Warum Schlafen nicht überbewertet ist

Und wie lange habt ihr die letzte Nacht geschlafen?

Heute mal ein Thema, mit dem wir uns alle auseinandersetzen, jede Nacht (es sei denn man hat Nachtdienst): Schlafen.

Es gibt ja Menschen die gehen spät ins Bett und schlafen unter der Woche nur das geringstmögliche und schlafen dann bis in die Puppen am Wochenende, Menschen die feiern die Nacht durch und Menschen, die früh ins Bett gehen und früh aufstehen. Unter der Woche und am Wochenende. Zu letzteren gehöre ich. Hauptsächlich weil ich immer zur gleichen Zeit müde werde und wach werde. Ist manchmal im Wochenende ein bisschen doof, da ich unter der Woche schon um halb 6 aufstehe, aber im Grunde komme ich damit doch immer noch am besten klar.

Ich glaube wir alle wissen mittlerweile, dass schlafen wichtig ist, aaaaber warum, insbesondere, wenn es darum geht ab zu nehmen? Was passiert, wenn wir zu wenig schlafen? Oder aber zu viel schlafen? Und kann man Schlaf nachholen bzw. vorschlafen?

* Müde einkaufen ist doof: Müde einkaufen gehen, hat einen ähnlichen Effekt wie hungrig einkaufen, man kauft blöde Dinge. Es gibt Studien, die besagen, dass man insgesamt mehr Kalorien kauft, wenn man unter Schlafmangel leidet, als wenn man ausgeschlafen ist.

* Müde essen ist doof: Hier gilt quasi das gleiche, wie für müde Einkaufen. Ich kenn das nur zu gut, wenn ich müde bin, ist meine Disziplin quasi nicht existent. Dann werden die Oreos angeschafft, der Tassenkuchen gebacken. Dazu wird bei Übermüdung mehr Ghrelin produziert, welches unter anderem dafür sorgt, dass wir Hunger bekommen.

* Müde macht Sport nicht so viel Spaß: Generell ist es ganz logisch, dass man weniger Energie beim Sport hat, wenn man müde ist. Man ist also weniger leistungsfähig und verbrennt je nach Ziel weniger Kalorien oder kann weniger Gas geben, wenn es darum geht Muskeln auf zu bauen.

* Die Regeneration ist eher suboptimal: Die Muskeln machen wir zwar meist beim Sport kaputt und im Idealfall geben wir ihnen anschließend die richtigen Nährstoffe, die ausschlaggebende Regeneration findet jedoch im Schlaf statt. Ist dieser zu kurz, ihr könnt es euch denken, klappt das mit dem Muskelaufbau nicht ganz so toll. Hinzu kommt, dass ihr dann am nächsten Tag noch immer kaputt seid vom vorigen Workout.

* Lange wach bleiben, mehr late night snacking: Umso später man ins Bett geht, umso länger hat man Zeit Abends nochmal was zu snacken. Man könnte ja jetzt sagen, umso eher man aufsteht, umso mehr Zeit hat man um Tagsüber zu essen. Allerdings neigt man doch meist eher am Abend, wenn man langsam müde wird, dazu außerhalb des Plans und vor allem ungesund zu snacken.

* Man kann Schlaf vom Vortag nachholen oder für den kommenden Tag/ Nacht vorziehen. Was man aber nicht kann, ist den Schlaf, den man z.B. unter der Woche verliert am Wochenende nach zu holen. Man hat zwar dann oft das Gefühl, dass man es getan hat, aber der „Schaden“ der durch den Mangel unter der Woche entstanden, kann man nicht wieder einholen.

Okay, Schlafmangel ist doof. Aber was kann man tun, um ausreichend zu schlafen?

* Regelmäßigkeit ist das A und O. Der Mensch, das Gewohnheitstier. Die ideale Schlafdauer ist sehr individuell und überall hört man was anderes. Meistens sagt man jedoch sind es ca. 7-10 Stunden. Ich persönlich komme mit 7.5 – 8h am besten klar. Dazu gegen 21 -22 Uhr ins Bett und dank Arbeit stehe ich meist zwischen 5:30 und 6 Uhr auf.

* Routinen pflegen. Routinen können uns ganz leicht in Schlafstimmung bringen. Ich zum Beispiel mache mich Schlaffertig, und mache es mir in meinem Zimmer gemütlich. Entweder in meiner Sitzecke, oder im Bett. Dazu gucke ich mir die Vlogs einiger Youtuber an (ja ich weiß, keine Technologie am Abend, dazu aber mehr später)

* Spätnachmittags keinen Kaffee trinken. Kaffee bleibt für ca. 5-6 Stunden aktiv in unserem Körper und kann uns somit bis dahin auch ziemlich effektiv vom Schlafen abhalten.

* Keinen Alkohol vorm Schlafen: Man schläft zwar oft sehr gut ein, wenn man Alkohol getrunken hat, die Schlafqualität wird dadurch jedoch ordentlich beeinträchtigt, also eher kontraproduktiv.

* Kurz vorm Schlafen keine großen Mahlzeiten essen. Wir möchten ja, dass unser Körper beim Schlafen entspannt. Nehmen wir eine riesige Mahlzeit zu uns, ist das leider nicht so ganz gut möglich.

* Keine Technologie vorm Schlafen. Man sagt, dass Technologie einen aufregt, z.B. in Form eines emotionalen Films. Tausende Eindrücke etc. Mich regt allerdings eher der Alltag auf und wenn ich am Abend keine „Ablenkung“ habe, denke ich sehr viel nach und das hält mich leider noch mehr vom Einschlafen ab.

* Einige Zeit vorm Schlafen das Licht abdunkeln. Diesen Tipp wiederum mag ich sehr gerne. Es ist einfach total gemütlich mit ein paar Kerzen und Lichterketten. Und beruhigt irgendwie.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr zufrieden mit eurem Schlaf und habt ihr noch Tipps für besseren Schlafe?

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