Weekly Challenge #1 – Entspannung

Vor kurzem habe ich einen Interessantes Video (vielleicht war es auch ein Blogeintrag, ich weiß es lieder nicht) zum Thema Abnehmerziele/ Fitnessziele gesehen. Leider weiß ich nicht mehr von wem es war, ansonsten würde ich es sehr gerne mit euch teilen. Es ging darum, dass die Ziele, die man sich stellt oft groß sind, wir ungeduldig sind und oft enttäuscht werden. Hierdurch verliert man natürlich teilweise den Glauben daran, dass man sein Ziel irgendwann erreichen kann. Um sich selbst wieder zu motivieren und eine „Ich kann das erreichen“ – Einstellung wieder zu erhalten wurde gesagt, dass man zunächst vom großen Ziel abstand nehmen soll und sich erst einmal auf kleine Dinge, die man kurzfristig erreichen kann, konzentrieren soll. Hierdurch hat man wieder Erfolgserlebnisse, traut sich eher Dinge zu und hat größere Chancen seine weiteren größeren Ziele ebenfalls zu erreichen.

Für mich klingt das ziemlich einleuchtend. Auch in der Beratung stellen wir immer ein „End-Ziel“, aber auch immer wieder kleine Zwischenziele. Es funktioniert meist besser, wenn man sich kleine kurzfristige Ziele setzt, denn so hat man auch einfach viel öfter Erfolgserlebnisse. Vorausgesetzt natürlich, dass man sich realistische Ziele setzt.

Ich habe zum Beispiel vor einiger Zeit angefangen mir morgens in meinem Kalender Dinge auf zu schreiben, die ich an den Tag erledigen möchte. In der Regel klappt es und es ist ein tolles Gefühl, wenn man abends ganz viele kleine Häkchen auf der To Do Liste machen kann :).

Jetzt aber endlich zur Challenge. Wir alle, also diejenigen, die schon länger mitlesen, wissen, dass Challenges nicht so meine Stärke sind. Eigentlich eher garnicht. Perfektionismus ist bei mir genau 0% ausgeprägt und alles, was ich anfange, beende ich mindestens kurz vorm Ziel. Daher fand ich die Idee mit den kleinen Zielen für mich ganz gut. Wie der Titel schon sagt, sollen es Ziele pro Woche werden. Ich werde also nun jeden Sonntag ein Ziel aufstellen, das ich in der darauffolgenden Woche erreichen möchte. Hier wird es nicht um irgendein Gewicht oder sowas gehen, sondern allgemeine Dinge, die hauptsächlich mit Gesundheit zu tun haben werden.

Entspannung

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Die erste Woche soll im Zeichen der Entspannung stehen. 2015 gab es in der Summer Body Challenge von Meiky eine Aufgabe, die mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Wir sollten mindestens 3 Einheiten progressive Muskelentspannung oder Traumreisen machen. Damals habe ich mir gesagt, dass ich das jetzt öfter machen will. Habe ich aber nicht ;).

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Die meisten von uns werden hektische Tage haben, viele Eindrücke durch Facebook, Instagram, Snapchat, Zeitungen, Radio, andere Personen und so weiter. Da ist es kein Wunder, wenn man Abends nicht so leicht runter kommt, einem noch tausend Dinge im Kopf umschwirren, die das Abschalten und ggf. auch das Einschlafen erschweren. Durch eine 30 Day to Splits Challenge, die ich teilweise ganz gut durchgehalten habe, habe ich gemerkt, wie gut das kurze Dehnen am Abend dazu beiträgt, dass ich den Tag abschließen kann. Ich fühle mich vollkommen frei und bereit für den nächsten Tag.

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Für die nächste Woche habe ich daher beschlossen, dass ich an mindestens 6 Tagen der Woche vorm Schlafen etwas zur Entspannung tun möchte. Hierbei kann es sich um progressives Training, Atemübungen, Yoga, Traumreisen oder einfaches Stretching handeln. 

Vielleicht hat ja von euch auch noch jemand Lust mit zu machen, vielleicht auch mit eigenen Challenges 🙂 Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende und startet morgen entspannt und ausgeglichen in eine erfolgreiche neue Woche!

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4 Kommentare

  1. Deine Idee mit der wöchentlichen Aufgabe finde ich sehr gut!
    Ich dehne mich jeden Tag und mache 6x pro Woche irgendwelche Körpergewichtsübungen. Das tut mir unheimlich gut und hat sich richtig zu einer Routine entwickelt 🙂
    Ich wünsche dir viel Erfolg und bin schon gespannt auf deine nächsten Ziele!
    Liebe Grüße

    1. Ich finde Routine generell ziemlich gut. Allein etwas zu haben, was Regelmäßigkeit hat und auf das man sich verlassen kann, entspannt ja gewissermaßen 🙂

  2. Oh, so was bräuchte ich auch mal. Ironischerweise wüsste ich nur gerade nicht, wo ich die Zeit dafür her nehmen soll. Na ja, vielleicht wird es j die Tage besser.

    1. Bei Zeitdruck ist das immer schwer. Ich hatte auch teilweise Momente, in denen ich schon so spät dran war und einfach nur ins Bett wollte, ich war dann aber doch froh, es noch schnell gemacht zu haben. Es gibt einem einfach ein gutes Gefühl 🙂

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