What I Ate Wednesday #49 Christmas Edition

Zunächst einmal frohe Weihnachten an euch alle da draußen! Ich hoffe ihr hattet ein ganz tolles Weihnachtsfest! Bei mir hat sich quasi alles um Essen gedreht. Es ist bei uns einfach immer eine Zeit, in der man die Familie sieht, die auf Grund von diversen Wohnsitzen nicht ganz so oft zusammen kommt. Zumindest nicht komplett.

Bei uns fängt Weihnachten ja immer bereits am 23. Dezember bei meiner Mutter und Stiefvater an (Wohnsitz meines Bruders). Heiligabend verbringen wir bei meinem Vater und Stiefmutter (mein früherer Wohnsitz). Am 1. Weihnachten feiern wir mit der Familie mütterlicher Seite (Oma, Tanten, Onkel, Cousins, Cousinen). Am 2. Weihnachten gibt es noch einmal Mittag Essen bei meiner Mutter mit meiner Oma und der Mutter meines Stiefvaters. Früher waren wir an dem Tag bei meiner Oma väterlicher Seite, seitdem sie aber gestorben ist, kommt die Familie da leider kaum noch zusammen.

Nun aber zu dem Essen. Die Tage vorher habe ich einige Sachen getestet, um zu schauen, was man denn Weihnachten so anbieten könnte 😉 Oder aber einfach um ein wenig in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Angefangen habe ich noch zu Hause mit Vanillekipferln, die ich eben leider auch genau dort habe liegen lassen. Über die Weihnachtstage gab es darum für mich keine Kekse.

Im Internet gesehen und ausprobiert. Ein mit selbstgerechtem Nutella gefüllter Blätterteigbaum. Das Schöne ist, man könnte ihn locker an diverse Unverträglichkeiten/ Allergien und Ernährungsformen anpassen. Der Blätterteig ist in diesem Fall frei von Zucker und vegan (wie eigentlich fast jeder Blätterteig aus der Kühltheke). Die Schoki gibt es „normal“, vegan, fruktosefrei oder aber vegan-fruktosefrei. Und Schwupp hat man so einige Dinge schon ganz einfach angepasst. Selbst bei einer Nussallergie, lässt man einfach die Haselnüsse weg und nimmt nur Schoki. 🙂

Weiter gehts mit Kokosbällchen (aka Bountys und Raffaellos). Ich finde, die weißen Bällchen schmecken tatsächlich nach Raffaello. Sie bestehen eigentlich nur aus dem harten Teil der Kokosmilch, Kokosflocken und etwas Süße. Kurz in den Gefrierschrank und mit Schoki oder Kokosflocken ummantelt. Total schnell, einfach und sehr lecker!

Traditionell am ersten Abend Raclette. Überfuttern Klappe die 1.

Am nächsten Tag habe ich gedacht, es gäbe ein Rezept für Seitanbraten mit Nüssen. Fehlgeschlagen. Alle waren komisch. Also habe ich einfach was ausprobiert. Panieren wollte ich es mit Mehl und Quinoa… habe nur leider statt gepufftem Quinoa Amaranth gekauft. Hat auch gut geschmeckt.

Also dachte ich, super als Veggie Variante für den Abend. Leider hat es bei der großen Menge nicht mehr ganz so gut geklappt mit der Konsistenz. Irgendwie dachte ich dazu noch, dass Blätterteig auch ne gute Variante wäre. Durch die viele Flüssigkeit im Seiten ist der Blätterteig leider jedoch nicht so ganz blättrig geworden. Geschmeckt that es aber trotzdem.

Dazu habe ich natürlich wieder Avocadonudeln gemacht und einen eigenen Rotkohl für mich. Eine Pilzsoße mit selbst gesammelten Pilzen und das Weihnachtsmenü ist komplett.

Nach dem ganzen Gefüttert und vor der nächsten Esserei habe ich mich auf ein Kugel-Resteessen mit Cranberries, Amaranth und Yoghurt beschränkt.

Für’s Kaffetrinken am Nachmittag habe ich ein Rezept von der Techniker Krankenkasse gemacht. Der Kuchen besteht quasi nur aus Mandeln, Kakaopulver und Süße. Laut Rezept kommt nur wenig Agavendicksaft rein. Ich habe noch Einges mehr rein getan, weil durch den vielen Kakao doch mehr Süße rein musste. Darauf kam eine Tafel Schoki und geröstete Mangelstifte. Sehr sehr seehr lecker!

Zu ausgefallener Heizung am Abend dann noch ein warmer Kakao und dann fehlt nur noch ein Tag, bis die Weihnachtsfeierei vorbei ist. Dazu gibt es allerdings keine Bildchen mehr.

Habt ein paar schöne Zwischenfeiertage! 🙂

 

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