Vegane Dönerparty

Döner gehören ja zu den wenigen Dingen, die ich am vegan sein wirklich sehr vermisse. Es sagen ja immer viele, sie würden nicht ohne Käse oder Schokolade leben können, aber was mir wirklich schwer fällt nicht zu essen, sind Dönertaschen. Oder wie auch immer man sie korrekterweise nennt. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich endlich eine Art und Weise gefunden habe, veganen Döner so zu zu bereiten, dass er schmeckt. Und zwar fast schon ein bisschen wie echter Döner. Auf jeden Fall so unglaublich lecker, dass ich ihn am liebsten jeden Tag essen würde!

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Vorbereitet für unsere kleine „Dönerparty“ habe ich einen veganen Tzatziki (Alpro ohne Zucker, Gurke, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer), Paprika und Tomaten, Eisbergsalat, Zwiebeln und Jalapenos. Ob die Dinge nun wirklich so typisch in einen Döner gehören, weiß ich nicht. Aus Erfahrung packen da alle was anderes rein.

Als Getränk habe ich einen fructosearmen Rhabarbersaft gemacht. Hierzu einfach Rhabarber gekocht, das Wasser gesiebt, Traubenzucker (Glucose) und Stevia zugefügt, et voila. Er hätte noch ein wenig intensiver schmecken können, ich glaube das nächste Mal nehme ich mehr Rhabarber.

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Dazu haben wir noch Mini-Fladenbrote im Ofen aufgebacken. Das „Dönerfleisch“ habe ich aus Sojaschnetzeln gemacht. Da wir ja vor kurzem im Büro einen 10kg Karton erhalten haben, musste das verwertet werden. Hierzu habe ich die Schnetzel 15 Minuten in Gemüsebrühe aufweichen lassen und anschließend mit ordentlich Fett (nope, nicht gesund, ganz und garnicht, aber es sollte ja auch dem Dönerfleisch etwas ähneln) und Gyrosgewürz ein Stündchen mariniert. Zum Schluss angebraten und es war quasi perfekt!

Falafel hatten wir auch noch. Am nächsten Tag habe ich gelernt, dass Knoblauch und Zwiebeln bei Fruktoseintoleranz nicht der Knaller zu sein scheinen. Gut, dass wir an dem Abend zu 2,5 Personen insgesamt 5 Knoblauchzehen verbraucht haben ;P…

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So sah dann mein Döner aus. Auf Grund der Form konnte man im Laufe des Essens immer mal wieder Tzatziki und Gyros nachfüllen. Ich denke dieses Wochenende gibt es das noch einmal, allerdings mit weniger oder keinem Knoblauch 😀 Ist auch angenehmer für die Mitmenschen, es sei denn man möchte am Folgetag mit niemandem persönlich kommunizieren.

Was würdet ihr am meisten bei der veganen Ernährung vermissen bzw. vermisst ihr? 

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2 Kommentare

  1. Döner würde ich am wenigsten vermissen, da ich in meinem ganzen bisherigen Leben noch nie einen gegessen habe – weder in der Zeit, als ich noch alles aß, noch in der Zeit als auswärts-Vegetarier. Und auch in Zukunft werde ich keine echten Döner mehr probieren, da ich nun beschlossen habe, gar kein Fleisch mehr zu essen. Auch deinen Döner werde ich wohl nicht probieren, denn ich will eigentlich kein Soja konsumieren… und von Jalapenos habe ich noch nie gehört. Die google ich jetzt gleich mal 😉
    Käse dagegen gibt es bei mir eigentlich täglich… aber Schokolade würde ich z.B. auch nicht vermissen.

    Ich glaube, am meisten vermissen würde ich tatsächlich Eier, da ich die gern Mittags als Spiegelei oder mit Kartoffeln/Tomate/Paprika brate, sie gekocht gern auf dem Brot habe und auch oft damit backe.

    Aber ich bin sowieso nicht der Meinung, dass vegan unbedingt besser ist, und achte daher einfach darauf, dass die Tiere vernünftig gehalten werden. Also ich esse beispielsweise nur die Eier unserer eigenen Hühner und kaufe vorzugsweise Bio-Milch und Joghurt oder direkt beim Bauern. Somit muss ich nicht verzichten und habe trotzdem kein schlechtes Gewissen 🙂

    Liebe Grüße

    1. Eier hab ich ganz vergessen, ja die vermisse ich auch manchmal 😀 Aber Döner ist doch immer noch ganz oben auf der Liste, den gab es früher einfach viel zu oft… Leider nicht besonders gesund.
      Ich habe immer gedacht, dass ich Käse vermissen würde, aber irgendwie hält es sich in Grenzen, obwohl ich den geliebt habe 😀

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