zutaten bis auf den Essig und die Worcestersauce mit ca. 300 ml Wasser im Topf vermengt und zum Kochen gebracht. 30 Minuten lang darf die Sauce nun bei schwacher Hitze köcheln. Nun werden die letzten beiden Zutaten zugegeben und es wird noch einmal 30 Minuten rumgeköchelt. Das Rühren bitte nicht vergessen!

Zum Schluss nochmal ein wenig abschmecken. Ich habe hier und da noch ein wenig Chili und Rauchsalz zugefügt. Dann ist die Sauce fertig. Es ergibt nur eine kleine Menge, wer also etwas für mehrere Personen haben möchte, sollte mindestens die doppelte Menge an Zutaten verwenden.

Schmeckt auch lecker zu Gemüse z.B. Brokkoli!

Was sind eure Lieblingssaucen, insbesondere jetzt für die Grillsaison? 

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3erlei Kartoffelröschen

Wie ein paar von euch vielleicht wissen, habe ich vor meiner Diagnose (Fructosemalabsorbiton) gerne mal Apfelrosen gemacht. Ich fand es total schade, dass ich diese kleinen Zuckerbomben nun nicht mehr machen konnte. Die sahen doch immer so schön aus! Vorige Woche habe ich dann per Zufall Kartoffelrosen gesehen. Ich habe mich gefragt, wieso ich nicht selbst auf die Idee gekommen bin einfach Erdäpfel zu nehmen. Diese habe ich allerdings ohne Blätterteig benutzt. Sie halten auch so ganz gut.

Man nehme hierfür recht große Kartoffeln und schält sie zunächst einmal. Danach kann man sie entweder mit Hilfe einer Reibe oder dem Messer in dünne Scheiben schneiden. Ich empfehle hier die Reibe, denn sie müssen doch recht dünn sein um sich gut rollen zu lassen.

Die runden Kartoffelscheiben, werden dann in eine Reihe überlappend nebeneinander gelegt, gewürzt oder eben mit einer Füllung (z.B. Käse oder Spinat) sehr dünn belegt und aufgerollt. Anschließend in eine gefettete Muffinform gelegt und bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 30 Minuten gebacken. Eventuell sind sie auch schon früher gar, aber sie bekommen später eine schöne braune Kruste.

Bon Appétit!

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What I Ate Wednesday #41

Hallo liebe Menschen, die ihr euch genau wie ich, an Bildern von Nahrung erfreut. 😉 Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, ist es heute wieder Mittwoch. Ich habe wieder einmal mein Handy nach Fotos von meinem Essen durchsucht, die ich im Laufe der Woche gemacht habe. Man möge nun meinen, ich fotografiere extra für den What I Ate Wednesday. Tatsächlich ist es aber so, dass ich die Fotos einfach mache, weil ich Essen schön finde und mir denke, das könntest du bestimmt irgendwann mal posten. Wo auch immer. Vieles landet auf Instagram. Mittlerweile bin ich da aber so weit, dass ich ein Bild nicht mehr posten mag, wenn es meiner Meinung nach nicht in meinen Feed passt. Da entwickele ich derzeit leicht perfektionistische Tendenzen… auch wenn das von außen vielleicht nicht so den Anschein macht.

Aber ihr seid für die Bilder hier, daher darf ich nun stolz präsentieren:

Ein Brötchen mit Hummus. Recht farblos, jedoch eine pure Geschmacksexplosion.

 

 

Ein wenig farbenfroher als das Brötchen zuvor, jedoch geschmacklich ein Stück weniger befriedigend: Milchreis mit Cranberries. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es. Meine Geschmacksnerven sind aber derzeit eher der herzhafte Typ und mit Hummus kann nunmal nichts, wirklich nichts, mithalten. Nichtmal Avocado.

Bei der Vorbereitung fürs fruktosearm und vegane Krimidinner (Dinnerparty mit Schauspielerischen Aspekten), habe ich per Zufall fruktosefreien Johannisbeelikör gefunden, als ich nach normalem suchte. Also mitgenommen. Die Gäste waren auch glücklich, weil dieser nicht ganz so süß war, wie normal.

Ein weiteres Highlight (in meinen Augen) der Dinnerparty und meiner letzten Woche war die Avocado Mac’n’Cheese Sauce (Sauce für 500g trockene Nudeln: pürieren – 2 Avocado, 2EL Zitronensaft, Knoblauchpulver, Paprikapulver, Handvoll Basilikum, Handvoll Petersilie, 100 ml Mandelmilch; Kochtopf: 2 EL Öl, 2 EL Mehl, 2-4 EL Hefeflocken, Knoblauchpulver, wenn alles vermengt ca. 100-150 ml Mandelmilch; wenn Sauce, Avocadopüree mit rein, rühren, salzen, yuuuuuuummmmy!!!!) Nicht so fettarm, aber welche Käsesauce ist schon fettarm? Im Verhältnis zur echten, ist diese durchaus viel viel gesünder (und leeeeeeecker!).

Außerdem gab es Gürkchen, Tomätchen, eingelegte Oliven. Hummus, Guacamole und Brot, sowie gebackene Aubergine. Alles in allem eine für mich sehr leckere Vorspeise. Ob es den anderen geschmeckt hat, weiß ich leider nicht. Man beachte, dass die Vorspeise natürlich eigentlich vor der Avocadosauce kommt. Ich habe sie nur zu erst fertig gemacht 😀

Weil schönes Foto hier noch einmal aus einer anderen Perspektive 😉

Dessert: Mousse au Chocolat bestehend aus Seidentofu, Frusano Zartbitter, Kakaopulver und Stevia, sowie Nougataroma. Darauf, damit es schöner aussieht, habe ich meine Quinoa Schoko Dinger geopfert. Schmecken sehr gut, finde ich.

Ich würd ja liebend gerne lügen und sagen, dass ich total gesund gegessen habe. Aber ich habe es mal wieder nicht lassen können und das Wochenende mit einer Pizza abgeschlossen. Diesmal wirklich nur eine Pizza, mit Tomaten, Artischocke und Ruccola. Unglaublich lecker war die. Im Vergleich zur letzten Woche eine lohnenswerte Investition!

Ich habe mir aber fest vorgenommen nun wieder etwas gesünder zu sein, da ich auch diese Woche wieder mit dem Sport angefangen habe. Ich merke ich muss noch etwas vorsichtig sein, aber es wird wieder und ich freue mich drauf!

Habt einen schönen herbstlichen Mittwoch!

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