What I Ate Wednesday – Lizza 

Ich habe mich endlich getraut. 

Vor ein paar Tagen habe ich im Supermarkt Lizza entdeckt. Meine Kollegin hatte mir diesen Pizzaboden vor einiger Zeit gezeigt, da sie sowohl vegan als auch glutenfrei sind (sie hat Zöliakie). Da der Teig nicht aus den herkömmlichen glutunfreien Mehlen besteht, fand ich das natürlich sehr interessant.

Pizza wird als low carb umworben, was für diejenigen, die meinen Low Carb wäre super toll, natürlich anziehend wirkt. Ein Lizza Pizzaboden wiegt 180 g und besteht aus : Wasser, Mehl aus Goldleinsamen teilentölt (49%), Chia gemahlen (4,2%), Kokosmehl, Meersalz, Flohsamenschalen.

Die Nährwerte sehen folgendermaßen aus (pro 100g):

Energie (119 kcal)

Fett (5.5g), davon ges. Fettsäuren (0,5g)

Kohlenhydrate (2,9g) davon Zucker (2,2g)

Eiweiß (12,2g)

Salz (1,2g)

Ballaststoffe (17g) 

Wie ihr seht, sehr wenig Kohlenhydrate und seeeeeeeehr viel Ballaststoffe, was bei den Zutaten nicht wunderlich ist. Eine ganze Pizza hätte demnach 30,6g Ballaststoffe. Das ist ungefähr weniger als der Tagesbedarf. Gerade, wenn der Körper Ballaststoffe nicht gewöhnt ist, bzw. viele Ballaststoffe dieser Art (Gemüse und Obst hat grob gesagt andere Ballaststoffe als Getreide oder Hülsenfrüchte) nicht gewöhnt ist, sollte man definitiv keine ganze Pizza essen, auch wenn die Dinger nicht so groß sind.

Schlau wie ich bin, habe ich gedacht, eine halbe Pizza ist ok. Naja eigentlich war mir klar, dass es nicht okay für meinen Bauch sein wird und ich es bereuen werde, habe es aber trotzdem getan.

Lizza

Ich habe die Lizza mit Tomatenmark, Champignons und Bedda Reiberei belegt (falls mir jemand erklären kann, warum der in letzter Zeit nie schmilzt, biiiiitte sagt’s mir). Den Teig muss man erstmal kurz vormachen, dabei hat sich ein Riesen Luftkissen gebildet, was man (wie die Packung sagt) einstechen musste, anschließend belegt man die Lizza  und gibt sie nochmal eine Zeit lang in den Ofen. Meine ist sehr dunkel geworden, aber das kann am Ofen liegen, da der manchmal heißer wird, als er sollte…

Geschmacklich fand ich die Lizza sehr interessant. Einerseits sehr lecker, ich fand gut, dass sie schön kross war, aber der Nachgeschmack war irgendwie komisch. Nicht so meins, aber ich denke, dass es viele nicht stören wird, da er ähnlich Vollkornmehlen ist.

Das Gefühl im Bauch ist seither ähnlich dem Gefühl nach zu viel Hülsenfrüchten :D. Eher unangenehm. Vor mehr als 24 Stunden habe ich sie gegessen und mein Bauch ist noch immer aufgeblasen, dazu leichte Übelkeit. Man sollte den Konsum also der Menge Ballaststoffe, die man gewöhnt ist, anpassen 😉

 

Habt ihr schon einmal Lizza probiert, oder habt ihr es vor?

 

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2 Kommentare

  1. Von Fertigboden für Pizza habe ich ja schon gehört (und verachte alle, den es zu viel AUfwand ist, den einfachen Hefeteig mal eben selbst zu machen…), aber Lizza ist mir dann doch neu. Die Nährwerte von dem Ding sind ja echt der Hammer und da ich haufenweise Ballaststoffe gewöhnt bin, konntest du mich wirklich neugierig machen. Allerdings hat das Zeug sicher einen stolzen Preis, oder?

    Mit deinem Käseersatz kann ich dir leider nicht helfen… aber ich würde es auch schade finden, wenn mein Käse auf der Pizza nicht schmilzt 🙁 Vielleicht kannst du mal eine andere Sorte ausprobieren? (Oder beim Hersteller-Kundenservice nachfragen, falls es dich wirklich interessiert)

    Liebe Grüße

    1. Ja, also ein Boden hat 2,75€ gekostet, glaube ich. 😀
      Ich muss gestehen, manchmal kaufe ich auch Fertigboden. Kommt darauf an, wonach mir gerade ist. Manchmal mag ich irgendwie den Geschmack vom Fertigboden, auch wenn das komisch klingt 😀
      Ich vermute, dass bei dem Käseersatz die Feuchtigkeit fehlt zum schmelzen…

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