Meine Prioritäten für 2018

Okay, 2018 läuft nun bereits ganze 12 Tage. Genaue Vornehmen habe ich mir dieses Jahr tatsächlich nicht gestellt, obwohl ich das eigentlich immer mache. Mein einziges wirkliches Ziel ist es, die Ziele, die ich mir im Laufe des Jahres stelle auch durch zu ziehen. Ich bin ja eher so der Typ, tausend Dinge starten und vornehmen, aber kaum etwas zu Ende bringen.

Im Zuge dessen habe ich auch darüber nachgedacht, wo ich meine Prioritäten setzen möchte. Dieser Blog, den ich total gerne mag, steht auf dieser Prioritätenliste nicht drauf. Das soll absolut nicht heißen, dass ich nicht wieder hier schreibe. Ich mag den What I Ate Wednesday total gerne und immer mal wieder fallen mir Themen ein, über die ich gerne berichten möchte. Ich habe immer Wieder versucht Struktur hier rein zu bringen. Denke mir, wenn du den Mittwoch sowieso postest, kannst du ja nicht Donnerstag oder Dienstag noch was posten. Ich möchte nicht vorausplanen und ich möchte mich nicht an bestimmte Tage oder Themen binden, sondern einfach das schreiben, was mir so in den Sinn kommt, wenn es mir in den Sinn kommt. Irgendwie hatte ich immer den Dran hier etwas „gutes“ draus zu machen. Mit SEO und was weiß ich, damit es potentiellen Lesern gefällt. Das möchte ich ein wenig ändern. Ein wenig loslassen und hierin eher eine Platform sehen, in der ich Dinge teile, die ich persönlich interessant finde.

So viel dazu. Nun aber zu meinen wirklichen Prioritäten.

1. Projekt Bauchgefühl

Vor über einem Jahr habe ich meine Freiberuflichkeit als Ernährungsberaterin angemeldet. Seither aber eigentlich so gut wie nichts im Bereich Marketing oder Kundengewinnung gemacht. Immer nur davon gesprochen, immer nur geplant, aber nicht ausgeführt. Meist einfach, weil ich mich nicht getraut habe. Als Ernährungsberaterin tätig sein, wird meine top Priorität für das Jahr 2018!

2. Fitnesstrainer Lizenz

Im Juni 2017 habe ich ja mit der Trainerlizenz begonnen. Ich habe total enthusiastisch das komplette Lehrmaterial durchgenommen und es dann wieder beiseite gelegt. Ich bin super interessiert an dem Ganzen, aber lernen liegt mir überhaupt nicht. Tat es noch nie. Ursprünglich hatte ich geplant das Lehrgangswochenende Anfang Januar zu machen. Das habe ich nicht hinbekommen, weil ich bisher keine der Aufgaben/ Tests erledigt habe. Nun musste ich kostenpflichtig auf Mitte März verschieben. Das heißt für die kommenden zwei Monate: lernen, lernen, lernen!

3. Instagram

Ja, Instagram ist eine Priorität von mir. Es macht mir einfach super viel Spaß und ich möchte besser werden und wirklich eine gute Seite haben. Das schöne an Instagram ist, dass du sofort Feedback bekommst, ob du etwas gut gemacht hast, oder nicht. Und sind wir mal ehrlich. Ich mache einfach gerne Fotos, insbesondere von Essen 😉

4. Back in Shape

Hier schließe ich mich dem Standardvornehmen an. Ich möchte als Ernährungsberater und als Fitnesstrainer als Vorbild dienen. Ich finde aus eigener Erfahrung heraus, kann man einfach besser beraten und es wirkt einfach besser, wenn man bereits erreicht hat, was der Klient erreichen möchte. Anfang Januar bin ich begonnen mit einem Defizit von nur 100-200 kcal am Tag(es soll ja wirklich langfristig halten und nicht schnell runter) und moderatem Sport. Es fühlt sich gut an und ich freu mich drauf, hier wieder aktiv zu werden und rein zu kommen!

 

Das waren meine top 4. Natürlich habe ich hier und da noch andere Dinge. Aber das sind die Sachen, auf denen mein Fokus liegt. Habt ihr euch etwas vorgenommen?

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende! <3

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Von Schatten, die man überspringen sollte

Heute geht es einmal wieder darum das zu tun, was für einen selbst das Beste ist. Ich selbst bin Anfang November über einen meiner Schatten gesprungen. Einen recht großen. Ich habe mich für etwas entschieden, von dem ich weiß, dass es viele gibt, die darauf herabsehen werden. In meiner Berufsgruppe ist es nicht so angesehen und bei den meisten Leuten mit höherem Bildungsniveau auch eher seltener. Und doch habe ich mich dazu entschieden, weil ich das Gefühl hatte, dass es mir Spaß machen würde.

Ich bin jetzt 3 Wochen dabei, war messbar noch nicht so erfolgreich, aber für mich persönlich hat es bereits jetzt so viel gebracht! Ich bin weit aus meiner Komfortzone heraus gehüpft. Ich habe entgegen meiner Meinung gemerkt, wie unglaublich gut mir ein kreativer „Job“ tut. Ich habe eine Idee nach der anderen und kann diese mit Hilfe von Teammitgliedern umsetzen. Dabei ist mir eine Sache aufgefallen:

Vor einiger Zeit hatte ich darüber gepostet, dass ich mich nicht mehr wie ich selbst fühle, weil ich keine Energie mehr habe um das zu tun, was mich meiner Meinung nach ausmacht. Und Sonntag habe ich gemerkt, dass das nun überwunden ist, dass ich mich darauf freue kreative und persönliche Dinge für Andere zu machen. Ich habe das Gefühl, wieder ich zu sein.

(- Kurzer Exkurs: Ich habe mich das letzte Jahr über sehr mit Persönlichkeitstypen beschäftigt und zu meinem Typen wird immer gesagt, wir bräuchten einen kreativen Job. Ich dachte immer, dass ein kreativer Job mich viel zu sehr unter Druck setzen würde, weil ich immer Angst hätte, dass mein Ergebnis nicht gemocht wird -)

Was ich damit sagen möchte: Macht, was für euch richtig ist. Im besten Fall werdet ihr feststellen, dass die Leute das garnicht so schlecht finden. Wie könnten sie auch etwas schlecht finden, was euch so gut tut?

-Happy Monday! 🙂

 

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Coach oder kein Coach?

Nachdem wir vorige Woche bereits über Gruppen- oder Einzelsport gesprochen haben, geht es heute darum, ob es Sinn macht sich einen Coach zu nehmen. Meine Meinung zu dem Thema ist recht leicht am Titelbild ab zu lesen 😉

Es geht hierbei im Coaches aller Art, sei es der Trainer im Fitnessstudio, der Reitlehrer, der Fußballtrainer etc.

Vorteile: 

  • Ein Experte weiß, in der Regel mehr, als man selbst
  • Man wird objektiv bewertet/ angeleitet
  • Ein Außenstehender sieht Dinge, die man nicht sieht
  • Man wird motiviert
  • Man fühlt sich verpflichtet, dadurch, dass man sich sonst rechtfertigen müsste

Nachteile: 

  • Häufig mit höheren Kosten verbunden
  • Man ist an Termine gebunden
  • Man muss schonmal Dinge tun, auf die man keine Lust hat

Ich persönlich bin jemand, der meint, sich selbst sehr gut zu kennen und sehr genau zu wissen, was ich brauche. Das ich hier gelegentlich falsch liege, merke ich in letzter Zeit immer öfter. Höre ich nämlich doch einmal auf Coaches/ Trainer, klappt es auf einmal. Da ich selbst Trainer bin, weiß ich auch, dass es bei den von mir zu trainierenden komischer Weise auf einmal klappt, wenn sie dann doch mal auf mich hören. Wichtig ist natürlich, dass man einen Coach findet, mit dem man sich wohl fühlt, von dem man das Gefühl hat, dass er oder sie einen versteht und ganz wichtig, auch Ahnung hat.

Mir fällt es immer noch sehr schwer auf andere zu hören. Ich denke immer ich weiß es besser. Seit Anfang November habe ich aber wieder einen Coach. Weniger, was Fitness und Ernährung direkt angeht, sondern mehr, was Social Media angeht und ich werde wirklich stark aus meiner Komfortzone gezogen. Aber von solchen Dingen lernen wir. Gerade beim Sport finde ich, macht es einen Riesen Unterschied, ob man einen Trainer/ Coach hat, oder nicht. Trainer sorgen einfach dafür, dass man weder zu freundlich, noch zu streng mit sich ist, können Fragen beantworten und in schlechten Zeiten motivieren.

Ich bin definitiv pro Trainer/ Coach und ihr? 

 

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