Veganes und fruktosearmes Thanksgiving

Was bisher geschah

Yes, ich lebe noch. Inzwischen wissen wir ja schon alle, dass ich nicht sehr methodisch und regelmäßig arbeite. Es gibt Zeiten, in denen ich am liebsten jeden Tag mehrfach einen Blogpost verfassen würde und dann gibt es Zeiten, zu denen mir nicht nach bloggen ist. Die letzte Zeit war eine solche Zeit. Seitdem ich mein Studium beendet habe und mich zur Arbeitergesellschaft zählen darf, bin ich wesentlich weniger Stressresistent. Hinzu kommt, dass ich innerhalb von 2 Monaten, zwei Mal Probleme mit meiner Magenschleimhaut hatte, jeweils begonnen an einem Tag mit bestimmten emotional unschönen Ereignis. Die Assoziation hat super geklappt, ich bekomme nun schon Magenprobleme, wenn Freundinnen mit gleichem Ereignis zu tun haben. Läuft. Mitte November hatte ich ein Event mit berechtigter Befürchtung, dass unschönes Emotionales Ereignis eintreffen könnte. Eine Woche vorher würde ich leicht krank, am Tag selber ist natürlich alles gut gegangen, Sorgen macht man sich ja grundsätzlich umsonst, mein Magen und meine Emotionen waren aber durch meine Tendenz zum ‚Overthinking‘ schon so geschädigt, dass ich noch ne Woche länger emotional und magentechnisch ein bisschen fertig war. Bloggen oder generell irgendwas produzieren war da nicht so drin 😜.

Es ist schon manchmal interessant, was unser Kopf und Körper manchmal für nen Müll fabrizieren.

Was mir ganz gut getan hat, ist, das klingt jetzt komisch: die Grippe. Zu Hause liegen und Körper und Brain zu entspannen wirkt Wunder. Auch wenn ich freue Atemwege bevorzugen würde!

Thanksgiving 2016

Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Heute ist Thanksgiving. Nach Halloween mein liebster Tag im Jahr! Mein erstes Thanksgiving hatte ich 2009 in Amerika. Mit meiner Host Family war es leider nicht sehr besonders, nur ein kurzes Dinner und kurz sagen wofür man dankbar ist. Anschließend bin ich aber noch mit ein paar anderen Au Pairs zu einer Familie gefahren. Dort gab es wirklich typisches Thanksgiving Essen und die ganze Familie war da, es war quasi so, wie man es aus Filmen kennt. Inzwischen gibt es bei mir natürlich nicht mehr das typische Thanksgiving Food, aber die Tradition des gemeinsamen Abendessens und das aktive Nachdenken darüber wofür man alles dankbar ist, finde ich ziemlich toll.

Natürlich gibt es nun Menschen, die meinen, man sollte das ganze Jahr über dankbar sein, genauso wie niemand Valentinstag feiern möchte, da man das ja jeden Tag im Jahr feiern sollte, aber ich finde Traditionen toll. In der Realität tun es die meisten ja doch nicht. Und besondere Tage im Jahr finde ich persönlich ziemlich toll 😬

The Dinner


Ich habe wieder zusammen mit meinen WG Mädels gefeiert. Es gab Kürbiskernölnudeln, Nachos und Guacamole und zum Nachtisch Cranberry Streuselkuchen. Leider habe ich Letzteren nicht genug gesüßt, war leider etwas sauer… insgesamt ein schönes und leckeres Abendessen!

Dankbar sein

Ja wofür bin ich denn jetzt dankbar?

Ich bin dankbar dafür, dass ich lebe. Dafür, dass ich all die Sachen erleben darf, die ich erlebe. Ich meine nicht die großen besonderen Dinge, sondern die Kleinen. Die alltäglichen. Ich bin dankbar dafür, dass ich gesund bin und die Möglichkeit habe meine Hobbies aus zu üben. Dafür, dass ich das interessanteste Studium, dass ich mir vorstellen kann, absolvieren durfte. Dafür, dass ich die Menschen kenne, die ich kenne. Sind alle ziemlich toll!!! Und last but not least, dafür, dass ich so bin wie ich bin. Auch wenn ich doch manchmal ein bisschen genervt von meinem etwas zu fantasievollen und durchaus zu besorgtem Gehirn bin, bin ich doch eigentlich sehr glücklich mit mir und würde definitiv niemand anders sein wollen!

Wofür seid ihr denn so dankbar?:) 

PS: meine Steuernummer ist nun endlich da und es ist alles geregelt (bis auf das offizielle Informieren des Arbeitgebers) jetzt muss ich mich nur noch trauen alles online zu stellen. Ausreden hab ich nämlich leider keine mehr…. lange kann es nicht mehr dauern.

Ich wünsche euch allen einen schönen Freitag und ein tolles Wochenende! Bleibt gesund!

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2 Kommentare

  1. Diese Motivations- und Nicht-Bloggen-Wollen Phasen kenne ich auch nur zu gut. Dass du allerdings gesundheitlich so angeschlagen warst, ist wirklich nicht schön und ich hoffe, dass das in Zukunft wieder Geschichte ist!

    Dass du Thanksgiving so magst, hätte ich jetzt nicht erwartet. Für mich ist dass der Feiertag, den ich so gar nicht auf dem Schirm habe, da wir den NIE gefeiert haben und er auch in meinem Bekanntenkreis keine Aufmerksamkeit bekommt. Und Halloween ist ähnlich, wobei das eben auf Blogs noch mehr „ausgeschlachtet“ wird 😉
    Mein Lieblingsfeiertag ist also eher der Muttertag, weil ich die Idee mag, seiner Mama einen ganze Tag zu widmen (auch, wenn ich da meist irgendwie arbeiten muss seit 7 Jahren).

    Das Nachdenken darüber, wofür man dankbar ist, ist aber echt ein schöner Brauch, das stimmt. Das sollte man sowieso öfter tun 😉
    Und einen besonderen Tag dafür finde ich auch gut, weil du eben Recht damit hast, dass man solche Dinge das Jahr über zu viel vergisst, auch wenn man sie immer tun kann und sollte.

    Also ich bin gerade dankbar dafür, einen so tollen Freund an meiner Seite zu haben, mich bestens mit Mama, Oma und meiner Schwester zu verstehen und nach Jahren endlich mit meinem Vater klar komme. Und dafür, meinen Wunschstudienplatz und eine tolle Wohnung zu haben, bin ich auch dankbar.

    Und jemand anders will ich auch nicht sein – selbst wenn ich eher nicht so beliebt bin und oft ganz andere Dinge mag/mache, als die anderen.

    Liebe Grüße

    1. Schade, dass du an Muttertag immer arbeiten musst. Ich muss leider an dem Tag auch meistens arbeiten. Und da meiner Mutter dann auch noch etwas weiter weg wohnt, ist das was schwierig. Aber Gott sei Dank gibt es ja die Post 😀
      Ich finde es ist wichtig und schön mit sich zufrieden zu sein, auch wenn man einfach anders ist, als der „Mainstream“. Jeder ist eben wie er ist und wenn alle gleich oder ähnlich wären, wäre das doch furchtbar langweilig! 🙂

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